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06.04.2009

Klebstoff für Polyolefine

Damit ein Klebstoff auf der Oberfläche eines Bauteils haftet, muss der Werkstoff eine höhere Oberflächenenergie als der Klebstoff aufweisen. Andernfalls benetzt der Klebstoff die Werkstoffoberfläche nicht ausreichend. Klebstoffe haben im Allgemeinen eine Oberflächenenergie von 35 bis 40 mN/m. Bei Polyolefinen wie PP und PE liegt die Oberflächenenergie deutlich niedriger. Sie können daher bislang nur nach aufwändiger Vorbehandlung geklebt werden.

Henkel hat mit Loctite 3038 einen Polyolefinklebstoff entwickelt, der aufgrund der speziellen Formulierung auf solchen niederenergetischen Kunststoffoberflächen höchste Haftkräfte aufbaut. Polyolefine wie PP, PE, PE-LD und PE-HD können auf diese Weise ohne aufwändige Vorbehandlungsschritte verklebt werden. Der Klebstoff eignet sich sowohl für Materialien mit unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten als auch für die Verklebung von Polyolefinen mit Metallteilen.

Der lösemittelfreie, nicht entflammbare Klebstoff enthält kein Methylmethacrylat und entfaltet dadurch bei der Verarbeitung nur einen schwachen Geruch. Er ist mit manuellen- und vollautomatischen Dosiersystemen dosierbar. Der Klebstoff ist thixotrop und kann vertikal aufgetragen werden, ohne abzulaufen. Damit sich eine minimale Klebschichtdicke einstellen lässt, enthält er die entsprechenden Füllstoffe. Die Klebstofffestigkeit liegt im Bereich der Eigenfestigkeit der Substrate. Die Klebeschicht ist dabei stoß- und vibrationsbeständig sowie unempfindlich gegenüber Chemikalien und Umwelteinflüssen.

Sein Eigenschaftsprofil prädestiniert den Klebstoff für viele Anwendungen im Automobilbereich, etwa das Verkleben von Kunststoffabdeckungen, -gehäusen sowie Luftführungen. Im Fahrzeugaußenbereich lassen sich beispielsweise Hybrid-Frontend-Module fügen. Weitere Anwendungen finden sich bei den Tür- und Dachsystemen.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

Henkel AG & Co. KGaA
Gutenbergstr. 3
DE 85748 Garching
Tel: +49 89 320800-1592
Fax: +49 89 320800-271592


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