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04.02.2016

Spielwarenmesse 2016: Zwischen analogem Spielspaß und virtuellen Welten

3D-Drucker und verbesserte Kunststoffe im Kinderzimmer

Die Digitalisierung macht auch vor dem Kinderzimmer nicht Halt. Von der App für Smartphone und Tablet bis hin zum 3D-Drucker wird eines ganz deutlich: Neben der Spielfreude steht zunehmend die spielerische Wissensvermittlung im Fokus der Hersteller.


Der Stein aus ABS bildet bis heute das Herzstück jeder Lego-Produktlinie (© Carl Hanser/ A. Stein)

Der Stein sei bis heute das Wichtigste, erklärt eine Unternehmenssprecherin. Er bildet das Herzstück jedes Systems. Heute verkauft das Unternehmen seine Produkte in über ein 140 Länder. Die Auswahl für die Kunden ist riesig. Seit 1958 wurden insgesamt mehr als 760 Mrd. Lego-Elemente produziert. Allein im Jahr 2014 waren es laut Unternehmen 27 Mrd. Das entspricht 3 Mio. Elemente pro Stunde bzw. 52 000 pro Minute.

Die Sets sind im Laufe der Jahre größer, komplexer und vielschichtiger geworden. Kinder werden immer anspruchsvoller. Hinzu kommt die Forderung der Kunden nach digitalen Komponenten.

Wie weit die Digitalisierung bei Spielwaren vorangeschritten ist, konnten die Besucher in Nürnberg beobachten. Auf der Spielwarenmesse präsentierte das Unternehmen die Serie „Nexo Knights“. Ritter der Zukunft verbinden dabei physisches und digitales Spielerlebnis. Die Produktlinie wird durch eine App und eine eigene Fernsehserie ergänzt.

Die Macht erwacht im Kinderzimmer

Mit einem Umsatz von über 50 Mio. EUR ist Star Wars mit Abstand das größte Lizenzthema (© Lego)

Seit Jahren sind Lizenzen ein anhaltender Trend. Mit rund 50 Mio. EUR Umsatz ist Star Wars das mit Abstand größte Lizenzthema der Spielwarenbranche. Laut der Forschungsgruppe Eurotoys kommt fast jedes fünfte Lizenzspielzeug aus dieser weit weit entfernten Galaxie. Bereits die Kleinsten wissen ganz genau, wer Yoda, Prinzessin Leia oder der Droid BB-8 sind. Einer der größten Lizenznehmer ist der Lego. Seit 16 Jahren arbeitet der dänische Spielwarenhersteller mit dem Lizenzgeber zusammen. Im Zuge der Kooperation entstanden rund 600 Spielfiguren und 300 Sets. Hinzu kommen verschiedene Filme, Fernsehserien und Computerspiele.

Fußball ist Kunst(stoff)

Mehr Spielspaß: Anders als ihre Vorgänger (rechts) verfügen die neuen Playmobil-Fußballspieler(links) über eine Einhand-Klickfunktion (© Carl Hanser/ A. Stein)

Auch die Geobra Brandstätter Stiftung & Co. KG, Zirndorf, bietet ihren Kunden ein digitales Rundumpaket. Verschiedene Apps, Kurzfilme und Online-Services verbinden die physische mit der virtuellen Playmobil-Welt. In Nürnberg standen dennoch die Figuren aus Kunststoff im Mittelpunkt. Passend zum EM-Jahr 2016 präsentierte das Unternehmen seine überarbeitete Fußballarena samt Spieler. Die neuen Figuren wurden mit einer Einhand-Klickfunktion ausgestattet.

Schon die ersten Figuren – erstmals 1972 auf der Spielwarenmesse in Nürnberg vorgestellt – bestanden aus ABS. Auch zukünftig vertraut das Unternehmen bei seiner Produktion auf den Werkstoff. Das gilt nicht nur für Figuren, Häuser und Autos. Selbst in der Modeboutique kaufen die Figuren Kleidung, Schuhe und Accessoires aus diesem Terpolymer.

Die Spielwarenmesse 2016 zeigt: Trotz aller Technik ist immer noch genügend Platz für vergleichsweise einfaches Spielzeug. Spielsachen aus Kunststoff müssen sich auch in Zukunft nicht hinter der Digitalisierung verstecken. Aber sie werden sich mit ihr messen lassen müssen. Auch wenn Kreativität keine Frage des Materials oder der Software ist: Kinder werden immer anspruchsvoller, wachsen selbstverständlich mit Computer und Smartphone auf. Das wissen auch die Hersteller. Was sie daraus machen, werden die Besucher mit Sicherheit 2017 in Nürnberg sehen.


Inhaltsverzeichnis

Melanie Ehrhardt, Redaktion Kunststoffe

Kunststoffe im Automobil

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