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27.04.2017

Verpackung der Zukunft: sicher, effizient und nachhaltig

Intelligente Schutzhüllen für unsere Lebensmittel

Industrie und Verbraucher stellen immer größere Anforderungen an eine Verpackung. Sie soll selbstverständlich sicher sein, ihren Inhalt schützen, sich flexibel einsetzen lassen und gleichzeitig nachhaltig sein. Wie die Branche den Anforderungen gerecht werden will, zeigt sie auf der Interpack 2017.


Hygienefallen von Anfang an ausschließen

Vor allem bei Lebensmittelverpackung ist Hygiene oberstes Gebot – insbesondere bei sensiblen Fleisch- und Wurstprodukten. Komplette Hochleistungslinien inklusive Fleischwolf, Portionierer und Schalenversiegelungsanlage legen das Augenmerk nicht nur auf Leistung, Flexibilität und Produktqualität, sondern auch auf die Schnittstellen. Denn sie haben den größten Einfluss auf die Produktivität.

Erkennbar frisch: Die Haltbarkeit von Produkten lässt sich durch Vakuum-Skin-Verpackungen deutlich verlängern (© Sealpac)

Erkennbar frisch: Die Haltbarkeit von Produkten lässt sich durch Vakuum-Skin-Verpackungen deutlich verlängern (© Sealpac)

Die Verantwortung für sichere Lebensmittel liegt bei den Unternehmen selbst. Sie müssen alle hygienerelevanten Manipulationen mit Lebensmitteln und jede damit direkt oder indirekt in Zusammenhang stehende Tätigkeit eigenverantwortlich überwachen. Noch wichtiger jedoch ist es, Hygienefallen von Anfang an auszuschließen: vom grundlegenden Hygienic Design über einfach zu reinigende Komponenten bis zur Sterilisierung der Umgebungsluft durch kurzwellige UV-Strahlung.

Vor allem im SB-Bereich hat in den letzten Jahren die Skin-Verpackung – bestehend aus einer Schale aus Polypropylen (PP) oder kristallinem Polyethylenterephthalat (CPET) und versiegelter Skinfolie – an Bedeutung gewonnen. „Die Haltbarkeit von Produkten lässt sich durch Vakuum-Skin-Verpackungen deutlich verlängern“, erklärt Stefan Dangel, Sales und Marketing Manager bei Sealpac.

Die Verpackung denkt mit

Wer sich mit modernen Verpackungstechnologien auseinandersetzt, kommt an Nanotechnologie sowie gedruckten und organischen Elektronikkomponenten nicht vorbei. Verpackungen, die den Frischegrad von Lebensmitteln erkennen und gezielt beeinflussen, sind längst Realität. Spezielle Sensoren zeigen per Farb- oder Fluoreszenzwechsel an, wenn bestimmte Gase oder Stoffe abgesondert werden. Der Verbraucher erkennt auf den ersten Blick, in welchem Zustand sich die Nahrungsmittel befinden.

Ein weiterer Ansatz gegen Verderb und Verschwendung sind Zeit-Temperatur-Indikatoren. Sie sollen jederzeit über den Frischezustand des Produkts informieren, indem sie zum Beispiel die Unterbrechung der Kühlkette – einer der häufigsten Gründe für Lebensmittelverderb – mittels Farbumschlag sichtbar machen.

Aktive Verpackungen regeln das Feuchtigkeitsniveau, verhindern die Bildung von Keimen oder töten diese sogar gezielt ab – zum Beispiel durch sogenannte Absorber. Eisen sorgt bei sauerstoffempfindlichen Getränken wie Bier oder Säften für längere Frische. Kochsalz in der Verpackung hemmt Kondenswasserbildung und lässt beispielsweise Champignons, die sich in der Regel schon nach kurzer Zeit farblich verändern, länger gut aussehen.

Nachhaltigkeit als Grunddisziplin

Die Ansprüche der Verbraucher an Lebensmittelverpackungen sind hoch. Nicht nur Sicherheit und Hygiene, sondern auch Nachhaltigkeit gehört zu den Forderungen an die Verpackungsbranche. In erster Linie verbinden die Konsumenten mit Nachhaltigkeit die Themen Recycling und Entsorgung. Der Ausbau von Pfand- und Recyclingsystemen sowie nicht zuletzt klare Vorgaben haben dazu geführt, dass die Wiederverwertung von Verpackungen in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat. Vor allem in Europa wird vermehrt recycelt; bis 2020 sollen alle EU-Staaten die Hälfte ihres Müllaufkommens verwerten.

Darüber hinaus spielen bei der Beurteilung von nachhaltigen Verpackungen auch das verwendete Material und dessen eingesetzte Menge sowie die Verpackungsgröße im Vergleich zum Inhalt wesentliche Rollen. Klarer Trend der Branche: nachwachsende Rohstoffe. Diese werden mit dem Ziel einer verbesserten CO2 -Bilanz an Stelle von konventionellen Materialien eingesetzt und häufig als besonders nachhaltig kommuniziert. Untersuchungen zeigen jedoch, dass auch konventionellen Materialien wie klassische Kunststoffe bei der Betrachtung des gesamten Lebenszyklus eines Produkts Umweltvorteile mit sich bringen können – etwa durch effiziente Recyclingsysteme.


Inhaltsverzeichnis

Melanie Streich

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