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24.07.2017

Mikrokunststoff Basis-Wissen

Grundlagen und Auswirkungen auf die Umwelt

„Mikroplastik“ ist ein Phänomen, das durch seine Folgen für die Umwelt immer stärker in die Diskussion gerät. Zur Verbreitung, dem Verhalten und Auswirkungen der kleinen Kunststoffpartikel wird es sicher in den nächsten Jahren noch zahlreiche Untersuchungen geben. Hier finden Sie wichtige Fakten und Zusammenhänge über Mikrokunststoff im Überblick.

Definition

Gewöhnlich werden Kunststoffpartikel nach ihren Größen folgendermaßen eingeteilt:

  • Makrokunststoff besteht aus Partikeln > 20 mm.
  • Mesokunststoff umfasst Partikel zwischen 5 und 10 mm.
  • Von Mikrokunststoff spricht man bei Partikeln unterhalb von 5 mm mit der Unterteilung großer (Partikel zwischen 2 und 5 mm) und kleiner Mikrokunststoff (Partikel zwischen 2 und 0,2 mm).
  • „Schwimmende Professor“: Nachdem er im Sommer 2014 den gesamten Rhein durchschwommen und analysiert hat, will Prof. Fath ab 27. Juli 2017 in den USA die Wasserqualität des Tennesse Rivers untersuchen (© HS Furtwangen)

    „Schwimmende Professor“: Nachdem er im Sommer 2014 den gesamten Rhein durchschwommen und analysiert hat, will Prof. Fath ab 27. Juli 2017 in den USA die Wasserqualität des Tennesse Rivers untersuchen (© HS Furtwangen)

  • Andreas Fath ist promovierter Chemiker und unterrichtet als Professor an der Hochschule Furtwangen Physikalische Chemie und Analytik. Er forscht zu den Themen elektrochemischer Abbau von Schadstoffen in Abwässern und zu Mikroplastik (© HS Furtwangen)

    Andreas Fath ist promovierter Chemiker und unterrichtet als Professor an der Hochschule Furtwangen Physikalische Chemie und Analytik. Er forscht zu den Themen elektrochemischer Abbau von Schadstoffen in Abwässern und zu Mikroplastik (© HS Furtwangen)

  • Von den gewonnenen Analysedaten erhoffen sich Andreas Fath und seine Partner von der University of the South in Sewanee interessante Vergleiche zur Untersuchung des Rheins im Rahmen des Projekts „Rheines Wasser“ aus dem Jahr 2014 (© HS Furtwangen)

    Von den gewonnenen Analysedaten erhoffen sich Andreas Fath und seine Partner von der University of the South in Sewanee interessante Vergleiche zur Untersuchung des Rheins im Rahmen des Projekts „Rheines Wasser“ aus dem Jahr 2014 (© HS Furtwangen)

  • Mit einer Länge von 1049 km ist der Tennessee River etwas kürzer als der Rhein (1231 km), allerdings wird der amerikanische Strom mit seiner deutlich geringeren Fließgeschwindigkeit dem Schwimmer einiges mehr abverlangen als „Vater Rhein“ (© HS Furtwangen)

    Mit einer Länge von 1049 km ist der Tennessee River etwas kürzer als der Rhein (1231 km), allerdings wird der amerikanische Strom mit seiner deutlich geringeren Fließgeschwindigkeit dem Schwimmer einiges mehr abverlangen als „Vater Rhein“ (© HS Furtwangen)

  • Prof. Andreas Fath durchschwamm im Sommer 2014  den Rhein, um ... (© Braxart)

    Prof. Andreas Fath durchschwamm im Sommer 2014 den Rhein, um ... (© Braxart)

  • .. unterwegs Wasserproben zu nehmen und für einen effektiven Schutz unserer Gewässer zu werben (© Hanser)

    ... unterwegs Wasserproben zu nehmen und sich - beispielsweise auch in seinem Buch - für einen effektiven Schutz unserer Gewässer einzusetzen (© Hanser)

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Nach seiner Herkunft unterscheidet man primäre und sekundäre Quellen:

  • Zu primärem Mikrokunststoff zählen Partikel im Mikrometerbereich, sogenannte „Microbeads“. Diese Kunststoffformkörper werden von der Industrie zur Weiterverarbeitung produziert. Kleinste Kunststoffteilchen finden Verwendung in der Kosmetikindustrie, etwa in Pflegeprodukten wie Duschgel, Waschpeelings, Make-up oder Zahnpasta. Zu Mikrokunststoff zählen auch Mikrofasern, die sich beim Waschen aus synthetischen Fleece-Textilien lösen.
  • Sekundärer Mikrokunststoff entsteht durch den Zerfall von Makrokunststoff. Größere Kunststoffteile werden dabei durch physikalische, chemische oder biologische Prozesse in immer kleinere Bestandteile zersetzt.

Inhaltsverzeichnis

Prof. Dr. Andreas Fath, Hochschule Furtwangen

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