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06.07.2018

Von der Flasche zum Granulat

PET-Flaschen aufbereiten und recyceln

Voraussetzung für das Recycling von PET-Flaschen ist eine halbwegs sortenreine Bereitstellung der Kunststoffabfälle. Das Polyethylenterephthalat wird mehrfach zerkleinert und anschließend analytisch bewertet.

  • Für eine analytische Bewertung des Recyclingmaterials werden sowohl die Flakes … (© Fritsch)

    Für eine analytische Bewertung des Recyclingmaterials werden sowohl die Flakes … (© Fritsch)

  • … als auch das Granulat von einer Rotor-Schnellmühle zerkleinert (© Fritsch)

    … als auch das Granulat von einer Rotor-Schnellmühle zerkleinert (© Fritsch)

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Der Recyclingbetrieb hat nun die Aufgabe diese Materialien aufzubereiten. Dazu werden die Kunststoffflaschen geschreddert, wodurch Bruchstücke von durchschnittlich 3 x 12 mm, sogenannte Flakes, sowie sehr feiner Staub entstehen. Anschließend wird das geschredderte Produkt mit geeigneten Waschverfahren gesäubert.

Die Trennung von anderen Kunststoffen wie z.B. Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE), aus denen meist die Schraubverschlüsse sind, erfolgt im Sink-/Schwebeverfahren über eine Dichtetrennung. Nach dem Trocknen kann das Papier der Etiketten ausgeblasen werden. Für die weitere Verarbeitung zum Granulat muss der Feinanteil extrudiert werden.

Polymerisationsgrad und Farbe bestimmen

Die Herstellung höherwertiger Produkte aus diesem Recyclingmaterial erfordert eine breite analytische Bewertung. Hierzu werden sowohl die Flakes als auch das Granulat zerkleinert. Die zu bewertenden Parameter sind unter anderem der Polymerisationsgrad und die Farbe. Eine Aussage zum Polymerisationsgrad und damit zu einer mechanischen oder thermischen Schädigung erhält man über die Bestimmung des Schmelzindex – eine weit verbreitete Methode in der Polymerchemie. Der Messwert ist abhängig von der Partikelgröße.

Die Farbe wird über Weißgradmessung bestimmt. Der Messwert für den Weißgrad ist aber stark abhängig von dem reflektierten Licht und damit ebenfalls von der Korngröße. Deshalb sind vor der Bestimmung des Schmelzindexes und vor der Messung des Weißgrades die Proben reproduzierbar vorzubereiten.

Genutzt wird für die definierte Aufbereitung der Proben nach Angaben der Fritsch GmbH, Idar-Oberstein, die Rotor-Schnellmühle Pulverisette 14 inklusive eines Schlagrotors mit 12 Rippen und einem Sieb mit 1 mm Maschenweite. Um reproduzierbare Ergebnisse erzielen zu können, ist eine Drehzahlregelung für den Schneidrotor der Schnellmühle wichtig. (ys)


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Herzlichen Glückwunsch, PET!

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