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26.06.2019

Polymere Ersatzkonstruktion

Kundenprojekt zur Metallsubstitution

  • Geschäftsführer Dr. Simon Amesöder (links) und Prozesstechniker Klaus Qüst (rechts) halten Scheibenfilterelemente aus Vollkunststoff mit und ohne weißer Dichtung vor der 3000-kN-Maschine, auf der das Bauteil gefertigt wird (© Hanser/A.Stein)

    Geschäftsführer Dr. Simon Amesöder (links) und Prozesstechniker Klaus Qüst (rechts) halten Scheibenfilterelemente aus Vollkunststoff mit und ohne weißer Dichtung vor der 3000-kN-Maschine, auf der das Bauteil gefertigt wird (© Hanser/A.Stein)

  • In der Filtrationsanlage von Huber fließt das Abwasser über ein rotierendes Rohr von innen durch die Filterscheiben nach außen. Eine Anlage besteht aus bis zu 35 solcher Scheiben hintereinander, wobei jede Scheibe aus 12 Filterelementen besteht (© Huber)

    In der Filtrationsanlage von Huber fließt das Abwasser über ein rotierendes Rohr von innen durch die Filterscheiben nach außen. Eine Anlage besteht aus bis zu 35 solcher Scheiben hintereinander, wobei jede Scheibe aus 12 Filterelementen besteht (© Huber)

  • Die geschnittene, genietete und vergleichsweise schwere Version des Scheibenfilters aus Edelstahl mit 60° (links) im Vergleich zur Kunststoffversion mit Stahleinleger (rechts) und einem Winkel von 30° (© Hanser/A.Stein)

    Die geschnittene, genietete und vergleichsweise schwere Version des Scheibenfilters aus Edelstahl mit 60° (links) im Vergleich zur Kunststoffversion mit Stahleinleger (rechts) und einem Winkel von 30° (© Hanser/A.Stein)

  • Verrutscht der manuell in die Maschine eingebrachte Metalleinleger, kann das zu Schäden am Bauteil, Werkzeug oder Maschine führen, wie das Beipsiel zeigt. (© Hanser/A.Stein)

    Verrutscht der manuell in die Maschine eingebrachte Metalleinleger, kann das zu Schäden am Bauteil, Werkzeug oder Maschine führen, wie das Beipsiel zeigt (© Hanser/A.Stein)

  • Für das Fügen des feinen PET-Gewebes mit dem PP-Rahmen wurde ein eigener Kontaktschweißprozess erprobt, bei dem das Gewebe vollsätndig von PP durchdrungen wird (© Hanser/A.Stein)

    Für das Fügen des feinen PET-Gewebes mit dem PP-Rahmen wurde ein eigener Kontaktschweißprozess erprobt, bei dem das Gewebe vollsätndig von PP durchdrungen wird (© Hanser/A.Stein)

  • Jedes Filtersegment besteht aus zwei konstruktiv verstärkten L-Trägern, in die jeweils zwei Siebfilterelemente eingesteckt werden. Die weißen Labyrinth-Dichtungen schließen die Baugruppe zum rotierenden Rohr hin ab (© Hanser/A.Stein)

    Jedes Filtersegment besteht aus zwei konstruktiv verstärkten L-Trägern, in die jeweils zwei Siebfilterelemente eingesteckt werden. Die weißen Labyrinth-Dichtungen schließen die Baugruppe zum rotierenden Rohr hin ab (© Hanser/A.Stein)

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Metallsubstitutionen gibt es nicht nur im Automobilbau, sondern auch in der Entsorgungstechnik. Vor etwa zehn Jahren bestanden die Filter- und Befestigungselemente einer Anlage zur Abwasseraufbereitung komplett aus Metall. In einer langjährigen Kooperation zwischen der Huber SE, Berching, und der RF Plast GmbH, Gunzenhausen, sank der Metallanteil kontinuierlich. Gleichzeitig ließen sich sowohl die Kostenstruktur als auch die Produktionszeit und der Montageaufwand deutlich verbessern.

Metall substituiert

Ursprünglich bestanden die Filterelemente noch vollständig aus Edelstahl. Zwischenzeitlich wurden in einem mehrstufigen Prozess Polypropylen und danach eine Dichtung aus TPE (thermoplastischem Elastomer) auf einen Metalleinleger gespritzt und anschließend das Filtergewebe aufgebracht. Inzwischen sind auch die Metalleinleger durch Pendants aus Kunststoff ersetzt, und der Fügeprozess für das Gewebe wurde verbessert.

Kosten und Zeitaufwand sinken

Als Folge haben sich die Kosten für das Bauteil in etwas halbiert und die Produktion läuft mittlerweile rund 70 % schneller. Weitere Vorteile ergeben sich aus zusätzlichen Funktionalitäten, die sich durch den Kunststoffeinsatz realisieren lassen, z.B. Montagehilfen, Zentrierungen, Durchbrüche usw. Zudem sanken auch die Vertriebskosten und die Montagezeit durch das niedrigere Teilegewicht. Außerdem kann die gesamte Anlage leichter konstruiert werden, da auch das Zuleitungsrohr nicht mehr so massiv ausgeführt sein muss. (as)

Weitere Informationen und eine ausführliche Vor-Ort-Reportage finden Sie in Heft 8/2019 der Zeitschrift Kunststoffe, das am 12. August erscheint.

Über RF Plast

RF steht für Reinhard Feichtinger, der die RF Plast GmbH 1988 in Gunzenhausen gründete. Er ist auch heute noch Geschäftsführer, gemeinsam mit seiner Tochter Nadine Amesöder und deren Ehemann Dr. Simon Amesöder. Die 145 Mitarbeiter fertigen auf Spritzgießmaschinen mit 200 bis 5000 kN Schließkraft sowohl Einzelkomponenten als auch Funktionsgruppen aus Kunststoff. Die Einbindung metallischer Komponenten in Hybridbauteile sowie die Inserttechnik sind dabei besondere Spezialitäten von RF Plast. Darüber hinaus werden auch Mehr-K-Techniken bis zu vier Komponenten und das Duroplastspritzgießen beherrscht. Wichtigste Abnehmerbranche dafür ist die Automobilindustrie.

Anfänglich als reiner Lohnfertiger tätig, hat sich das Unternehmen mittlerweile auch umfangreiches Entwicklungs-Know-how erarbeitet. Auf der 3. Fachtagung des Kunststoffforums Altmühlfranken am 28. und 29. Januar 2020 werden diese Erfahrungen in Gunzenhausen ausgetauscht. Die Tagung steht unter dem Motto „Verkürzt entwickeln – Möglichkeiten für effizientes Eingreifen in die Produktentstehung”.

Mehr Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung unter: https://www.kunststoff-altmuehlfranken.de/anmeldung.html

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Unternehmensinformation

RF Plast GmbH

Weinstrasse 8
DE 91710 Gunzenhausen
Tel.: 09831 6196-0
Fax: 09831 6196-297

Weiterführende Information
  • Polymere Ersatzkonstruktion
    Kunststoffe 07/2019, Seite 98

    Polymere Ersatzkonstruktion

    Blickfang

    Metallsubstitutionen gibt es nicht nur im Automobilbau, sondern auch in der Entsorgungstechnik. Vor etwa zehn Jahren bestanden die Filter-...   mehr

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