nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
01.08.2011

Bessere Schaumstruktur bei der PP-Extrusion

Extrudierte Schäume aus linearem PP haben den Vorteil, dass sie im Vergleich zu den weit verbreiteten PUR-Schäumen Einsparungen bei den Materialkosten ermöglichen. Außerdem sind PP-Schäume thermoplastisch und daher leichter rezyklierbar. Allerdings ist die Herstellung geschlossenzelliger Schäume aus linearem PP schwierig, weil das Material keine molekularen Verzweigungen und Vernetzungen aufweist. Daher verfestigt sich die Schmelze nicht, wenn sie Dehnströmungen ausgesetzt wird. Dies führt während des Schäumprozesses dazu, dass die Zellwände sich verdünnen, die Schaumbläschen sich miteinander vereinigen und eine offenzellige Struktur entsteht.

Ein Forschungsteam am Department of Chemical Engineering and Materials Science der Michigan State University konnte jetzt das Verhalten des PP während des Schäumens durch Zugabe eines speziellen Additivsystems deutlich verbessern. Zum Einsatz kam dabei ein Nanokomposit aus organisch modifizierten Silikaten. Als Kompatibilisierungsmittel diente mit Maleinsäureanhydrid gepfropftes PP.

Während der Verarbeitung zeigten die so präparierten Materialien ein deutlich besseres Schäumverhalten, bei dem sich eine geschlossenzellige Struktur mit sehr kleinen Bläschen einstellte. Bereits bei einem Silikatanteil von 3 % konnte die Dehnfestigkeit der Schmelze deutlich erhöht werden. Das Material zeigt ein ähnliches Verhalten wie Blends, denen ein kleiner Anteil von vernetztem Material beigemischt ist, stellten die Forscher fest. Dies führen sie auf einen molekularen Effekt zurück, den sie als „eingeschlossene Verschlaufungen“ (trapped entanglements) bezeichnen. Die Silikate und das gepfropfte PP bilden unter bestimmten Bedingungen ein System aus physikalischen Vernetzungen, das Verschlaufungen umschließt und sich daher so ähnlich verhält wie ein vernetztes Polymersystem. In weiteren Versuchsreihen soll dieser molekulare Mechanismus nun genauer untersucht werden.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

Michigan State University
Department of Chemical Engineering and Materials Science
2527 Engineering Building
USA East Lansing, Michigan 48824-1226
Tel: +1 517 355-5135
Fax: +1 517 432-1105


Newsletter

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen

Marktbarometer

Erfahren Sie in unserem monatlichen Marktbarometer, wie sich die Kunststoff-Branche entwickelt.


Zum Marktbarometer

Kunststoffe im Automobil

Zum Special