nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
31.03.2020

Plasmatechnik als Chance in der Corona-Krise

Desinfektion von Schutzausrüstung durch Plasma

In der Corona-Krise könnte wichtige Schutzausrüstung durch Plasma desinfiziert und wiederverwendet werden (© Michael Will/BRK)

In der Corona-Krise könnte wichtige Schutzausrüstung durch Plasma desinfiziert und wiederverwendet werden (© Michael Will/BRK)

Ein Prototyp eines Reinigungsautomaten wird derzeit bereits vom Bayrischen Roten Kreuz (BRK) eingesetzt, in der technischen Uniklinik München befindet sich ein weiterer Automat in der klinischen Testphase und auch die amerikanische Yale Universität hat Interesse bekundet. Die Idee: Einweg-Schutzkleidung durch ein sicheres und einfaches Verfahren zu desinfizieren.

Der eigentliche Wegwerfartikel kann dann ein weiteres Mal benutzt werden. In der derzeitigen weltweiten Pandemielage werden Schutzmasken und Schutzanzüge immer knapper – durch das Desinfektionsverfahren mit Plasma können schnell und mit wenig Aufwand bereits benutzte Masken desinfiziert und noch einmal benutzt werden.

Corona-Krise beschleunigt Entwicklung

Plasma entsteht, wenn Luft und Hochspannung zusammenkommen – z. B. wenn es beim Gewitter blitzt. Das Licht des Blitzes besteht aus reinem Plasma, einer gasförmige Materie.

Ein Lichtblick in der derzeitigen Corona-Krise, denn Plasma zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass es mit Hilfe eines speziellen Verfahrens hervorragend desinfiziert. Selbst besonders stabile multiresistente Keime lassen sich mit Plasma abtöten – so die Ergebnisse jahrelanger Forschung im mikrobiologischen Labor im Plasmatreat-Technologiezentrum.

„Wenn wir Plasma jetzt erfolgreich in der Corona-Krise anwenden können, wird unsere Forschung enorm vorangetrieben und letztendlich könnte das noch ausstehende Zulassungsverfahren beschleunigt werden. Denn noch befinden wir uns in einem Graubereich. Wir wissen, dass unser Verfahren wirkt und haben auch ausreichend Beweise – zugelassen ist das Verfahren aber noch nicht. Dieser Prozess dauert unglaublich lang!“, erklärt Geschäftsführer Christian Buske und fügt nachdenklich hinzu: „Zeit ist heute besonders kostbar. Ich will, dass wir als Firma weiter expandieren können und dass unsere Belegschaft neue Produkte bauen kann, die ein weltweites Problem lösen helfen!“

Plasma im Einsatz gegen Corona

Das erste Plasma-Desinfektionsverfahren wird bereits in Bayern angewandt. Plasmatreat arbeitet seit Jahren eng mit dem Bayerischen Roten Kreuz zusammen. Das BRK ist katastrophenerfahren und hat die Ebola-Krise zum Anlass genommen, neue Wege der Desinfektion zu gehen.

Herkömmliche Desinfektionsmöglichkeiten sind im Kampf gegen Viren wie Ebola oder Corona sehr begrenzt (Transportprobleme, Nachschubschwierigkeiten, begrenzte Haltbarkeit, nicht überall anwendbar, häufig sind es chemische Keulen und textilschädigend). Der einfache und darüber hinaus noch umweltfreundliche Plasmaeinsatz kommt da gerade richtig.

Derzeit sind drei Plasma-Desinfektionsautomaten aufgebaut und einsatzbereit – weitere könnten sofort in Serie gehen. Dass das nötig ist, spüren Buske und seine Mitarbeitenden nahezu täglich: „Wir bekommen viele Anrufe und Anfragen mit Hilferufen von Ärzten und Kliniken, aber auch Privatpersonen und Unternehmern. Schutzmasken werden knapp – da ist Desinfektion eine Lösung.“

Plasma bietet noch mehr Chancen

Längst arbeitet Plasmatreat an weiteren innovativen Lösungen im Bereich der Desinfektion. Leitungswasser wird mit Plasma bereichert und dadurch zum einfachen aber genialen Desinfektionsmittel. Auch hier laufen im Plasmatreat-Technologiezentrum seit Jahren die Versuchsreihen. Für Buske und sein Team bestätigt sich derzeit die über dem Unternehmen schwebende Vision: „Plasma hilft uns, Innovation mit Nachhaltigkeit zu verbinden und die Welt ein bisschen sicherer zu machen“. (Red.)

Weiterführende Information
  • 30.03.2020

    Produktion von wiederverwendbaren Schutzmasken

    Haidlmair fertigt Werkzeug im Eiltempo

    Ein Kunde von Haidlmair möchte Schutzmasken produzieren. Der Werkzeugbauspezialist arbeitet angesichts der Corona-Krise mit Hochdruck an diesem Werkzeug.   mehr

  • 26.03.2020

    Maschinenbauer unterstützt Kampf gegen Corona

    Vliesstoffproduktion für Atemschutzmasken

    Reifenhäuser Reicofil stellt zwei seiner Versuchsanlagen aufgrund der Corona-Pandemie temporär auf die Produktion von Meltblown-Materialien für Schutzmasken um.   mehr

  • 03.11.2019

    Plasmatreat erweitert F&E-Abteilung

    Neues Technologiezentrum auf 1400 qm

    Plasmatreat hat mit seinen Kooperationspartnern ein neues Technologiezentrum eingeweiht. Es bietet viel Raum für zukunftsweisende Forschung und Veranstaltungen   mehr

  • 17.06.2019

    Gemeinsam für mehr Batterie-Power

    Plasmatreat beteiligt sich an Intecells in den USA

    Der Spezialist für atmosphärische Plasmatechnologie Plasmatreat hat seine Beteiligung an dem Start-up Intecells in den USA bekanntgegeben.   mehr

  • Runde Sache
    Kunststoffe 07/2017, Seite 56 - 59

    Runde Sache

    Rotationsplasma sichert Haftung von UV-Digitaldruck auf Freiformobjekten

    Vom Nutzen rotierender Plasmastrahlen profitierte ein führender Druckmaschinenhersteller bei der Entwicklung einer Weltneuheit. Vor dem...   mehr

  • Plasma verleiht Flügel
    Kunststoffe 01/2015, Seite 56 - 59

    Plasma verleiht Flügel

    Neues Verfahren zum Präparieren von Rennskiern

    Einem italienischen Forschungsteam ist es unter Einsatz einer Atmosphärendruckplasma-Technik gelungen, die Menge an adsorbierbarem Wachs...   mehr

Unternehmensinformation

Plasmatreat GmbH

Queller Str. 76-80
DE 33803 Steinhagen
Tel.: 05204 9960-0
Fax: 05204 9960-33

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Kommentierung von Inhalten informiert Sie unsere Datenschutzerklärung.
Newsletter
© 123RF.com/Maitree Laipitaksin

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen

Marktbarometer

Erfahren Sie in unserem monatlichen Marktbarometer, wie sich die Kunststoff-Branche entwickelt.


Zum Marktbarometer

Kunststoffe im Automobil

Zum Special