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21.12.2009

Ansaugkrümmer aus PP

Ansaugkrümmer für Benzinmotoren werden seit kurzem aus PP statt aus PA hergestellt (© Borealis)

Ansaugkrümmer für Benzinmotoren werden seit kurzem aus PP statt aus PA hergestellt (© Borealis)

In den meisten Kraftfahrzeugen werden Ansaugkrümmer aus Kunststoff eingesetzt. Sie sind leichter und kostengünstiger als Metallbauteile und bieten eine große Designfreiheit sowie vielfältige Integrationsmöglichkeiten. Den Markt dominieren bisher glasfaserverstärkte Polyamide (PA). Allerdings hängen die mechanische Eigenschaften dieser Werkstoffe sehr stark von der Umgebungsfeuchtigkeit ab. Eine entsprechende Überdimensionierung erhöht den Materialverbrauchs und das Bauteilgewicht.

Daher hat die Volkswagen AG im März 2009 begonnen, Benzinmotoren mit einem Hubraum von 1,4 und 1,6 Liter mit Ansaugkrümmern aus PP auszustattten. Dabei wird das PP-Compound Xmod mit 35% Glasfaseranteil von Borealis eingesetzt. Bezüglich der Langzeitwärme- und Chemikalienbeständigkeit sowie bei der Berstdruck- und Vibrationsfestigkeit sind die Krümmer aus PP mit PA-Krümmern vergleichbar. Dank der geringeren Dichte des Materials von 1,18 g/cm3 reduziert sich das Stückgewicht auf rund 2 kg. Damit wiegen die Ansaugkrümmer aus PP etwa 15% weniger als vergleichbare Teile aus PA. Trotz der Materialersparnis zeigen die Krümmer aus PP mit einem um 5 dB niedrigeren Betriebsgeräusch ausgezeichnete akustische Eigenschaften. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist, dass das Eigenschaftsprofil auch in unterschiedlich feuchter Umgebung stabil bleibt.

Im Gegensatz zu PA muss das PP nicht vorgetrocknet werden muss. Für den Spritzgießprozess ergeben sich vergleichbare Zykluszeiten. Die Plastifizier- und Werkzeugtemperaturen sind niedriger, was den Verschleiß der Ausrüstung minimiert. Das nachfolgende Vibrationsschweißen bleibt unverändert. Der reduzierte Materialverbrauch, die guten Verarbeitungseigenschaften und der niedrigere Materialpreis von PP gegenüber PA erschließen eine Gesamtersparnis von bis zu 20 % bei den Produktionskosten.

Dr.-Ing. Harald Sambale
sambale <AT> hanser.de

Borealis AG
AT 1220 Wien
Tel: +43 1 22400-302
Fax: +43 1 22400-333


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