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27.09.2016

Funktionale Leichtgewichte

Leichte Verpackungen mit hoher Funktionalität bleiben gefragt

Maximaler Produktschutz bei minimalem Materialeinsatz, Auslösen von Kaufimpulsen durch Dekoration, dazu Ressourceneffizienz in Herstellung, Lagerung und Transport – das sind die Anforderungen, die Verbraucher heute an Verpackungen haben. Wie Hersteller diesen nachkommen und umsetzen, wird sich auch auf der K2016 in Düsseldorf zeigen.


Folien werden seit Jahren dünner und funktionaler

Mit über 40% stellen Folien die häufigsten Kunststoffverpackungen dar, wobei sie vornehmlich für Lebensmittel, aber beispielsweise auch als Luftpolster- oder Stretchfolie zum Schutz von Gütern zum Einsatz kommen. Auch hier geht der Trend zu immer dünneren und immer funktionaleren Produkten.

Funktionalität kann durch eine entsprechende Additivierung erreicht werden, meist jedoch wird sie durch Mehrschichtigkeit erzeugt. So hat sich die Nachfrage nach immer mehr Schichten bis hin zu sogenannten Nano-Schicht-Aufbauten aus 33 Schichten und noch mehr immer weiter gesteigert. Heute sind 3- und 5-Schicht-Folien Standardprodukte.

Blasfolienanlage mit dem neuen Blaskopf Evolution Ultra Die (© Reifenhäuser)

Blasfolienanlage mit dem neuen Blaskopf Evolution Ultra Die (© Reifenhäuser)

Barrierefolien sind in der Regel 7- und mehrschichtig aufgebaut. Die Hosokawa Alpine AG, Augsburg, wird auf der K2016 eine 11-Schicht-Blasfolienanlage für Hochbarrierefolien präsentieren, die zudem besonders kompakt aufgebaut ist. Durch Funktionsschichten kann die Dicke der Folie in der Regel reduziert werden. Die Schichtdicke lässt sich bei gleicher Funktionalität aber auch durch Verstrecken senken. Speziell dafür wird die Reifenhäuser Blown Film, Troisdorf, auf der Messe die Evolution Ultra-Stretch-Einheit zeigen, die direkt auf dem Blasturm installiert wird. Dank der Reckeinheit lassen sich Pressverpackungsfolien für Windeln mit 50 statt 70 µm oder Silage-Strechfolien bei gleichem Eigenschaftsspektrum mit 19 statt 25 µm und somit in 30% geringeren Dicken herstellen.

Effizienz bleibt beim Spritzgießen Kernthema

Bei der Herstellung spritzgegossener Packmittel gehören die Themen Dickenreduktion und Materialeinsparungen genauso zu den Kernthemen wie Zykluszeitoptimierungen und Effizienzsteigerungen. Ganz deutlich wird dies auf der diesjährigen K, wenn beispielsweise die Netstal Maschinen AG, Näfels/Schweiz, eine Hochleistungsspritzgießmaschine mit elektrischer Schließeinheit vorstellt. Sie stellt pro Stunde über 43 000 Runddeckel mit einem Teilegewicht von 7 g her.

Schon lange gehört In-mould-Labeling (IML) zu den bekannten Dekorationsverfahren für Spritzgussartikel. Die Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH, Schwaig, zeigt mit ihrer El-Exis SP 200 eine der schnellsten Maschinen zur Herstellung dekorierter Becher. Zykluszeit: 2 s.

Ein Verfahren, mit dem sich spritzgegossene Verpackungsartikel noch dünner und leichter machen lassen, ist die Spritzprägetechnik. Vom konventionellen Spritzgießen unterscheidet sich dieser Prozess dadurch, dass die Schwindung kompensiert wird, ohne in der Nachdruckphase zusätzliches Material einzuspritzen.

Beim sogenannten ICM-Verfahren wird stattdessen ein Prägeprozess genutzt. So lassen sich Materialeinsparungen von bis zu 20% erzielen. Netstal wird auf der Messe eine Margarineverpackung aus Polypropylen (PP) herstellen, die lediglich noch 10,7 g wiegt. (me)


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