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23.06.2016

„Industrie 4.0 ist vor allem eines: eine Riesenchance“

Die K 2016 im Zeichen von Industrie 4.0

Sie ist in aller Munde – Industrie 4.0! Das wird sich auch auf der K2016 in Düsseldorf zeigen. Digital vernetzte Fertigungsanlagen, neue Produktionsverfahren und Industrieroboter sind die Zutaten für die Smart Factory von morgen. Das gilt auch für die Kunststoffindustrie.

Zahlreiche europäische Maschinenhersteller werden auf der K 2016 die Zahl 4.0 an ihren Ständen gut sichtbar platzieren und so für ihre „intelligenten“ Fabriken werben, die sie im „Industriellen Internet der Dinge“ (industrial Internet of Things, IIoT) betreiben. 4.0 steht dabei für Industrie 4.0, einen Begriff, der bereits 2011 in Deutschland geprägt wurde. Er bezieht sich auf eine Entwicklung, die als die vierte industrielle Revolution wahrgenommen wurde – und auf den Plan der deutschen Regierung, der deutschen Industrie auch zukünftig eine Vorreiterstellung zu sichern.

Industrie 4.0 wird auch die Kunststoffindustrie nachhaltig verändern (© Fotolia.com/Composer)

Industrie 4.0 wird auch die Kunststoffindustrie nachhaltig verändern (© Fotolia.com/Composer)

Eine neue industrielle Revolution?

Befürworter des Konzepts Industrie 4.0 sehen darin einen Paradigmenwechsel – weg von der zentralisierten hin zur dezentralen Produktion. Möglich wird das durch technische Fortschritte, die die herkömmliche Logik der Produktionsprozesse auf den Kopf stellen. Das bedeutet, dass industrielle Produktionsmaschinen nicht länger einfach das Produkt „verarbeiten“, sondern dass das Produkt mit der Maschine kommuniziert und ihr exakt mitteilt, was zu tun ist.

„Industrie 4.0 ist vor allem eines: eine Riesenchance, die wir gemeinsam mit unseren Kunden nutzen wollen“, sagt Dr. Stefan Engleder von der Engel Austria GmbH, Schwertberg/Österreich. Dennoch findet Engleder das Wort „Revolution“ nicht wirklich passend. „Der Wandel, den wir derzeit erleben, ist eher eine Art Evolution“, erklärt er. „Für uns ist Industrie 4.0 kein neues Konzept, sondern in vielen Bereichen bereits langjährige Praxis im Arbeitsalltag.“ Das sehen andere Branchenakteure sicherlich ähnlich, aber wenn der Slogan dazu beiträgt, die Kunststoffindustrie in Richtung mehr Effizienz und Nachhaltigkeit voranzutreiben, erfüllt er seinen Zweck.

Kunststoffverarbeiter bleiben in der Zuschauerperspektive

„Auch Kunststoffverarbeitern eröffnen neue digitale Technologien neue Perspektiven, die – zunehmend auch für Großunternehmen – interessant sind“, sagt Westerheide vom Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) e. V., Bad Homburg. Eine Umfrage des GKV hat kürzlich gezeigt, dass nur 8% der Kunststoffverarbeiter, die sich an der Befragung beteiligt hatten, größere Anstrengungen in Richtung Industrie 4.0 unternehmen, während die überwiegende Mehrheit den Trend eher aus der Zuschauerperspektive verfolgt. Westerheide abschließend: „K 2016 wird uns eine ausgezeichnete Gelegenheit bieten, die Vorteile der Digitalisierung für unsere Industrie zu erkunden.“ (me)

Messe Düsseldorf

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Messe Düsseldorf GmbH

Stockumer Kirchstr. 61
DE 40474 Düsseldorf
Tel.: 0211 4560-01
Fax: 0211 4560668

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