nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
20.04.2015

Neues Patent zur schonenden Verarbeitung und Veredlung von Biokunststoffen bestätigt

Das Fachgebiet Kunststofftechnik an der Technischen Universität Ilmenau befasst sich seit seiner Gründung mit der Verbesserung des Prozessverständnisses im Bereich der kunststoffverarbeiten Maschinen- und Anlagentechnik. Im Rahmen des BioPit-Projekts wurden Verarbeitungsprozesse auf die Eignung zur Verarbeitung von Biokunststoffen untersucht. Es zeigte sich, dass scherende und thermische Effekte die Eigenschaften des Biokunststoffs negativ beeinflussen. Insbesondere der Molekülkettenabbau sorgte für eine Verringerung der mechanischen Eigenschaften im Formteil. Das aus dem Projekt entstandene Patent (DE 10 2012 105 090 B4) greift dies auf und mindert die scherenden und thermischen Belastungen aufgrund der Verringerung der Prozessschritte und Kontrolle der Verweilzeit.

Im konventionellen Herstellungsprozess sind Schritte, wie Extrusion ins Wasserbad, Granulierung der extrudierten Stränge und das erneute Aufplastifizieren in der Spritzgießmaschine notwendig, um ein Formteil mit Füllstoffen herzustellen. Das neue Konzept auf Basis des InLine-Compounders lässt diese Schritte wegfallen. Das reduziert die Verweilzeiten und die scherenden und thermischen Einflüsse auf den Biowerkstoff.
Das Problem bestehender InLine-Compounder liegt in der unkontrollierten Eingabe der Schmelze im vorderen Teil des Spritzgießzylinders. Vorteilhaft für eine kompakte Bauweise wird dabei frisch aufplastifizierter Kunststoff mit Restschmelze aus den vorherigen Zyklen vermengt. Die Verweilzeit ist nicht nachvollziehbar und die mechanischen Eigenschaften schwanken.

Die patentierte Neuerung an dem Verfahren ist der Einsatz des FIFO-Prinzips (First In First Out), der es ermöglicht die Verweilzeit zu reduzieren und zu kontrollieren. Abweichend vom Stand der Technik wird die Kunststoffschmelze im hintersten Bereich des Spritzgießzylinders eingebracht und verdrängt die vorhandenen Reste in den vorderen Bereich des Zylinders. Restmaterial aus vorherigen Zyklen wird als erstes im nächsten Einspritzvorgang injiziert. Das Patent ermöglicht eine geringere thermische und scherende Beanspruchung der Biokunststoffe und realisiert das Einbringen von Füllstoffen zur gezielten Eigenschaftsverbesserung. Aufgrund dieser hervorragenden Leistung wurde die Erfindung im Jahr 2014 mit der Silbermedaille der Internationalen Fachmesse „Ideen-Erfindungen-Neuheiten“ in Nürnberg ausgezeichnet.

keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Kommentierung von Inhalten informiert Sie unsere Datenschutzerklärung.
Newsletter

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen

Marktbarometer

Erfahren Sie in unserem monatlichen Marktbarometer, wie sich die Kunststoff-Branche entwickelt.


Zum Marktbarometer

Kunststoffe im Automobil

Zum Special