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05.11.2007

Lasergepanzerte Extruderschnecken

Insbesondere Thermoplaste mit Glasfasern oder anderen abrasiven Füllstoffen führen bei der Extrusion zu einem erhöhten Verschleiß der Außenseiten an den Schneckenstegen. Die Spalte zwischen Schneckensteg und Zylinder werden immer größer und die Austragsleistung des Extruders verringert sich. Dem wird üblicherweise mit Panzerung der Schneckenstege begegnet.

In enger Zusammenarbeit mit einem Forschungsinstitut entwickelt die 3S GmbH Roitham/Österreich derzeit ein neues Verfahren für das Laserauftragsschweißen für Schneckenstege. Ab Mitte 2008 sollen Schnecken mit einer Länge von bis zu 6 Meter und Durchmessern zwischen 50 und 500 mm nach diesem Verfahren bearbeitet werden können.

Beim so genannten LASEX-Verfahren (Laser Armoured Screws for Extrusion) wird anstelle eines Lichtbogens oder eines Plasmas ein Laserstrahl eingesetzt, um das Schweißgut aufzuschmelzen. Das Verfahren erreicht eine sehr hohe Konturgenauigkeit. Es werden keine extremen Überhöhungen aufgetragen, die Kanten können exakt ausgeführt werden. Die Nacharbeit wird dadurch drastisch vereinfacht, insbesondere bei extrem harten Zusatzwerkstoffen wie Wolframkarbid für höchsten Verschleißschutz.

Der Laser ermöglicht außerdem ein sehr viel kleineres Schmelzbad als andere Verfahren, sodass die grundsätzlich unerwünschte Aufmischung mit dem Grundmaterial wesentlich geringer gehalten werden kann. Dies ermöglicht höhere Härten und führt zu höheren Standzeiten der damit gepanzerten Schnecken.

Darüber hinaus zeigen die mit LASEX gehärteten Schnecken eine geringere Neigung zur Rissbildung. Die Rissbildung ist charakteristisch für sehr harte Panzerungen und führt vor allem bei Farbwechseln zu Problemen. In den Rissen setzen sich Farbreste ab, die noch lange Zeit „nachfärben" und zu Schlieren führen können.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

3S GmbH
Pühretstraße 3
AT 4661 Roitham
Tel: +43 7613 50-04
Fax: +43 7613 50-05

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