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04.10.2004

Bürsten gegen Faltenbildung

Die Fasern der Bürstenleisten ragen nur ca. 1,5 – 2 mm aus dem Walzenkörper heraus (© August Mink)

Die Fasern der Bürstenleisten ragen nur ca. 1,5 – 2 mm aus dem Walzenkörper heraus (© August Mink)

Um Faltenbildung durch Zugspannungsänderungen, Bahnelastizität und ungenaue Bahnführungen zu vermeiden, werden beim Transport von laufenden Bahnen und Folien so genannte Breitstreckwalzen eingesetzt. Die bisher eingesetzten Breitstreckwalzen erfordern Kompromisse. Beispielsweise können gebogene Gummiwalzen unterschiedliche Bahnspannungen erzeugen. Bei anderen Breitstreckwalzen sind die Spreizkräfte so gering, dass Einprägungen in den Folien entstehen können. Ein weiterer Breitstreckwalzentyp führt die Bahn über sich dehnende Rundschnüre und erzeugt unter Umständen Spuren auf der Folie. Zusätzlich sind Antriebe erforderlich, wodurch der Steuerungsaufwand und die Kosten steigen.

Die August Mink KG, Göppingen, hat nach ausführlichen positiven Testreihen neuartige Breitstreck-Bürstenwalzen auf den Markt gebracht. In Zusammenarbeit mit Kiefel Extrusions GmbH, Worms, konnte das Produkt zur Serienreife gebracht werden. Merkmal dieser Walzen sind die am Umfang angebrachten Bürstenleisten, die von der Walzenmitte aus mit schräg nach außen gerichteten Faserbündeln versehen sind.

Breitstreck-Bürstenwalze in einem Wendestangensystem als Ersatz für eine Bananenwalze (© August Mink)

Breitstreck-Bürstenwalze in einem Wendestangensystem als Ersatz für eine Bananenwalze (© August Mink)

Bei der Berührung der Warenbahn mit den Fasern tritt durch die Bahnspannung eine geringe, kaum sichtbare Verformung der Faserbündel nach außen ein. Hierdurch entsteht die Spreizung, die pro Bürstenleiste nur wenige Mikrometer ausmacht. Durch die Drehbewegung der Breitstreck-Bürstenwalze wiederholt sich dieser Spreizvorgang kontinuierlich, so dass eine gleichmäßige und wirkungsvolle Streckung entsteht. Durch entsprechende Auslegung der Breitstreck-Bürstenwalzen hinsichtlich Faserwinkel, Faserdurchmesser und Faserbehandlung werden Kontaktspuren auf der Warenbahn bzw. der Folie vermieden. Aufgrund der zylindrischen Form der Walzen bleibt die Zugspannung über die gesamte Bahnbreite konstant.

Da die Warenbahn nur die Spitzen der Fasern berührt, ist die Kontaktfläche sehr klein, so dass Ablagerungen vermieden und auch klebrige Folien problemlos verarbeitet werden können. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass nur die Faserbündel zur Spreizung beitragen, die auch tatsächlich berührt werden, d.h. jedes Faserbündel funktioniert völlig unabhängig von den anderen. Somit wird die Verformungsarbeit klein gehalten und die Warenbahn sehr schonend behandelt.

Die Bürstenleisten werden in Alu-Hohlprofile eingebaut und ragen mit ihren Fasern nur ca. 1,5 – 2 mm aus dem Walzenkörper heraus. Beschädigungen an den Fasern werden somit auch bei hohen Bahnspannungen, wie sie in der Anfahrphase auftreten können, ausgeschlossen. Nach dem Einbau ist keine weiteren Anpassung an die Warenbahnart oder andere Verfahrensparameter notwendig. Die Walzen arbeiten automatisch und sind verschleiß- und wartungsfrei.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

August Mink KG
Autenbachstraße 24-30
DE 73035 Göppingen
Tel: +49 7161 4031-0
Fax: +49 7161 4031-50


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