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16.04.2007

Abrasive PUR-Komponenten konstant dosieren

Die Tandem-Hybrid-Dosiermaschine fördert die abrasive Komponente mit zwei Kolben und erzeugt auf diese Weise einen kontinuierlichen Förderstrom (© KraussMaffei)

Die Tandem-Hybrid-Dosiermaschine fördert die abrasive Komponente mit zwei Kolben und erzeugt auf diese Weise einen kontinuierlichen Förderstrom (© KraussMaffei)

Mit Füllstoffen sowie Flamm- und Verstärkungsmitteln lassen sich die Eigenschaften von PUR-Bauteilen gezielt an spezielle Anforderungen anpassen. Einige Zusatzstoffe stellen aufgrund ihrer abrasiven Eigenschaften allerdings eine besondere Herausforderung für die Dosieranlage dar. Denn die PUR-Komponente, in der solche Füllstoffe enthalten sind, kann nicht mit einer konventionellen Pumpe dosiert werden. Das abrasive Gemisch würde die Pumpen in kurzer Zeit stark beschädigen.

Wird die abrasive Komponente mit einem Kolben dosiert, tritt deutlich weniger Verschleiß auf. Allerdings hat diese Dosiermethode den Nachteil, dass sich der Kolben nach dem Dosiervorgang wieder in die Ausgangsposition zurückbewegen muss. Deswegen kann die Komponente nicht kontinuierlich gefördert werden, solange nur ein einziger Kolben eingesetzt wird.

Speziell für diese Anwendungen hat Krauss-Maffei die Dosiermaschine Tandem-Hybrid entwickelt. Die abrasive Komponente wird bei diesem System mit zwei Kolben gefördert. Die beiden Kolben bewegen sich antizyklisch, das heißt, während der eine Kolben dosiert, wird gleichzeitig der andere wieder befüllt. Dabei wird ein konstanter Förderstrom erzeugt, der sowohl lange Schusszeiten als auch die Versorgung mehrerer Mischköpfe ermöglicht. Eine spezielle Steuerung gewährleistet, dass die Komponente auch an den Umkehrpunkten der Kolben gleichmäßig dosiert wird.

Die Kolben werden durch Spindeln bewegt, die mit einem Servomotor angetrieben werden. Dieses Antriebssystem hat zahlreiche Vorteile gegenüber einem hydraulischen Antrieb. Einerseits wird das Anfahren der Anlage durch den elektrischen Antrieb spürbar vereinfacht. Außerdem führt der Spindelantrieb zu sehr präzisen Kolbenbewegungen. Damit ist gewährleistet, dass die gefüllte Komponente sehr gleichmäßig gefördert wird. Dies führt zu einem konstanten Mischungsverhältnis von Polyol und Isocyanat im Mischkopf und damit zu einer gleich bleibend hohen Produktqualität. Das Dosiermaschinen eignet sich für die Verarbeitung von Glasfasern, abrasiven Flammschutzmitteln oder anorganischen Füll- und Verstärkungsstoffen wie Wollastonit, Bariumsulfat oder Kreide.

Gerhard Gotzmann gotzmann <AT> hanser.de

Krauss-Maffei Kunststofftechnik GmbH
Krauss-Maffei-Str. 2
DE 80997 München
Tel: +49 89 8899-0
Fax: +49 89 8899-3092


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