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24.09.2007

Effiziente Evakuierung

In der Einschneckentrommel befinden sich Zylinderbohrungen mit eingelassenen Förderschnecken. (© Gneuß)

In der Einschneckentrommel befinden sich Zylinderbohrungen mit eingelassenen Förderschnecken. (© Gneuß)

Beim Multi Rotationssystem (MRS), das für die Evakuierung von Polymerschmelzen entwickelt wurde, ist die aktive Oberfläche der Kunststoffschmelze etwa 25-mal so groß wie bei einer Doppelschnecke. Der Schmelzestrom wird auf eine rotierende Einschneckentrommel geleitet. Dort befinden sich längs der Drehachse acht bis zehn Zylinderbohrungen mit eingelassenen Förderschnecken. Die Schnecken sind über einen Zahnkranz angetrieben und drehen sich entgegengesetzt zur Extrudertrommel. Dadurch verstärkt sich der Effekt des Oberflächenaustauschs der Schmelze. Die Zylinder in der Trommel sind im äußeren Bereich geöffnet, so dass der Zugang zur Schmelze optimal gewährleistet ist und die erwünschte Evakuierung des Mediums erfolgen kann.

Darüber hinaus kann die Temperatur der Schmelze gezielt kontrolliert werden, da sämtliche schmelzeberührenden Flächen temperiert werden. Die MRS-Technik lässt sich beispielsweise in einen Einschneckenextruder integrieren, um ungetrocknete Bottle-Flakes aus PET unkompliziert und schnell zu verarbeiten. Dabei wird das PET nicht nur getrocknet, sondern auch die intrinsische Viskosität des Materials erhöht.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind die Entfernung von Monomer-Rückständen, die gezielte Erhöhung des Molekulargewichts durch Polykondensation oder die Reduzierung von geruchsbildenden Ausdünstungen im Endprodukt, zum Beispiel bei Bauteilen im Automobil. Das MRS-System kann darüber hinaus zur Beaufschlagung von Kunststoffschmelzen verwendet werden, beispielsweise für das Einbringen chemischer oder physikalischer Treibmitteln zur Herstellung von geschäumten Halbzeugen.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> kunststoffe.de

Gneuß Kunststofftechnik GmbH
Mönichhusen 42
DE 32549 Bad Oeynhausen
Tel: +49 5731 5307-0
Fax: +49 5731 5307-66


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