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23.05.2011

Aufblasbarer Sonnenlichtkonzentrator

Prinzip des aufblasbaren Sonnenlichtkonzentrators (© Heliovis)

Prinzip des aufblasbaren Sonnenlichtkonzentrators (© Heliovis)

Die Direktstrahlung der Sonne lässt sich mit Reflektoren auf einen Solarabsorber bündeln und so zur Erzeugung von elektrischer Energie nutzen. Mit solchen solarthermischen Kraftwerken können höhere Wirkungsgrade als mit Photovoltaikanlagen erzielt werden. Sie eignen sich vor allem für besonders sonnenreiche Regionen der Erde.

Bei den so genannten Parabolrinnenkraftwerken bündeln gewölbte Spiegel das Sonnenlicht auf ein in der Brennlinie verlaufendes Absorberrohr. In den Absorberrohren wird die konzentrierte Sonnenstrahlung in Wärme umgesetzt und an ein zirkulierendes Wärmeträgermedium abgegeben. Die gebogenen Spiegel werden bisher beispielsweise aus mit Silber beschichtetem Weißglas hergestellt, das eine Dicke von 4 bis 5 mm hat.

Ein alternatives Konzept zur Bündelung von Sonnenlicht hat Heliovis entwickelt. Das österreichische Unternehmen bietet einen aufblasbaren Sonnenlichtkonzentrator aus Kunststofffolien an, der mit Hilfe einer Spiegelfolie das Sonnenlicht konzentriert. Der Konzentrator hat eine lange zylindrische Form. Eine Spiegelfolie verläuft im Inneren in Längsrichtung und teilt den Zylinder in zwei luftdichte Kammern. Der Druckunterschied zwischen der oberen und unteren Kammer wölbt die Spiegelfolie nach unten. Das Licht tritt erst durch die transparente obere Folie, wird dann an der gewölbten Spiegelfolie reflektiert und schließlich auf einen Fokusbereich in der oberen Kammer gebündelt. Dort kann das gebündelte Licht entweder mit thermischen Absorbern in Wärme oder mit Hochleistungssolarzellen direkt in elektrischen Strom umgewandelt werden.

Durch das Aufblasen erhält die Leichtbaustruktur aus Kunststofffolien eine hohe mechanische Stabilität (© Heliovis)

Durch das Aufblasen erhält die Leichtbaustruktur aus Kunststofffolien eine hohe mechanische Stabilität (© Heliovis)

Der Sonnenlichtkonzentrator aus Kunststofffolien erhält durch das Aufblasen eine hohe mechanische Stabilität. Ein großer Vorteil ist die Leichtbaustruktur: Pro Quadratmeter Spiegelfläche beträgt der Materialeinsatz lediglich 5 kg. Der Herstellungsprozess ist für eine Massenfertigung geeignet. Im fertigen Zustand kann der Konzentrator flach auf einer Rolle aufgewickelt und kostengünstig an den Einsatzort transportiert werden.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

Heliovis AG
IZ NÖ-Süd, Str. 2d, Obj. M16
AT 2351 Wiener Neudorf
Tel: +43 2236 320198
Fax: +43 2236 320198-15


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