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08.01.2007

Keramische Dichtungen für Heißkanaldüsen

Die Anschnittdichtung basiert auf Zirkoniumdioxid und zeichnet sich durch sehr hohe Zähigkeit und Druckfestigkeit aus (© Mold Masters)

Die Anschnittdichtung basiert auf Zirkoniumdioxid und zeichnet sich durch sehr hohe Zähigkeit und Druckfestigkeit aus (© Mold Masters)

In Kooperation mit den Firmen Graveurbetrieb Leonhardt und OxiMaTec GmbH hat Mold-Masters Europa GmbH die erste Heißkanaldüse mit Anschnittdichtung aus hochfester, wärmeisolierender Hochleistungskeramik entwickelt. Anschnittdichtungen stellen das technische Verbindungsstück zwischen der Heißkanaldüse und der Stahlform dar. Der Kunststoff wird über diese Dichtung in die Form eingespritzt und erstarrt dort in seiner endgültigen Form. Die Heißkanaltechnik stellt einen sehr anspruchsvollen Prozess dar, der mittels der neuen, keramischen Anschnittdichtung besser beherrschbar ist.

Die Keramikmischung basiert auf Zirkoniumdioxid und zeichnet sich im Vergleich zu konventionellen Keramiken durch eine sehr hohe Zähigkeit und Festigkeit aus. Gleichzeitig sind die neuen Dichtungen für hohe Druckbeanspruchungen ausgelegt. Ein erheblicher Vorteil ist die unmittelbare Trennung von heißer und kalter Zone. Die Wärmeabfuhr vom Heißkanal in das Werkzeug wird reduziert, so dass das Heißkanalsystem weniger Heizenergie benötigt. Da das Heißkanalsystem weniger Wärme in die Form abgibt, verkürzt sich außerdem die Kühlzeit und damit die Zykluszeit. Dies erhöht die Wirtschaftlichkeit und steigert die Produktivität im Spritzgießprozess.

Der keramische Werkstoff ist speziell auf die Erfordernisse in der Heißkanaltechnik abgestimmt. Das komplexe Verfahren erlaubt die Herstellung von Bauteilen mit anspruchsvoller Geometrie, wie sie im Bereich der Heißkanaltechnik erforderlich sind. Die ersten Komponenten legen den Grundstein für weitere Entwicklungen im Herstellungsprozess von Kunststoffprodukten. Durch die keramischen Anschnittdichtungen wird beispielsweise eine verschleißarme Verarbeitung von hochabrasiven Materialien ermöglicht. Mit der Keramik können außerdem in Zukunft möglicherweise weitere Komponenten im Heißkanalsystem ergänzt oder ersetzt werden.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

Mold-Masters Europa GmbH
Neumattring 1
DE 76532 Baden-Baden
Tel: +49 7221 5099-0
Fax: +49 7221 53093


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