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11.02.2013

PET-Rezyklat im direkten Lebensmittelkontakt

Taumelreaktoren einer PET-Recyclinganlage mit einer Kapazität von 20 000 t pro Jahr (© Kunststoffe)

Taumelreaktoren einer PET-Recyclinganlage mit einer Kapazität von 20 000 t pro Jahr (© Kunststoffe)

Recyclingmaterialien müssen strenge Kriterien erfüllen, um als Verpackung mit Lebensmittel-Direktkontakt zugelassen zu werden. Daher wird der größte Teil der PET-Rezyklate nach wie vor zur Textilfasern verarbeitet. In Europa werden derzeit nur zu etwa 25 % des PETs, das aus gebrauchten Flaschen wiedergewonnen wird, zur Herstellung neuer PET-Flaschen verwendet. Ein neuartiges mehrstufiges Verfahren ermöglicht nun eine zuverlässige Dekontamination von PET-Rezyklaten. Dabei werden die gewaschenen PET-Flakes zunächst vorgetrocknet, extrudiert und granuliert. Anschließend wird das Granulat in einen Festphasen-Reaktor gefüllt, der schräg zur horizontalen Rotationsachse positioniert ist. Dies führt zu einer Taumelbewegung, die das rieselfähige PET behutsam und homogen durchmischt. Der Innenraum des Reaktors kann bis auf einen Druck von 0,1 mbar evakuiert werden.

In so genannten Challenge-Tests wurde nachgewiesen, dass von dem so behandelten Material keine Gesundheitsgefahr ausgehen kann. Bei diesen Tests werden die Ausgangsmaterialien zunächst mit einem komplexen Chemikaliengemisch kontaminiert. Die Modellkontaminanten simulieren eine unsachgemäße Verwendung von der PET-Getränkeflaschen, beispielsweise die Aufbewahrung von Haushaltschemikalien vor der Rückführung in den Recyclingprozess. Das Gemisch besteht sowohl aus polaren als auch aus unpolaren Substanzen und enthält flüchtige und nichtflüchtige Anteile.

Bei der Untersuchung des so kontaminierten Materials im Recyclingprozess wurde festgestellt, dass der Waschprozess lediglich die oberflächliche Kontamination entfernt. Die eindiffundierten Chemikalien wurden während der Extrusion zwar teilweise entfernt, allerdings blieben bei den eindiffundierten nichtflüchtigen Substanzen nach der Extrusion noch bis zu 60% der Ausgangsmenge im Granulat zurück.

Die Prozessbedingungen im Taumelreaktor führen dagegen dazu, dass alle Chemikalien so lange aus dem Granulatinneren heraus diffundieren können, bis ein gesundheitlich unbedenklicher Grenzwert unterschritten wird. Auf diese Weise werden sowohl außen anhaftende als auch in das Polymer eindiffundierte Chemikalien zuverlässig entfernt.

zusätzliche Links

Fachartikel: Ohne Wenn und Aber , Kunststoffe 1/2013
"PET-Recyclingverfahren für Materialien, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen" , Presseinformation der Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), August 2012

ProTec Polymer Processing GmbH
Stubenwald-Allee 9
DE 64625 Bensheim
Tel: +49 6251 77061-0
info <AT> sp-protec.com


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