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21.06.2016

3D-Druck: Eine haarige Angelegenheit

MIT-Software Cilllia für generative Fertigung feinster Strukturen

Das Problem beim 3D-Druck von Haaren oder Fell ist weniger der Druck selbst, sondern vielmehr die Erzeugung des notwendigen dreidimensionalen Modells. Diese Aufgabe in klassischer CAD-Software zu erledigen, ist extrem zeitaufwändig und bringt die Rechner-Hardware schnell an ihre Grenzen.

Die MIT-Forscher können mit ihrer Software Kunststoff-Haare von 50 Mikrometern Durchmesser drucken – vergleichbar menschlichem Haar (© 2012 Tangible Media Group / MIT Media Lab)

Die MIT-Forscher können mit ihrer Software Kunststoff-Haare von 50 Mikrometern Durchmesser drucken – vergleichbar menschlichem Haar (© 2012 Tangible Media Group / MIT Media Lab)

Forscher am Media Lab des MIT (Massachusetts Institute of Technology) haben mit Cilllia nun eine Softwareplattform erschaffen, die das ändern soll. Das Ergebnis ist ein Programm, das mittels Stereolithografie (SLA) feinste Strukturen druckt; als Material dient ein handelsübliches Photopolymer.

Mehr als eine Spielerei

Anders als ein CAD-Programm baut Cilllia die einzelnen Haare nicht aus Dreiecksnetzen auf, sondern nutzt eine Art Landkarte mit drei Farben zur Generierung der Haare. Dabei stellen drei Farben die wesentlichen Eigenschaften eines Haares – Durchmesser, Länge und Winkel – dar. Um etwa ein kreisförmiges Feld mit Haaren zu drucken, die am Rand länger sind als in der Mitte, müssen die Forscher in Cilllia nur einen roten Kreis zeichnen, der einen Helligkeitsverlauf von Innen nach Außen hat.

Anders als ein CAD-Programm generiert Cilllia die einzelnen Haare nicht aus Dreiecksnetzen, sondern nutzt eine Art Landkarte mit drei Farben (© 2012 Tangible Media Group / MIT Media Lab)

Anders als ein CAD-Programm generiert Cilllia die einzelnen Haare nicht aus Dreiecksnetzen, sondern nutzt eine Art Landkarte mit drei Farben (© 2012 Tangible Media Group / MIT Media Lab)

Was zunächst nach einer Spielerei aussieht, hat durchaus seine Einsatzmöglichkeiten – auch in der Industrie in Form von Sensorik und Aktuatorik auf Basis feinster Strukturen. So haben die Forscher etwa mithilfe von Bereichen unterschiedlich strukturierter Haare einen Rütteltisch gebaut, der kleine Metallteile auf Basis des Gewichts sortiert. (ZM/me)

zusätzliche Links

Mehr über Cilllia erfahren Sie hier

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