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22.11.2017

Integratives Innenraumkonzept

Bertrandt und SGL Group präsentieren Technologieträger „Carbon Carrier“

In enger Kooperation haben Bertrandt und die SGL Group mit dem Technologieträger „Carbon Carrier“ ein neuartiges und integriertes Konzept für innovative Innenraumstrukturen auf Basis von Verbundwerkstoffen entwickelt. Der großserienfähige „Carbon Carrier“ kombiniert Faserverbund-basierten Leichtbau mit Funktionsintegration und ist ein Beispiel für den modernen Materialmix im Automobil.

  • © Hanser/A.Stein

    Der Carbon Carrier ist ein Technologieträger für den Fahrzeuginnraum, der in Kooperation zwischen Bertrandt und der SGL Group ohne Beteiligung eines OEMs entwickelt wurde 
(© Hanser/A.Stein)

  • Im Gegensatz zu herkömmlichen I-Tafel-Trägern besteht der Carbon Carrier überwiegend aus carbonfaserverstärktem Kunststoff. Dabei kommen sowohl thermoplastische als auch duromere Matrixwerkstoffe, sowie verschiedene Herstellverfahren für die Halbzeuge zum Einsatz 
(© Hanser/A.Stein)

  • Neben einer neuen Designsprache und großserientauglicher Prozesstechnik legten die Kooperationspartner weitere Schwerpunkte auf die Funktionsintegration und Variabilität des Technologieträgers 
(© Hanser/A.Stein)

  • Spätere Spritzgussteile wurden im Rahmen des Kooperationsprojekts durch Additive Manufacturing realisiert. Auch dies trug zur kurzen Entwicklungszeit von lediglich 9 Monaten bei
 (© Hanser/A.Stein)

  • Bei einem Presse-Preview des Carbon Carrier am SGL-Standort Meitingen stellten sich die Projektleiter und Unternehmensvertreter den kritischen Fragen der Journalisten (v.l.n.r: Dr. Andreas Erber (SGL), Frank Preller (Bertrandt), Michael Hage (Bertrandt), Benjamin Wagner (Bertrandt), Christoph Loy (SGL) und Andreas Wüllner (SGL))
 (© Hanser/A.Stein)

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Beim Leichtbau spielen carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK) eine wichtige Rolle. Bertrandt und die SGL Group haben ihr komplementäres Wissen gebündelt, um die Leistungsfähigkeit dieser Werkstoffgruppe zu demonstrieren. Ziel war es, einen großserienfähigen Technologieträger zu entwickeln, der neue Konfigurations- bzw. Designmöglichkeiten für den Innenraum von Fahrzeugen bietet.

OEM-neutrale Entwicklung

Als Basis diente ein OEM-neutraler Karosserie-Entwurf von Bertrandt. Auf diesem wurde ein funktionales Package-Modell für den vorderen Fahrzeuginnenraum eines Cabriolets bzw. Coupés mit elektrischem Antrieb entwickelt. Das Modell beinhaltet alle wichtigen Funktions- und Verkleidungsteile einer klassischen Instrumententafel. Zudem wurde der Technologieträger um eine neu entwickelte Designsprache erweitert. So sollen für den Fahrer zentrale Lastpfade sichtbar und CFK-Elemente erlebbar gemacht werden. Auch die Strukturbauteile wurden neu gestaltet. Sie verleihen dem Interieur einen freien, leichten und schwebenden Eindruck.

„Bei der Entwicklung des Carbon Carriers wurde darauf geachtet, dass die eingesetzten Bauteile, Technologien und Montage-Konzepte bereits heute, bzw. in naher Zukunft großserienfähig sind. Besonders beim Elektroauto bedeutet weniger Gewicht mehr Reichweite“, sagt Michael Hage, Fachbereichsleiter Entwicklung Karosserie / CAE bei Bertrandt.

Großserienfähige Prozesstechnik

Die größte Herausforderung bei der Entwicklung war es, für jedes der komplexen Bauteile die optimale Konfiguration aus Matrix- und Faserwerkstoff, Faserlänge, -anteil und -orientierung, Lagenaufbau und Prozesstechnik zu finden. Bestandteil des Karosserie-Entwurfs ist ebenfalls die Definition eines neutralen Montageträgers, bei dem die Material- und Prozesskompetenz der SGL Group einfließen konnte, insbesondere die Erfahrung mit Faserverbundbauteilen in der Großserie. Der optimale Materialmix sowie die Fertigungstechnik für den Carbon Carrier wurden daher im Lightweight and Application Center (LAC) der SGL Group entwickelt, in dem Leichtbau-Lösungen für die Großserienproduktion von Faserverbundbauteilen entstehen.

„In den Carbon Carrier ist das gebündelte Knowhow von Bertrandt und der SGL Group entlang des kompletten Produktentwicklungsprozesses eingeflossen – von der Konzeptphase über die Konstruktion bis hin zur automatisierten Großvolumenfertigung.“ berichtet Dr. Andreas Erber, Leiter des Lightweight and Application Centers der SGL Group. Der Technologieträger zeigt einen hohen Innovationsgrad und stellt dar, wie neuartige Strukturen in modernen Fahrzeugkonzepten zukünftig aufgebaut sein könnten. Das erarbeitete Knowhow wird sowohl in weiteren gemeinsamen Projekten als auch in zukünftigen Kundenprojekten von Bertrandt und der SGL Group zum Einsatz kommen. (as)

Als einer der führenden europäischen Entwicklungsspezialisten ist Bertrandt in den Branchen Automobil, Motorrad, Nutzfahrzeug, Luftfahrt sowie Maschinen- und Anlagenbau, Elektronik, Energie, Schiffbau und Medizintechnik ein verlässlicher Partner für aktuelle und zukünftige Projekte in allen Bereichen der Forschung und Entwicklung. Insgesamt stehen rund 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 54 Standorten weltweit für tiefes Know-how, zukunftsfähige Projektlösungen und hohe Kundenorientierung. Die Hauptverwaltung hat ihren Sitz in Ehningen (Baden-Württemberg). Mehr Informationen zu Bertrandt gibt es unter: www.bertrandt.com

Die SGL Group ist ein weltweit führender Hersteller von Produkten und Materialien aus Carbon (Kohlenstoff). Das umfassende Produktportfolio reicht von Carbon und Graphitprodukten über Carbonfasern bis hin zu Verbundwerkstoffen. Die Kernkompetenzen der SGL Group sind die Beherrschung von Hochtemperaturtechnologien sowie der Einsatz von langjährigem Anwendungs- und Engineering-Know-how.
Mit 34 Produktionsstandorten in Europa, Nordamerika und Asien sowie einem Servicenetz in über 100 Ländern ist die SGL Group ein global ausgerichtetes Unternehmen und beschäftigt weltweit rund 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Hauptverwaltung hat ihren Sitz in Wiesbaden/Deutschland.
Weitere Informationen zur SGL Group gibt es unter: www.sglgroup.com/presse

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