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23.11.2019

Industrieller 3D-Druck mit CO-Laser

FDR-Technologie ermöglicht sehr feine Oberflächen

  • Mit der kunststoffbasierten FDR-Technologie (Fine Detail Resolution)  lassen sich hochfeine Oberflächen und filigranste Bauteile erzeugen (© EOS)

    Mit der kunststoffbasierten FDR-Technologie (Fine Detail Resolution) lassen sich hochfeine Oberflächen und filigranste Bauteile erzeugen (© EOS)

  • Die FDR-Technologie eröffnet völlig neue Anwendungsfelder für die kunststoffbasierte additive Fertigung, z. B. im Bereich von Filtereinheiten und Fluidführungen, Steckern und anderen Elektronikbauteilen oder Konsumgütern (© EOS)

    Die FDR-Technologie eröffnet völlig neue Anwendungsfelder für die kunststoffbasierte additive Fertigung, z. B. im Bereich von Filtereinheiten und Fluidführungen, Steckern und anderen Elektronikbauteilen oder Konsumgütern (© EOS)

  • Bei der FDR-Technologie von EOS sorgt ein CO-Laser für filigrane und zugleich stabile Bauteile mit einer minimalen Wandstärke von nur 0,22 mm (© EOS)

    Bei der FDR-Technologie von EOS sorgt ein CO-Laser für filigrane und zugleich stabile Bauteile mit einer minimalen Wandstärke von nur 0,22 mm (© EOS)

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Die EOS GmbH, Krailling, stellte auf der Formnext 2019 in Frankfurt erstmalig die FDR-Technologie (Fine Detail Resolution) für den pulverbasierten industriellen 3D-Druck von Kunststoffen mit einem CO-Laser vor. Der neue Laser soll feine Oberflächen und filigrane sowie zugleich stabile Bauteile mit einer Wandstärke von nur 0,22 mm ermöglichen. Damit erschließen sich neue Anwendungsfelder für die Serienfertigung.

FDR-Technologie für feine Oberflächen

Im Gegensatz zum bisherigen Angebotsportfolio von EOS wird dabei ein CO-Laser mit einer Laserleistung von 50 Watt zum Einsatz kommen. Er erzeugt einen sehr feinen Laserstrahl, der im Vergleich zu bestehenden SLS-Technologien einen nur halb so großen Fokusdurchmesser hat. So sind völlig neue Belichtungsparameter und damit Bauteile mit feinen Oberflächen umsetzbar.

Eingesetzt wird im ersten Schritt der zertifizierte Werkstoff PA 1101. Dieser wird in Schichtstärken von 40 und 60 µm verarbeitet und zeichnet sich durch eine hohe Schlagzähigkeit und Bruchdehnung aus und wird darüber hinaus aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt.

Die FDR-Technologie wird für die Polymer-Produktionsplattform von EOS entwickelt und eröffnet neue Anwendungsfelder für die kunststoffbasierte additive Fertigung, etwa im Bereich von Filtereinheiten und Fluidführungen, Steckern und anderen Elektronikbauteilen oder Konsumgütern wie z. B. Brillen.

Die neue Technologie werde die Detailauflösung der Stereolithographie (SLA) mit der Haltbarkeit und Qualität des pulverbasierten industriellen 3D-Drucks (SLS) verbinden, sagte Dr. Tim Rüttermann, Senior Vice President Division Polymer. Kunden haben damit zukünftig je nach Anwendungsanforderung die Wahl zwischen der P-500-Variante mit einem CO2 - Laser für hohe Produktivität und Materialflexibilität, der FDR-Technologie für filigrane Bauteile und der LaserProFusion-Technologie, falls bei speziellem Applikationsmaterial der Fokus auf hoher Produktivität liegt.

Plattform EOS P 500

Die P 500 wendet sich vorrangig an Unternehmen, die hochwertige Kunststoffbauteile reproduzierbar im industriellen Maßstab der additiven Fertigung produzieren wollen. In einem ersten Schritt wird auf der Plattform ein CO2 -Laser mit einem Fokusdurchmesser von 0,5 mm und einer Laserleistung von 2 x 70 Watt zum Einsatz kommen.

Dieses automatisierbare System ermöglicht nach Angaben des Herstellers niedrige Teilekosten und die Verarbeitung von Polymermaterialklassen wie PA 12, PA 11, PA 6, TPU sowie weiterer Hochleistungskunststoffe. Der Einsatz dieser Plattform soll unter anderem Anwendungsgebiete in der Mobilitäts- und Automobilindustrie sowie in der Fertigung von Elektronikkomponenten erschließen.

Das LaserProFusion-Konzept

Die LaserProFusion-Technologie hat EOS auf der Formnext 2018 als Technologiekonzept vorgestellt. Sie ist auf sehr hohe Produktivität ohne Abstriche an der Qualität ausgerichtet. Bis zu 1 Mio. Diodenlaser sollen zusammen eine kumulierte Laserleistung von über 5 kW erreichen. Die Belichtungsgeschwindigkeit ist dabei unabhängig von der Bauteilgeometrie.

Die LaserProFusion-Technologie wird ebenfalls auf der P-500-Plattform aufsetzen. Die Technologie sei auf die Anforderungen der Serienfertigung ausgerichtet, verkürze die Produktentwicklung und könne bei vielen Anwendungen sogar als Ersatz für das Spritzgießen dienen. (as/kk)


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Unternehmensinformation

EOS GmbH Electro Optical Systems

Robert-Stirling-Ring 1
DE 82152 Krailling
Tel.: 089 89336-0
Fax: 089 89336-285

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