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22.09.2016

Kosten minimieren, Flexibilität und Produktivität steigern

Effizienter reinigen mit HPC-Reinigungsgranulaten

Kosten senken – nur wie? Diese Frage drängt sich bei vielen kunststoffverarbeitenden Unternehmen immer häufiger in den Vordergrund. Denn vor allem durch die Forderung nach häufigen und schnellen Farb- und Materialwechseln, sowohl bei der Aufbereitung/Herstellung als auch bei der Verarbeitung von Kunststoffen, die meist auf Schneckenmaschinen erfolgen, entstehen den Firmen hohe Kosten.

Zeitauswertung: Die Versuche zur Reinigung wurden mit HPC-Granulaten von Acano sowie mit handelsüblichen Granulaten durchgeführt (© SKZ)

Eine Kostenersparnis kann z.B. durch eine effiziente Reinigung des Aufschmelzaggregats erzielt werden. Jedes Unternehmen verfolgt zur Schnecken- und Zylinderreinigung jedoch häufig seine eigene Strategie. Hierbei kommen verschiedene Reinigungsverfahren oder auch Kombinationen von diesen zum Einsatz: Oft wird nur mit naturfarbenem Polymer gespült oder die Schnecke mechanisch oder mittels Pyrolyse gereinigt. Die Reinigung der Maschine führt durch Stillstandzeiten zu zusätzlichen Kosten.

Verzögerungen und Stillstandzeiten vermeiden

Insbesondere die Reinigung von Polycarbonat (PC) oder von Hochtemperaturthermoplasten erweist sich als sehr schwierig, sodass viele Reinigungsgranulate an ihre Grenzen stoßen. Folglich ist meist ein aufwändiges Schneckenziehen mit anschließender mechanischer Reinigung erforderlich. Allerdings führt dies gerade bei größeren Anlagen zu erheblichen Verzögerungen und Stillstandzeiten im laufenden Betrieb.

In Zusammenarbeit mit dem SKZ wurden verschiedene Reinigungsmethoden an Extrudern und bei Spritzgussanwendungen getestet. Versuche zur Reinigung von PC verarbeitenden Maschinen wurden mit High Performance Cleaning Reinigungsgranulaten von Acano sowie mit handelsüblichen Granulaten durchgeführt. Zusätzlich wurden alternative Reinigungsverfahren, wie die Kombination aus Sandstrahlen und Ultraschallbad bzw. aus Pyrolyse und Ultraschallbad untersucht und der Zeit- und Energieaufwand ermittelt. Anhand der Ergebnisse konnte schließlich auch eine ökologische Bewertung erfolgen.

Ohne Temperaturänderungen und Einwirkzeiten

Aufgrund des geringen Prozessabfalls ist bei der mechanischen Reinigung das Umweltbelastungspotenzial im Gegensatz zur Verwendung von Reinigungsgranulaten sehr gering. Betrachtet man allerdings die Lebenszykluskostenanalyse haben Reinigungsgranulate einen deutlichen Vorteil gegenüber herkömmlichen Verfahren, denn die relativ kurzen Reinigungszeiten rufen niedrige Maschinen- und Personalkosten hervor. Durch die Zusammenarbeit mit dem SKZ konnte der Bereich Hochtemperaturthermoplaste, wie PPS, PPSU und PEEK neben PC getestet werden. Die HPC-Reinigungsgranulate aus Groß-Umstadt sind laut Hersteller für einen Temperaturbereich von 160°C bis 380°C geeignet. Des Weiteren seien bei einem Reinigungsprozess mit den Reinigungsgranulaten keine Temperaturänderungen oder Einwirkzeiten nötig. (me)

Das Forschungsprojekt wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) über die AiF im Rahmen des Förderprogramms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Unternehmensinformation

SKZ - Das Kunststoff-Zentrum

Frankfurter Straße 15-17
DE 97082 Würzburg
Tel.: 0931 4104-235
Fax: 0931 4104-707

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