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17.01.2017

Interpack 2017: Pharmaverpackungen im Fokus

Sicherheit in allen Belangen

„Keine Kompromisse bei der Produktsicherheit“ lautet das oberste Prinzip für Unternehmen der pharmazeutischen Industrie. Wer so nah am Menschen dran ist, wird streng überwacht und muss zahlreiche Vorgaben und Richtlinien einhalten. Das stellt auch die angeschlossenen Betriebe aus dem Verpackungssektor vor große Herausforderungen.

Steigende Lebenserwartung, Zunahme chronischer Krankheiten und die Einführung neuer und oft sehr teurer Therapieformen haben in den vergangenen Jahren für gutes Wachstum gesorgt. Der Trend geht weg von Standardisierung, hin zur individualisierten Behandlung. Auf Seiten der Anlagenbauer und Verpackungssystemanbieter erhöht sich damit die sowieso schon im Markt geforderte hohe Flexibilität und schnelle Umrüstbarkeit (Bild 1).

  • Der demografische Wandel und die personalisierte Medizin stellen auch die Hersteller von Pharmaverpackungen vor neue Herausforderungen (© Groninger)

    Der demografische Wandel und die personalisierte Medizin stellen auch die Hersteller von Pharmaverpackungen vor neue Herausforderungen (© Groninger)

  • Traditionsreiches Medikament: Früher wurde Aspirin in Pulverform an die Apotheken ausgeliefert, die das Arzneimittel für die Patienten portionsweise abpackten (© Bayer)

    Traditionsreiches Medikament: Früher wurde Aspirin in Pulverform an die Apotheken ausgeliefert, die das Arzneimittel für die Patienten portionsweise abpackten (© Bayer)

  • Heute wird bei der Arzneimittelverpackung auf eine schnelle Verfügbarkeit und praktische Entnahme geachtet (© Bayer)

    Heute wird bei der Arzneimittelverpackung auf eine schnelle Verfügbarkeit und praktische Entnahme geachtet (© Bayer)

  • Viele Hersteller setzen nicht nur auf Kennzeichnung, sondern auch auf eine durchgängige Rückverfolgbarkeit ihrer Produkte durch Integration von Track & Trace Systeme (© Uhlmann)

    Viele Hersteller setzen nicht nur auf Kennzeichnung, sondern auch auf eine durchgängige Rückverfolgbarkeit ihrer Produkte durch Integration von Track&Trace-Systeme (© Uhlmann)

  • Schutz vor Fälschungen: Ausstanzungen an der Faltschachtel zeigen ein Öffnen der Verpackung deutlich an (© Rondo/Mediapak Systems)

    Schutz vor Fälschungen: Ausstanzungen an der Faltschachtel zeigen ein Öffnen der Verpackung deutlich an (© Rondo/Mediapak Systems)

  • Ein großes Thema für die Pharmaindustrie ist die Verarbeitung von personalisierten Bio-Tech-Produkten, die aseptisch hergestellt werden müssen (© Medipak Systems)

    Ein großes Thema für die Pharmaindustrie ist die Verarbeitung von personalisierten Bio-Tech-Produkten, die aseptisch hergestellt werden müssen (© Medipak Systems)

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Auf der Interpack 2017 vom 4. bis 10. Mai 2017 in Düsseldorf werden die Unternehmen zeigen, wie sie den gestiegenen Ansprüchen durch gesetzliche Vorgaben sowie Verbraucher begegnen. Einen Einblick in die moderne Fertigung liefert dabei die begleitende Veranstaltung „components – special trade fair by interpack“, die sich vor allem an die Zulieferer der Verpackungsindustrie und Unternehmen richtet, die Antriebs-, Steuer- und Sensortechnik, Produkte zur industriellen Bildverarbeitung, Handhabungstechnik, industrielle Software und Kommunikation sowie komplette Automatisierungssysteme für Verpackungsmaschinen anbieten.

In der Zukunft von Industrie 4.0 ist es nicht mehr ausreichend, Einzelmaschinen oder Stand-Alone-Lösungen anzubieten. Nur integrierte Systeme, die die gesamte Wertschöpfungskette im Auge behalten, können langfristig im Markt mithalten. Der Kunde möchte die Kosten pro Packung über den gesamten Prozess reduzieren. Das erfordert von den Anbietern eine Verbesserung der Gesamtanlageneffektivität. Dabei spielen die verlässliche Verfügbarkeit der Anlagen sowie eine hohe Leistung der Maschinen und eine durchgängig hohe Qualität der Produktion eine entscheidende Rolle.

Verpackungsklassiker im neuen Gewand

Das Wachstum im Pharmasektor behindern Kostenreduktionen in den Gesundheitssystemen vieler Länder mit Preisgrenzen, Zwangsrabatten oder nutzenbasierter Preisgestaltung bzw. Erstattungsmodellen. Weltweit steigen zudem regulatorische Auflagen durch Aufsichtsbehörden. Für Arzneimittelhersteller und -verpacker erhöhen sich damit nochmals die Anforderungen in der gesamten Prozesskette.

Gleichzeitig nimmt der Markt der Generika zu, also von Arzneimitteln, die wirkstoffgleich zu den Originalpräparaten, aber dafür deutlich günstiger angeboten werden. Diese Konkurrenz fordert effiziente Verfahren und neue Verpackungskonzepte. Ein Beispiel der jüngsten Vergangenheit: Im Zuge der Einführung der neuen Aspirin-Generation im Jahr 2014 (Bild 2 und 3) entschied sich der Bayer-Konzern, den Verpackungsklassiker weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit der Romaco Gruppe wurde eine neues Verpackungskonzept entwickelt, das an die veränderten Bedürfnisse der Verbraucher angepasst ist. Die Tabletten werden dabei einzeln gesiegelt und perforiert.



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