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10.07.2006

In einem Schritt zur Instrumententafel

Bild: In einem Schritt zur Instrumententafel (© BASF)

Bild: In einem Schritt zur Instrumententafel (© BASF)

Kfz-Innenraumbauteilen mit Soft-Touch lassen sich in einem neuen, einstufigen Prozess herstellen, bei dem Spritzgießen und Schäumen miteinander kombiniert werden. Das so genannte Dolphin-Verfahren eignet sich für Sandwichbauteile im Automobilbau wie Instrumententafeln, Mittelkonsolen oder Handschuhfächer. Die an der Entwicklung beteiligten Firmen Engel, Georg Kaufmann Formenbau, BASF und P-Group wollen das neue Verfahren gemeinsam vermarkten.

Das Bauteil entsteht in zwei Schritten auf einer 2K-Spritzgießmaschine mit zwei horizontal gegenüberliegenden Spritzaggregaten und einem Etagenwerkzeug mit drehbarem Mittelblock. Zunächst wird der Träger des Bauteils im Spritzguss aus faserverstärktem PBT/ASA-Blend hergestellt und dann mit einem thermoplastischen Polyester-Elastomer im MuCell-Verfahren umschäumt. Durch ihre enge chemische Verwandtschaft haften die beiden Materialien miteinander. Die Schaumkomponente bildet direkt an der Werkzeugoberfläche eine Haut, so dass das Bauteil im Sichtbereich einsetzbar ist. Je nach Materialsystem werden physikalische und chemische Treibmittel eingesetzt.

Bislang werden solches Bauteile sehr aufwändig in drei Verfahrensschritten und aus unterschiedlichen Kunststoffarten produziert. Grundkörper und hinterschäumte Außenhaut-Folie werden zunächst separat hergestellt und anschließend kaschiert. Das neue Verfahren ist deutlich schneller und es fällt weniger Produktionsabfall an. Da die Bauteile vollständig aus thermoplastischem Material bestehen, sind sie außerdem leicht rezyklierbar.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

BASF AG
Carl-Bosch-Str. 38
DE 67056 Ludwigshafen
Tel: +49 621 60-0
Fax: +49 62160-42525


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