nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
11.01.2016

Fahrradrahmen aus faserverstärktem Kunststoff

Der Fahrradrahmen besteht aus einer thermoplastischen Matrix, die mit Glasfasern, Carbonfasern oder Organoblechen verstärkt ist (© newkon GmbH)

Im August 2015 hat Rehau gemeinsam mit Storck Bicycle und dem Institut für Leichtbau- und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden ein innovatives Fahrradrahmenkonzept vorgestellt. Die Tragfähigkeit des Rahmens ist den Angaben zufolge mit der eines klassischen Metallrahmens vergleichbar.

Zur Herstellung des Rahmens werden zwei Halbschalen spritzgegossen und durch einen Fügeprozess zu einem Hohlkörper zusammengefügt. Je nach Anforderungen kommen zur Verstärkung der thermoplastischen Matrix Glasfasern oder Carbonfasern zum Einsatz. An besonders belasteten Bereichen wird die Rahmenkonstruktion mit endlosfaserverstärkten Organoblechen unterstützt. Der Hohlraum kann bei Fahrrädern mit Elektroantrieb dazu genutzt werden, Elemente wie Antriebsmotor, Steuerelektronik oder Energiespeicher aufzunehmen.

Im Gegensatz zum klassischen Metallrahmen kann der Kunststoffrahmen industriell und automatisiert hergestellt werden. Dies verkürzt die Lieferzeiten und verringert die Kosten für die Lagerhaltung. Weitere Vorteile sind neben der Gewichtseinsparung die Designfreiheit und die Vereinfachung von Konfektion- und Montageschritten.

Einer Patentanmeldung des Unternehmens zufolge eignen sich teilaromatische Polyamide besonders gut zur Herstellung von leichten Pedelec-Rahmen, die eine hohe Steifigkeit besitzen und darüber hinaus eine hohe Stabilität bei Temperaturbelastung aufweisen. Außerdem lässt sich das Material gut verschweißen. Aufgrund der geringen Viskosität des Materials können während des Spritzgießens Verrippungen oder Verbindungs- und Funktionselemente an der Innenseite der Halbschalen angespritzt werden. Diese eignen sich beispielsweise als Aufnahmen für weitere Komponenten wie Gabel, Tretlager, Sattel oder Lenker.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

zusätzliche Links

"Verfahren zur Herstellung von Pedelec-Rahmen aus Kunststoff und entsprechend hergestellter Pedelec Rahmen", Offenlegungsschrift DE102014107852A1 , Dezember 2015

Rehau AG + Co
Rheniumhaus
95111 Rehau
Tel: +49 9283 770
Fax: +49 9283 1016


keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Kommentierung von Inhalten informiert Sie unsere Datenschutzerklärung.
Newsletter

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen

Marktbarometer

Erfahren Sie in unserem monatlichen Marktbarometer, wie sich die Kunststoff-Branche entwickelt.


Zum Marktbarometer

Kunststoffe im Automobil

Zum Special