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Süße Verführung ansprechend verpackt

Süß- und Backwarenverpackungen auf der Interpack 2020

  • Mit immer neuen Geschmackskombinationen sorgt Ritter Sport für ausreichend Abwechslung im Schokoladenregal und bedient so die Kundenbedürfnisse (© Ritter Sport)

    Mit immer neuen Geschmackskombinationen sorgt Ritter Sport für ausreichend Abwechslung im Schokoladenregal und bedient so die Kundenbedürfnisse (© Ritter Sport)

  • Verpackungsmaschinen im Süß- und Backwarensegment werden dank moderner Softwareentwicklungen noch effizienter, intuitiver bedienbar und können an verschiedene Produkte flexibel angepasst werden  (© Theegarten-Pactec)

    Verpackungsmaschinen im Süß- und Backwarensegment werden dank moderner Softwareentwicklungen noch effizienter, intuitiver bedienbar und können an verschiedene Produkte flexibel angepasst werden (© Theegarten-Pactec)

  • Die heutige Vielfalt an Produkten erfordert auch verschiedene Herstellungs- und Verpackungskonzepte von den Produzenten (© Sollich KG)

    Die heutige Vielfalt an Produkten erfordert auch verschiedene Herstellungs- und Verpackungskonzepte von den Produzenten (© Sollich KG)

  • In kaum einem anderen industriellen Sektor ist das saisonale Geschäft so ausgeprägt wie im Süßwaren- und Backsegment. Damit steigen auch die Anspräche an die Maschinen- und Anlagenhersteller (© Theegarten-Pactec)

    In kaum einem anderen industriellen Sektor ist das saisonale Geschäft so ausgeprägt wie im Süßwaren- und Backsegment. Damit steigen auch die Ansprüche an die Maschinen- und Anlagenhersteller (© Theegarten-Pactec)

  • Bäckereimaschinen werden dank Digitalisierung und Automatisierung immer effizienter und flexibler. Beispielsweise sparen die industriellen Müllereilösungen von Bühler nicht nur Platz und Energie, sondern auch bis zu 90% Emissionen (© Bühler Group)

    Bäckereimaschinen werden dank Digitalisierung und Automatisierung immer effizienter und flexibler. Beispielsweise sparen die industriellen Müllereilösungen von Bühler nicht nur Platz und Energie, sondern auch bis zu 90% Emissionen (© Bühler Group)

  • Nachhaltiger Ansatz: Kellogg spendet Produkte, die nicht mehr in den Handel gebracht werden können. Außerdem werden Lebensmittelabfälle aus der Produktion in England bereits für die Bierproduktion genutzt (© Kellogg)

    Nachhaltiger Ansatz: Kellogg spendet Produkte, die nicht mehr in den Handel gebracht werden können. Außerdem werden Lebensmittelabfälle aus der Produktion in England bereits für die Bierproduktion genutzt (© Kellogg)

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Schutz und Hygiene

Ein Thema, das die Süßwaren- wie auch die Backwarenbranche nachhaltig prägt, sind sichere und hygienische Produktionsbedingungen. Unter dem Stichwort Hygienic Design werden Maschinen und Anlagen hinsichtlich der hohen Ansprüche an eine einwandfreie Herstellung und unter Einhaltung internationaler Normen und Richtlinien entwickelt.

Hierbei werden insbesondere Ecken und Hohlräume bei der Konstruktion vermieden, in denen sich Produktreste, Mikroorganismen oder Schmutz ansammeln können. So wird der Reinigungsaufwand reduziert, Stillstandzeiten verkürzt und Materialverschwendung minimiert.

Gleichzeitig nimmt die Produktivität der Anlagen zu. Sogenannte CIP-Verfahren (Cleaning in Place) haben in den letzten Jahren an Popularität gewonnen. Spezielle CIP-Sensoren melden hier, wann eine Maschine gereinigt werden muss. So können unnötig umfangreiche Reinigungsprozesse vermieden und dadurch Wasser, Reinigungsmittel und Energie und gleichzeitig Kosten eingespart werden.

Spezielle Anforderungen bei Backwaren

Insbesondere bei Bäckereiwaren gelten strenge Hygienebedingungen. Denn Backwaren – und Brot im Speziellen – stellen einen idealen Nährboden für Schimmelpilze dar. Bildet sich Schimmel, handelt es sich immer um eine Rekontamination, da alle Backwaren den Backofen keimfrei verlassen.

Durch spezielle Verfahren und die richtige Verpackung kann die Haltbarkeit von Backwaren verlängert werden, sodass industriell verpacktes Brot je nach Sorte bis zu drei Wochen haltbar wird. Großbäckereien nutzen bei Kleingebäckarten wie vorgebackenen Brötchen den Atmosphärenaustausch in Schlauchverpackungen für eine verlängerte Haltbarkeit. Hierbei wird der Sauerstoffgehalt in der Verpackung durch sauerstofffreie Gase ersetzt.

Ein anderes Verfahren ist die Pasteurisierung. Dabei wird über einen längeren Zeitraum die Backtemperatur im Ofen konstant bei 75 Grad Celsius gehalten. Bei diesem Vorgang kommen in der Regel handelsübliche Polyethylen-Beutel (PE) mit Clipverschluss zur Anwendung. Dieser vermeidet zu starken Überdruck und dadurch ein Aufblähen des Beutels beim Pasteurisierprozess. Gleichzeitig ist er leicht zu öffnen und zu verschließen (Bild 5).

Globalisierung und Klimawandel

Aufgrund der weiter zunehmenden Globalisierung, deutlich komplexerer Wertschöpfungsketten und der veränderten Konsumgewohnheiten der Verbraucher wird die Lebensmittelsicherheit zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen. Auch der Klimawandel wird Einfluss auf die Lebensmittelsicherheit nehmen. Das gilt besonders für die Orte, an denen Temperaturänderungen im Zusammenhang mit Produktion, Lagerung und Verteilung von Lebensmitteln die Risiken für die Lebensmittelsicherheit verändern.

Diese Faktoren wie auch das steigende Bevölkerungswachstum bringen neue Herausforderungen für die globale Lebensmittelsicherheit mit sich. Umso stärker stehen Lebensmittelproduzenten und -verarbeiter in der Verantwortung, sichere und nachhaltige Lebensmittel herzustellen (Bild 6).

Nachhaltige Lösungen

Vor allem die nachhaltige Herstellung und Verpackung von Süß- und Backwaren ist einer der Schwerpunkte, die alle Industrieteilnehmer weit oben auf ihre Agenda stellen. Denn angesichts des Bevölkerungswachstums auf fast 10 Mrd. Menschen im Jahr 2050 und der zunehmenden Klimaerwärmung, sind Lösungen dringend gefragt – und bereits vorhanden, wie auf der interpack 2020 zu sehen sein wird.

Dass die Industrie bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und Teil der Lösung für eine nachhaltige Welt zu sein, in der Lebensmittelverschwendung und -verluste auf ein Minimum reduziert werden, hat unter anderem Bühler im Jahr 2019 im Rahmen seiner Networking Days 2019 gezeigt. So machte CTO Ian Roberts deutlich: „Wir müssen das Verhalten als Branche, als Unternehmen und als Einzelperson radikal verändern.“

Deshalb hat sich das Unternehmen entschieden, die Nachhaltigkeitsziele zu erhöhen und um den Aspekt Wasser zu erweitern. Die nächste Generation der Prozesslösungen von Bühler soll 50 % sparsamer sein. Das heißt: 50 % weniger Energie, 50 % weniger Wasser verbrauchen und 50 % weniger Abfall produzieren.

Damit geht Bühler innerhalb der Süß- und Backwarenbranche als gutes Beispiel voran. Um die weltweiten Klimaziele zu erreichen, braucht es solch nachhaltige Lösungen. Dafür müssen digitale Technologien noch intensiver genutzt und Partnerschaften mit Kunden, Lieferanten und Start-ups erfolgreich etabliert werden.


Inhaltsverzeichnis

Dieser Fachartikel wurde von der freien Journalistin Melanie Streich im Auftrag der Messe Düsseldorf verfasst.

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