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24.05.2016

Teil 1: Günstiges Klima sorgt für Aufschwung

Serie: Kunststoffindustrie in der ASEAN-Region

Die Kunststoffindustrie in der ASEAN-Region zeigt sich unbeeindruckt von den weltweiten Entwicklungen. Asiatische Unternehmen wandeln die Herausforderungen in Chancen um. Das macht die Region auch für ausländischeInvestoren attraktiv.

Die südostasiatische Kunststoffindustrie erlebt eine „neue Normalität“: Wirtschaftswachstum, ein schwacher Ölpreis, Schwankungen bei Angebot und Nachfrage sowie das Schwächeln der meisten asiatischen Währungen gegenüber dem USD. Diese Faktoren zwingen die Länder in der Region, sich wieder auf ihre zu Stärken besinnen, um weiter zu wachsen.

Im Aufschwung: Die Kunststoffindustrie in der ASEAN-Region wächst. Davon profitieren auch ausländische Investoren (© 123RF.com/sujin Jetkasettakorn)

Im Aufschwung: Die Kunststoffindustrie in der ASEAN-Region wächst. Davon profitieren auch ausländische Investoren (© 123RF.com/sujin Jetkasettakorn)

Indonesien, Malaysia, die Philippinen, Singapur, Thailand, Brunei, Vietnam, Laos, Myanmar und Kambodscha bilden als ASEAN-Region (Association of Southeast Asian Nations) mit über 600 Mio. Einwohnern und einem Gesamt-Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 2,6 Bn. USD eine Region mit enormer Konsumentenbasis und einer aufstrebenden Mittelschicht. Kunststoff und Kunststoffprodukte gehören mit einem Exportumsatz von 39,3 Mrd. USD im Jahr 2013 umsatzmäßig zu den Top-Exportsektoren der ASEAN-Staaten.

Die Produktionsraten des Sektors sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, insbesondere bei den ASEAN-6: Indonesien, Malaysia, die Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam erzielen laut der McKinsey & Company Inc, Düsseldorf, mehr als 95% des regionalen BIP. Länder wie Kambodscha und Myanmar verzeichnen angesichts der wirtschaftlichen Liberalisierung und Entwicklung zwar ein starkes Wachstum. Dennoch wird ihr prozentualer Anteil an ausländischen Direktinvestitionen in der Produktion auch in den kommenden Jahren gering bleiben.

Auswirkungen des wirtschaftlichen Abschwungs in China

Die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in China wird auch der Kunststoffindustrie einen Dämpfer geben, nachdem das Land kürzlich das Wachstumsziel auf 6,5 bis 7% abgesenkt hat. Bei der Umsetzung von Reformen zur Förderung der wirtschaftlichen Erholung sieht sich das Land mit einer schwachen Exportnachfrage und dem Abzug einiger Produktionsstandorte konfrontiert.

Die Abschwächung hat einen zweischneidigen Effekt. Während er sich einerseits negativ auf die Exportnachfrage in der Region auswirkt, eröffnet er andererseits neue Chancen für ausländische Direktinvestitionen in Südostasien.

Die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) erkennt in ihrem Bericht „Economic Outlook for Southeast Asia, China and India 2016“ (Wirtschaftsausblick 2016 Südostasien, China und Indien) an, dass die Situation in China die Wachstumsaussichten der Region beeinträchtigen kann, wenn es nicht gelingt, sich gegen potenzielle externe und interne Risiken zu wappnen, um die Wachstumsdynamik aufrecht zu erhalten.

Chancen für ausländische Investoren

Die Kunststoffindustrie in der ASEAN-Region wird in den kommenden Jahren voraussichtlich wachsen und ausländischen Investoren beträchtliche Chancen eröffnen. Laut dem ASEAN Business Outlook Survey 2014 der amerikanischen Handelskammer in Singapur und der US-Handelskammer planen 19% der ASEAN-Unternehmen selbst eine Verlagerung von Investitionen aus China in ihre eigene Region.

Die Befragten nannten vor allem Indonesien als attraktives Land für den Geschäftsausbau, gefolgt von Vietnam, Thailand und Myanmar. Die Verfügbarkeit billiger Arbeitskräfte in Ländern wie Kambodscha, Indonesien, Laos, Myanmar und Vietnam könnte sich als Wettbewerbsvorteil erweisen.

Vor dem Hintergrund der großen Konsumentenbasis in den ASEAN-Ländern, der Verbreiterung der Kunststoff-Import- und Exportmärkte sowie der Stärkung des Auslandsgeschäfts ergeben sich in der Kunststoffindustrie der ASEAN-Region enorme Chancen für ausländische Investoren. (me)

Messe Düsseldorf: K 2016

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