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22.01.2007

Koronabehandlung für beliebig dicke Bauteile

Mit dem Linear-Plasma-Verfahren lassen sich die Vorzüge der Koronatechnik für Materialien beliebiger Dicke wie Stegplatten, Verbundwerkstoffe oder Schäume anwenden

Mit dem Linear-Plasma-Verfahren lassen sich die Vorzüge der Koronatechnik für Materialien beliebiger Dicke wie Stegplatten, Verbundwerkstoffe oder Schäume anwenden

Wegen des sehr geringen Haftvermögen von Polymeren wie PP, PE, PET, PVC, PC und PUR gestaltet sich insbesondere das Verkleben, Lackieren und Bedrucken von unbehandelten Kunststoffoberflächen oft schwierig. Das Haftvermögen lässt sich jedoch durch das so genannte Korona-Verfahren steigern.

Koronabehandlungsanlagen bestehen aus einem Elektrodensystem mit hohem elektrischen Potenzial und einer Gegenelektrode auf Massepotenzial, z.B. einer Walze, die die zu behandelnde Bahn führt. Wenn die Spannung die Durchbruchsfeldstärke der Luft im Elektrodenspalt überschreitet, erfolgen kontinuierliche elektrische Entladungen - es entsteht ein Plasma. Dies führt zur Bildung von funktionellen Gruppen wie Hydroxiden, Ketonen, Ethern, Carbonsäuren und Estern an die Polymeroberfläche. Diese Gruppen sind polar und erhöhen die Oberflächenenergie. In der Praxis ist die klassische Koronatechnik aber auf zweidimensionale Materialien mit einer Dicke von wenigen Millimetern begrenzt.

Mit dem Linear-Plasma-Verfahren werden erstmals die lang bewährten Vorzüge der Koronatechnik für Materialien beliebiger Dicke anwendbar. Linear Plasma kombiniert die Vorteile der klassischen Koronatechnik mit denen der Plasma-Düsenverfahren und bietet so erstmals die praxistaugliche Möglichkeit einer breitflächigen Behandlung beliebig dicker Materialien. Ein weiterer Einsatzbereich der Linear-Plasma-Technologie ist die Behandlung von Schäumen.

Die hohe Effizienz der Plasmaquelle, d.h. die geringe erforderliche Leistung, ermöglicht auch die Behandlung thermisch sehr empfindlicher Materialien. Im Bereich von Kunststoffplatten können mit Linear-Plasma auch Stegplatten oder Wabenstrukturen problemlos und effizient behandelt werden. Linear-Plasma-Systeme lassen sich ohne Schwierigkeiten in existierende Extrusions- und Veredelungslinien installieren. Die Behandlungsbreite kann bis zu 3000mm betragen.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

Softal electronic GmbH
König-Georg-Stieg 1
DE 21107Hamburg
Tel: +49 40 75308-0
Fax: +49 40 75308-129


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