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25.08.2017

Kunststoff differenziert und effektiv sortieren

Fluoreszenz-Marker an Kunststoffprodukten

Jährlich werden in Deutschland etwa 3 Mio. t Verpackungsabfälle in Privathaushalten produziert und dann in gelben Säcken oder Tonnen abgeholt. Wie lassen sich aus diesen Abfällen hochwertige Sekundärrohstoffe gewinnen? Ist es möglich, aus gebrauchten Verpackungen erneut Verpackungen herzustellen?

Das MaReK-Projektkonsortium (© Polysecure)

An diesen Fragen wird ab sofort im Rahmen eines neuen Forschungsprojekts gearbeitet, das von Professoren der Hochschule Pforzheim koordiniert wird: Im Projekt „Markerbasiertes Sortier- und Recyclingsystem für Kunststoffverpackungen“ – kurz MaReK – arbeiten Dr.-Ing. Claus Lang-Koetz und Dr.-Ing. Jörg Woidasky mit Industrieunternehmen sowie einem Forschungspartner an der Entwicklung eines neuen Sortiersystems für Kunststoffabfälle. Anfang August wurde das Vorhaben mit einem Kick-Off-Treffen an der Hochschule Pforzheim offiziell begonnen.

Neben der Hochschule Pforzheim sind folgende Partner beteiligt:

  • Polysecure GmbH
  • Werner & Mertz GmbH
  • Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH
  • Karlsruher-Institut für Technologie (KIT) – Institut für Mikrostrukturtechnik
  • CMO-SYS GmbH
  • Nägele Mechanik GmbH
  • Umwelttechnik BW GmbH (Landesagentur für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz Baden-Württemberg)

Gefördert wird das Forschungsvorhaben mit etwa 2 Mio. EUR Fördergeldern vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA3) in der Fördermaßnahme „Plastik in der Umwelt“.


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