nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
24.05.2010

Konzentrierte Werkzeugtemperierung

Im Gegensatz zur konventionellen Temperierung werden nur noch die Einsätze für die Kavitäten temperiert (© KB Hein)

Im Gegensatz zur konventionellen Temperierung werden nur noch die Einsätze für die Kavitäten temperiert (© KB Hein)

Die Gestaltung des Werkzeugtemperiersystems hat beim Spritzgießen entscheidenden Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit des Prozesses und auf die Produktqualität. Mit dem Werkzeugkonzept „IsoWe“ wurde kürzlich ein innovatives Konzept vorgestellt, bei dem die Formeinsätze gegenüber dem umgebenden Werkzeug thermisch isoliert sind. Statt das gesamte Werkzeug zu temperieren, wird bei dieser Technik nur die Kavität temperiert.

Die Isolation der Werkzeugeinsätze hat zahlreiche Vorteile. So erreicht der Spritzgießprozess deutlich schneller einen stabilen und wiederholgenauen Zustand. Auch Unterschiede in der Umgebungstemperatur haben einen geringeren Effekt auf den Prozess, weil die Isolation in beide Richtungen wirkt. Da das temperierte Volumen deutlich kleiner ist als bei konventionellen Werkzeugkonzepten, treten im Bereich der Kavität nur geringe Temperaturdifferenzen auf. Auch Werkzeuge mit mehreren Kavitäten lassen sich sehr ausgeglichen temperieren.

Bei dünnwandigen Bauteilen sind die Zykluszeiten sehr kurz, so dass wenig Zeit zur Verfügung steht, um durch zyklusabhängige Temperierung der Werkzeugkonturwand einen relevanten Effekt zu erzielen. Das neue Werkzeugkonzept ermöglicht auch für dünnwandige Bauteile eine zyklusabhängige Temperierung, da die relativ kleine Masse der Formeinsätze schnell erwärmt und abgekühlt werden kann.

Die thermische Trennung bietet auch neue Temperiermöglichkeiten beim Mehrkomponenten-Spritzgießen. So kann beispielsweise bei Drehteller- oder Indexplattenwerkzeugen für die Weichkomponenten ein niedriges Temperaturniveau und für die Hartkomponenten ein höheres Temperaturniveau eingestellt werden.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

Konstruktionsbüro Hein GmbH
Marschstraße 25
DE 31535 Neustadt
Tel: +49 5032 63151
Fax: +49 5032 63116


Newsletter

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen

Marktbarometer

Erfahren Sie in unserem monatlichen Marktbarometer, wie sich die Kunststoff-Branche entwickelt.


Zum Marktbarometer

Kunststoffe im Automobil

Zum Special