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08.06.2017

3D-Fertigung automatisiert und hybrid

Die heißesten Trends der generativen Fertigung

Der Name der Messekombination ist etwas sperrig, das Thema additive Fertigung aber sehr heiß: Das Messeduo Rapid.Tech + FabCon 3.D findet in Erfurt vom 20. bis 22 Juni bereits zum 14. Mal statt. Nach den Besonderheiten dieses Jahres haben wir die Projektleiterin Diana Keucher gefragt.

Wie viele Aussteller haben sich zur diesjährigen Rapid.Tech + FabCon 3.D angemeldet?

Diana Keucher: Bis Ende Mai haben sich über 200 Aussteller aus 13 Ländern angemeldet. Wir begrüßen dieses Jahr unter anderem Unternehmen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den USA, den Niederlanden sowie aus Israel, Italien, Polen, Russland und Schweden.

Wie entwickeln sich die Anteile Metall/Polymer bei den Ausstellern?

Zu beobachten ist, dass der Anteil an 3D-Druck mit metallischen Werkstoffen etwas schneller steigt als mit Kunststoffen, auch bedingt durch einen gewissen „Nachholbedarf“, da technische Lösungen sich hier im Nachgang zu den Kunststoffen entwickeln. Diesen Trend spiegelt auch das Fachprogramm der Rapid.Tech mit den noch jungen Fachforen 3D Metal Printing bzw. Additive Lohnfertigung wider, bei denen Themen des metallischen 3D-Drucks Schwerpunkt sind.

Welche Trends bei der 3D-Fertigung von Kunststoffbauteilen können Sie bereits im Vorfeld beobachten?

Diana Keucher, Projektleiterin Rapid.Tech (© Messe Erfurt)

Diana Keucher, Projektleiterin Rapid.Tech (© Messe Erfurt)

Wir sehen da einen Trend zur automatisierten wirtschaftlichen Herstellung von 3D-Kunststoffteilen mittels digitalisierter Fertigungslösungen. Eine große Rolle spielt die Funktionsintegration in komplexe Baugruppen, z. B. für gedruckte Elektronik wie Sensoren, Antennen und mikrooptische Bauelemente.

Daneben lässt sich ein Trend zu hybriden Bauweisen sowie Materialkombinationen bzw. zu neuartigen Verfahren wie extrusionsbasiertem 3D-Druck zur Verarbeitung von Materialien wie Biopolymer-Hydrogele und Composite-Pasten aus Biopolymeren und mineralischen Pulvern bei Raum- bzw. physiologischer Temperatur beobachten. Ziel ist dabei, im Körper abbaubare (biodegradable) Implantate und Gerüste (Scaffolds) herzustellen

Vorgestellt werden auch neue Verfahren wie Hot-Lithography von Cubicure, das CLIP-Verfahren der Carbon Inc. und neue Werkzeugkonzepte zur Serienherstellung von Bauteilen aus Faser-Kunststoff-Verbunden (FKV).

Welche Themen stehen beim Fachforum Werkzeug- und Formenbau auf der Agenda?

Nach der gemeinsamen Keynote-Session und Eröffnung durch Charles W. Hull, den „Erfinder des 3D-Drucks“, geht es am ersten Veranstaltungstag im Fachforum Werkzeug-, Formen- und Vorrichtungsbau unter anderem um Themenschwerpunkte wie Prozessoptimierung, konturnahe Kühlung und temperierbare Werkzeuge. Präsentiert werden auch konkrete Anwendungsbeispiele. Die Referenten kommen von namhaften Unternehmen und Institutionen wie beispielsweise Renishaw, John Deere, der DGH-Group oder dem Fraunhofer IWU.

Was wird von den Start-Ups zu sehen sein?

Im Rahmen des Start-Up Award können junge Unternehmen ihre innovativen Ideen und Konzepte präsentieren. Gezeigt werden zum Beispiel Ideen für die Entwicklung nicht fälschbarer Schlüssel oder maßgefertigter Schuhe mit Hilfe von 3D-Scan- und 3D-Druck-Technik. Auch ein Großraumdrucker mit einem Kubikmeter Bauraum wird vorgestellt.

Die Jury wählte aus den Einreichungen zum Start-Up Award acht Finalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus. Die jungen Unternehmen kämpfen nun um Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von 12.000 EUR. Die Entscheidung fällt im Start-Up Pitch am 20. Juni von 10 bis 12 Uhr auf der Bühne in Halle 2. Alle Messebesucher können den Wettstreit live verfolgen und sich selbst davon überzeugen, wie die Jungunternehmen ihre kreativen Ideen in nur 10-minütigen Pitches den Investoren schmackhaft machen müssen.

Warum wurde die Messedauer von zwei auf drei Tage verlängert?

Seit 2016 laufen Messe und Fachkongress über drei Veranstaltungstage. Hintergrund ist zum einen der gestiegene Stellenwert der Veranstaltung und zum anderen die zunehmende Relevanz der generativen Technologien für immer mehr Branchen. Wir erhielten so viele hochkarätige Einreichungen für den Fachkongress, dass es unserem Fachbeirat immer schwerer gefallen ist, nur die spannendsten Themen für zwei Kongresstage auszuwählen. Außerdem bietet sich so genügend Zeit für den intensiven Austausch mit Kollegen und Geschäftspartnern.

11 Fachforen, 90 Referenten – müssen sich die Teilnehmer klonen, um nichts zu verpassen?

Durch die thematische Gliederung in die verschiedenen Fachforen mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen, wie beispielsweise Konstruktion, 3D Metal Printing oder Werkzeug-, Formen- und Vorrichtungsbau kann sich jeder Teilnehmer sein individuelles Programm zusammenstellen. Außerdem gibt es ausreichend Pausen im Programm, die zum Messebesuch genutzt werden können. In diesem Jahr ist die Fachmesse erstmals auch nach Ende des Kongressprogramms noch eine Stunde länger geöffnet, also bis 17.30 Uhr.

Wir bieten geführte Messerundgänge an, die dem Besucher einen guten Themenüberblick ermöglichen. Die Kombination aus der theoretischen Vermittlung von Fachwissen im Kongressprogramm und der praktischen Anschauung auf der Fachmesse wird übrigens von allen Teilnehmern sehr geschätzt.

(Fragen: Dr. Karlhorst Klotz, Susanne Schröder)


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Unternehmensinformation

Messe Erfurt GmbH

Gothaer Strasse 34
DE 99094 Erfurt
Tel.: 0361 400-0
Fax: 0361 400-1111

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