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14.02.2017

Kunststoff in Hessen: Im Zwiespalt

Die Kunststoffindustrie zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Rund 70 Teilnehmer folgten der Einladung der Industrieverbände HessenChemie und PlasticsEurope zur Veranstaltung „Kunststoff in Hessen“ in Wiesbaden. Im Fokus stand vor allem das Thema Nachhaltigkeit. Dabei zeigte sich, dass Wünsche und Ansprüche an den Werkstoff nicht gegensätzlicher sein könnten.

Tarek Al-Wazir, Bündnis 90/Die Grünen: „Wenn wir im Nordpazifik mehr Kunststoffpartikel als Plankton finden, dann haben wir ein Problem“ (©Arne Landwehr/Flickr)

Tarek Al-Wazir, Bündnis 90/Die Grünen: Tarek Al-Wazir, Bündnis 90/Die Grünen: „Wenn wir im Nordpazifik mehr Kunststoffpartikel als Plankton finden, dann haben wir ein Problem“ (©Arne Landwehr/Flickr)

Architektur und Design leben von vielseitiger Gestaltung in Verbindung mit Funktionalität. Dafür braucht es die richtigen Werkstoffe, die Raum für Kreativität lassen. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt der HessenChemie Campus, ein Niedrigenergiehaus, in Wiesbaden. Das Niedrigenergiehaus steht für energieeffizientes Bauen, moderne Energieversorgung und einen schonenden Umgang mit Ressourcen. Kein Wunder, dass vor allem Politiker von der Fraktion Die Grünen dem Gebäude gerne einen Besuch abstatten. So wie auch Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

Al-Wazir sprach nicht nur das Grußwort, sondern gab der Veranstaltung auch ihre Marschrichtung. Denn obwohl Kunststoffe in vielen Wirtschaftszweigen von der Medizintechnik bis zur Mobilität Antreiber sind, fehle es dem Werkstoff selbst an eigener Innovationskraft. „Wir brauchen auch Innovationen, um Kunststoffe effizienter zu produzieren und umweltverträglicher, vor allem besser recycelbar und damit zu einem Teil einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft zu machen“, so der Minister. Das sei entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit der Kunststoffindustrie.

Hohe Beständigkeit und schnelle Abbaubarkeit

In seiner Ansprache ging Al-Wazir auch auf die Schattenseiten ein. Denn trotz aller Vorteile, dürfe man eine Frage nicht außer Acht lassen: Wo enden Kunststoffprodukte? „Wenn wir im Nordpazifik mehr Kunststoffpartikel als Plankton finden, dann haben wir ein Problem“, mahnte der Minister. Nur mit einer sinnvollen und wirkvollen Kreislaufwirtschaft könne das gelöst werden.

Dr. Rüdiger Baunamnn, PlasticsEurope: „Bei Kunststoffen stehen nicht die Vorteile, sondern die Diskussionen im Fokus“ (©Arne Landwehr/Flickr)

Dr. Rüdiger Baunamnn, PlasticsEurope: „Bei Kunststoffen stehen nicht die Vorteile, sondern die Diskussionen im Fokus“ (©Arne Landwehr/Flickr)

Das bestätigte auch Dr. Matthias Rehan von der TU Darmstadt. „Dabei fordern wir allerdings zwei gegenseitige Dinge“, so der Leiter des Fachgebiets „Chemie der Polymere“. Zum einen wolle die Gesellschaft Produkte mit einer hohen Beständigkeit, die bei Gebrauch nichts von ihrer Qualität einbüßen und endlos wieder verwendet werden können. Zum anderen sollen sich diese Produkte, wenn sie in die Umwelt gelangen, sozusagen in Luft auflösen. Also was tun? Den Kunststoff verbieten? „Damit tun wir weder Verbraucher noch der Umwelt etwas Gutes“, so Dr. Rüdiger Baunemann, Hauptgeschäftsführer von PlasticsEurope.


Inhaltsverzeichnis

Melanie Ehrhardt, Redaktion

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