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04.02.2016

Spielwarenmesse 2016: Zwischen analogem Spielspaß und virtuellen Welten

3D-Drucker und verbesserte Kunststoffe im Kinderzimmer

Die Digitalisierung macht auch vor dem Kinderzimmer nicht Halt. Von der App für Smartphone und Tablet bis hin zum 3D-Drucker wird eines ganz deutlich: Neben der Spielfreude steht zunehmend die spielerische Wissensvermittlung im Fokus der Hersteller.

Playmobil: Eingekauft werden in der Modeboutique ausschließlich Kleidungsstücke aus ABS (© Carl Hanser/ A. Stein)

Playmobil: Eingekauft werden in der Modeboutique ausschließlich Kleidungsstücke aus ABS
(© Carl Hanser/ A. Stein)

Naturwissenschaften, Kreativität und Technik! Nein, hierbei handelt es sich nicht etwa um die Beschreibung eines neuen Studiengangs. Das sind die Komponenten, die aus einem Spielzeug ein erfolgreiches Produkt machen sollen. Das konnten auch die rund 71 000 Fachbesucher der diesjährigen Spielwarenmesse in Nürnberg beobachten. Knapp eine Woche lang präsentierten die 2851 Aussteller aus 67 Ländern, womit Kinder von heute spielen. Generativ gefertigte Spielzeuge und Klassiker, z.B. Lego, kommen mit aller Macht - nicht nur bei Star Wars

Technik spielend begreifen

Mit dem 3D-Drucker-Bauset sollen Kinder auf spielerische Art und Weise die Technik dahinter verstehen (© Carl Hanser/ A. Stein)

„Wir wollen Inhalte bieten“, sagt Tobias Brezing von der Fischertechnik GmbH, Waldachtal. Sichtlich stolz präsentiert er den Besuchern den ersten 3D-Drucker des Unternehmens. Doch bevor die ersten generativ gefertigten Spielzeuge entstehen, müssen zunächst die 600 Bauteile zusammengebaut werden. „Die Kinder sollen die Grundkenntnisse des 3D-Druckens verstehen“, erklärt Brezing. Wer nur drucken will, könne sich ein fertiges Gerät kaufen. Doch darum geht es bei Fischertechnik nicht. „Technik spielend begreifen“ lautet seit Gründung das Leitbild des Unternehmens. Die Produkte sollen auf spielerische Art und Weise Wissen vermitteln. Brezing kann sich den 3D-Drucker daher auch gut im Klassenzimmer oder im Hörsaal vorstellen.

Das Unternehmen holt sich seine Inspirationen vor allem aus der Alltagstechnik. „Wir wollen am Puls der Zeit sein“, sagt Brezing. Dies gilt für die Technik genauso wie für die Materialen. Für das Filament des 3D-Druckers bevorzugte der Hersteller Polylactid (PLA).

„Wir müssen in hohen Stückzahlen denken“

Um Technik geht es auch bei der Stadlbauer Marketing + Vertrieb GmbH, Salzburg/Österreich. Bereits seit 1963 bringt sie mit Carrera Rennstreckenmomente in Kleinformat auf den Markt. Kunststoff spielt hier eine entscheidende Rolle. Ohne ihn ginge es gar nicht, sagt Stefan Fuchs. „Wir müssen in hohen Stückzahlen denken.“ Pro Jahr verlassen 2,5 Mio. Autos die Produktionshalle. Hinzu kommen jährlich 4000 km des künstlichen Asphalts.

Die Detailgenauigkeit macht für viele Autofans den Reiz von Carrera aus (© Carl Hanser/ A. Stein)

Als Markenhersteller ist dem Unternehmen vor allem die Langlebigkeit seiner Produkte wichtig. Bis heute sind Kunststoffe dafür die bevorzugten Materialien – vor allem Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) und Polyamid (PA). Dennoch hat sich auch dies bezüglich in den letzten Jahren einiges getan. „Die Kunststoffe haben sich verbessert“, sagt der Technische Leiter. Dies macht auch kürzere Zykluszeiten möglich. Produziert wird in China; Entwicklung und Technik stammen aus Deutschland.

Die größte Population der Welt

Sie sind 42 mm groß, gelb und haben stets ein Lächeln im Gesicht – mit 5 Mrd. Exemplaren bilden die Minifiguren der Lego A/S, Billund/Dänemark, die weltweit größte Bevölkerungsgruppe. Die ältesten sind gerade einmal 38 Jahre alt; 1978 kam die erste Figur aus der Spritzgießmaschine.

Der erste Legostein – in seiner bis heute charakteristischen Form – ging allerdings schon 20 Jahre früher vom Band. Fünf weitere Jahre dauerte es, bis schließlich das geeignete Material gefunden war. Seit 1963 werden die Steine aus ABS gefertigt. Waren sie zu Beginn nur rot, blau, gelb oder weiß, sind sie heute in 58 Farben erhätlich. Insgesamt ergeben sich rund 9000 Farb- und Formkombinationen. Dabei werden Toleranzen von 2 µm erreicht.


Inhaltsverzeichnis

Melanie Ehrhardt, Redaktion Kunststoffe

Kunststoffe im Automobil

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