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12.07.2017

Im Kosmetika-Fahrwasser

Schwimmender Professor überprüft Mikroplastik-Bann

Nachdem er im Sommer 2014 den gesamten Rhein durchschwommen hat, geht Prof. Dr. Andreas Fath (Hochschule Furtwangen) jetzt den Tennessee­River an. Den früheren Deutschen Meister im Freiwasserschwimmen und sein Team interessieren dabei wichtige Parameter des Gewässers: Neben Temperatur, Nitrat- und Phosphorgehalt analysieren die Forscher auch Medikamenten- und Hormonrückstände sowie den Mikroplastik-Gehalt.

  • „Schwimmende Professor“: Nachdem er im Sommer 2014 den gesamten Rhein durchschwommen und analysiert hat, will Prof. Fath ab 27. Juli 2017 in den USA die Wasserqualität des Tennesse Rivers untersuchen (© HS Furtwangen)

    „Schwimmende Professor“: Nachdem er im Sommer 2014 den gesamten Rhein durchschwommen und analysiert hat, will Prof. Fath ab 27. Juli 2017 in den USA die Wasserqualität des Tennesse Rivers untersuchen (© HS Furtwangen)

  • Andreas Fath ist promovierter Chemiker und unterrichtet als Professor an der Hochschule Furtwangen Physikalische Chemie und Analytik. Er forscht zu den Themen elektrochemischer Abbau von Schadstoffen in Abwässern und zu Mikroplastik (© HS Furtwangen)

    Andreas Fath ist promovierter Chemiker und unterrichtet als Professor an der Hochschule Furtwangen Physikalische Chemie und Analytik. Er forscht zu den Themen elektrochemischer Abbau von Schadstoffen in Abwässern und zu Mikroplastik (© HS Furtwangen)

  • Von den gewonnenen Analysedaten erhoffen sich Andreas Fath und seine Partner von der University of the South in Sewanee interessante Vergleiche zur Untersuchung des Rheins im Rahmen des Projekts „Rheines Wasser“ aus dem Jahr 2014 (© HS Furtwangen)

    Von den gewonnenen Analysedaten erhoffen sich Andreas Fath und seine Partner von der University of the South in Sewanee interessante Vergleiche zur Untersuchung des Rheins im Rahmen des Projekts „Rheines Wasser“ aus dem Jahr 2014 (© HS Furtwangen)

  • Mit einer Länge von 1049 km ist der Tennessee River etwas kürzer als der Rhein (1231 km), allerdings wird der amerikanische Strom mit seiner deutlich geringeren Fließgeschwindigkeit dem Schwimmer einiges mehr abverlangen als „Vater Rhein“ (© HS Furtwangen)

    Mit einer Länge von 1049 km ist der Tennessee River etwas kürzer als der Rhein (1231 km), allerdings wird der amerikanische Strom mit seiner deutlich geringeren Fließgeschwindigkeit dem Schwimmer einiges mehr abverlangen als „Vater Rhein“ (© HS Furtwangen)

  • Prof. Andreas Fath durchschwamm im Sommer 2014  den Rhein, um ... (© Braxart)

    Prof. Andreas Fath durchschwamm im Sommer 2014 den Rhein, um ... (© Braxart)

  • .. unterwegs Wasserproben zu nehmen und für einen effektiven Schutz unserer Gewässer zu werben (© Hanser)

    ... unterwegs Wasserproben zu nehmen und sich - beispielsweise auch in seinem Buch - für einen effektiven Schutz unserer Gewässer einzusetzen (© Hanser)

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Mit den Analysedaten kann der „schwimmende Professor“ Vergleiche zum Rhein anstellen, den er im Sommer 2014 bereits von der Quelle bis zur Mündung in 25 Etappen bewältigt hatte. Damals wurden auf 1231 km Länge mithilfe einer Filteranlage elf Proben à 1000 l entnommen. Zehn gängige Kunststoffarten konnte er nachweisen: Zu etwa 80% Polypropylen, rund 10% Polyethylen und im einstelligen Prozentbereich hauptsächlich Polystyrol, PVC und ABS. Die Mikroplastikmenge, die Vater Rhein in die Nordsee verfrachtet, schätzt Fath auf mindestens 8 t pro Jahr.

Hintergrund der jetzigen Aktion im etwas kürzeren (1049 km), aber langsamer fließenden Tennessee River ist nicht die sportliche Seite. Ab 27. Juli will der Wissenschaftler noch eine Bestandsaufnahme des Flusses machen, kurz bevor in den USA das Verbot von Mikroplastik in Kosmetika greift. So kann er zu einem späteren Zeitpunkt ermitteln, ob ein signifikanter Rückgang der unerwünschten Fracht festzustellen ist. In den USA untersagt der „Microbead-Free Waters Act of 2015“ jedenfalls seit 1. Juli 2017 die Herstellung von Kosmetik-Produkten, die zugesetzte Kunststoffpartikel enthalten. Ab Juli 2018 wird auch der Vertrieb solcher Zahnpasten und Körperpflegemittel verboten sein. (kk)

Crowdfunding

Wer das Projekt finanziell unterstützen möchte, kann dies über die Crowdfunding-Plattform „Go fund me“ . Damit werden ausschließlich die wissenschaftlichen Untersuchungen und die Aufbereitung der Wasserproben finanziert. Alle sonstigen Kosten des Projekts tragen Sponsoren.

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