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20.05.2016

Teil 3: Rasante Entwicklung trotz kleiner Betriebe

Serie: Kunststoffindustrie in der ASEAN-Region

In Teil 3 unserer Serie „Kunststoffindustrie in der ASEAN-Region“ widmen wir uns diesmal den Philippinen und Thailand. Letzteres scheint vor allem für die Automobilbranche zu einem immer wichtigeren Markt zu werden.

Ähnlich wie in Vietnam ist auch die thailändische Kunststoffproduktion in den vergangenen Jahren schnell gewachsen. Derzeit gibt es dort über 5000 produzierende Unternehmen. Im Gegensatz zu vielen seiner ASEAN-Nachbarn sind jedoch mit maximal 30 Mitarbeitern mehr als 60% der Unternehmen relativ klein. 48% des thailändischen Kunststoffverbrauchs gehen auf den Verpackungssektor zurück, gefolgt von Elektronik (15%), Bau- (14%) und Automobilindustrie (8%).

Hauptgrund für die gute Position Thailands Automobilsektor ist das gut ausgebaute „Ökosystem“ aus direkten und indirekten Zulieferern (© iStock.com/Firstsignal)

Hauptgrund für die gute Position Thailands Automobilsektor ist das gut ausgebaute „Ökosystem“ aus direkten und indirekten Zulieferern (© iStock.com/Firstsignal)

Trotz eines Gesamtkostenindexes (z. B. Energie, Personal, Sachanlagen), der 20 bis 25% über dem von Indonesien, Vietnam und den Philippinen liegt, hat sich Thailand gut positioniert, um Produktionsunternehmen im Automobilsektor anzuziehen. Hauptgrund dafür ist gut ausgebaute „Ökosystem“ für die Automobilindustrie aus direkten und indirekten Zulieferern von Fahrzeugkomponenten. Von 2009 bis 2013 gingen 42% der ausländischen Direktinvestitionen auf die Automobilindustrie zurück. Der größte Anteil der Direktinvestitionen in die thailändische Kunststoff- und Kautschukindustrie entfiel auf Neuerrichtungen (Greenfield-Investitionen) von Reifenherstellern.

Darüber hinaus hat Thailand in den letzten sieben Jahren 60 Mio. USD in die Entwicklung von Biokunststoffen investiert, die zu 80% vom Staat getragen wurden.

Philippinen: Billigimporte in die EU-Länder

Auf den Philippinen, einem weiteren exportorientierten südostasiatischen Land, ist die Exportleistung im Vorjahr um 5,8% zurückgegangen. Ursache ist die gesunkene Nachfrage aus den wichtigsten philippinischen Absatzländern USA, China und Japan. Den größten Anteil an den Exporten hat die Halbleiter- und Elektronikindustrie, angeführt von einer Reihe großer ausländischer Investoren wie Amkor, Canon, Samsung, Sunpower und Texas Instruments. Gegenwärtig wird mit verschiedenen Maßnahmen versucht, den Export anzukurbeln, beispielsweise mit dem Allgemeinen Präferenzschema (APS) der Europäischen Union, das Exporteuren aus Entwicklungsländern den zollfreien bzw. zollreduzierten Export in die EU ermöglicht. (kk,me)

Messe Düsseldorf: K 2016

Weiterführende Information
  • K – Branchentreff für Kunststoff und Kautschuk

    Im dreijährigen Turnus versammelt sich die Kunststoff- und Kautschukindustrie auf dem Düsseldorfer Messegelände zur K. Das Ausstellungsangebot der weltgrößten Kunststoff-Fachmesse umfasst die Bereiche Maschinen und Ausrüstungen, Roh- und Hilfsstoffe sowie Halbzeuge, technische Teile und verstärkte Kunststofferzeugnisse.   mehr

  • © Fotolia.com/Ahmed Zahid

    Teil 4: Singapurs petrochemische Spielwiese

    Serie: Kunststoffindustrie in der ASEAN-Region

    Die künstliche Insel Jurong beherbergt mit rund 95 Unternehmen mehr als die Hälfte der größten petrochemischen Unternehmen der Welt. Und trotz Investitionen in Milliardenhöhe läuft auf der Insel nicht alles rund. Zwangsverwaltungen sind nur eine Folge.   mehr

Kunststoffe im Automobil

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