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09.03.2018

Transluzente Fassade aus Kunststoff

Wärmedämmende Bauelemente kleiden Lagerhalle ein

In Oberhausen ist ein Anbau an ein bestehendes Lager- und Logistikgebäude der Gude GmbH entstanden. Lichtdurchlässige, farbige Fassadenpaneele aus Polycarbonat (PC) von Rodeca kommen sowohl an der Fassade der Halle als auch an diversen Einhausungen der Lkw-Laderampen zum Einsatz und sorgen innen wie auch außen für ein besonderes Erscheinungsbild. Die Optik des Materials trägt zu einer starken architektonischen Ausstrahlung des Gebäudes bei.

  • Für die Fassade einer Lagerhalle der Papierfabrik Gude lieferte Rodeca Lichtbauelemente aus Polycarbonat (© Rodeca GmbH)

    Für die Fassade einer Lagerhalle der Papierfabrik Gude lieferte Rodeca Lichtbauelemente aus Polycarbonat (© Rodeca GmbH)

  • Mit den außenseitig in „Titangrau“ und innenseitig in „Kristall“ eingefärbten Fassadenpaneelen ist die Lagerhalle von Gude ein Blickfang auf dem Betriebsgelände (© Rodeca GmbH)

    Mit den außenseitig in „Titangrau“ und innenseitig in „Kristall“ eingefärbten Fassadenpaneelen ist die Lagerhalle von Gude ein Blickfang auf dem Betriebsgelände (© Rodeca GmbH)

  • Die Paneele kommen nicht nur an der Hallenfassade, sondern auch an Einhausungen der LKW-Laderampen zum Einsatz (© Rodeca GmbH)

    Die Paneele kommen nicht nur an der Hallenfassade, sondern auch an Einhausungen der LKW-Laderampen zum Einsatz (© Rodeca GmbH)

  • Gude nutzt den Neubau als Lagerfläche für Lebensmittelverpackungen und Hygieneprodukte. Zur Verfügung stehen dafür insgesamt 9330 m2 (© Rodeca GmbH)

    Gude nutzt den Neubau als Lagerfläche für Lebensmittelverpackungen und Hygieneprodukte. Zur Verfügung stehen dafür insgesamt 9330 m2 (© Rodeca GmbH)

  • Die Paneele sind transluzent und lassen einen Teil des Tageslichts durch die Fassadenkonstruktion scheinen. In Verbindung mit dem farblosen „Kristall“ entsteht innen eine helle und freundliche Raumatmosphäre (© Rodeca GmbH)

    Die Paneele sind transluzent und lassen einen Teil des Tageslichts durch die Fassadenkonstruktion scheinen. In Verbindung mit dem farblosen „Kristall“ entsteht innen eine helle und freundliche Raumatmosphäre (© Rodeca GmbH)

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Im Zuge der Planung fand die Auswahl des Materials der Fassade besondere Berücksichtigung. „Da wir uns hier an einer Bundesstraße befinden, sollte sich das Gebäude abheben, ohne sich optisch aufzudrängen“, erklärt Henning Gude, Geschäftsführer von Gude. Zugleich stand die energetische Optimierung des Gebäudes im Fokus. Mit ihrem mehrschaligen Aufbau übernehmen die Paneele die Funktion des Wärmeschutzes. Im Hinblick auf die Nutzung der Halle weisen die Paneele weitere nützliche Eigenschaften auf: Unter anderem schützen sie die empfindlichen Lagerwaren vor UV-Strahlung.

Natürliche Belichtung

Die Paneele (Typ: PC 2550-10 Duocolor) bestehen aus PC, sind witterungs- und UV-beständig sowie wärmedämmend. Dank ihrer Transluzenz lassen sie einen Teil des Tageslichts durch die Fassadenkonstruktion scheinen. Maßgeblich hierfür ist der Transmissionswert. Er liegt in der gewählten Ausführung bei rund 44 %. Die homogene Lichtstreuung sorgt zudem für eine blendfreie natürliche Belichtung der Lagerflächen. Von außen erscheint die Fassade geschlossen und blickdicht.

Wichtig für den industriellen Bereich: Im Gegensatz zu Glas ist PC 200-mal schlagzäher, so der Hersteller. Außerdem soll ultraviolette Strahlung zu weniger als 1 % durchgelassen werden. Wellenlängen bis 380 Nanometer werden nahezu komplett gestoppt. Diese Eigenschaft kann bei UV-empfindlichen Lagerwaren eine wichtige Rolle spielen.

Guter Wärme- und Brandschutz

Bei dem Neubau bilden die Lichtbauelemente die äußere Hülle vor einer Primärkonstruktion aus Stahl. Je stärker das Paneel und je höher die Schalenanzahl, desto besser fällt der U-Wert (je kleiner der Wert, desto besser die Dämmeigenschaften) aus. Die gewählten Paneele sind beispielsweise 50 mm stark und verfügen über zehn Schalen und neun Kammern. Mit diesem mehrschaligen Aufbau wird ein Wärmedurchgangskoeffizient von U=0,90 W/m²K erzielt. So sorgen die Lichtbauelemente laut Rodeca sowohl im Winter als auch im Sommer für verbesserte Lagerbedingungen und reduzierte Energiekosten.

Eine wichtige Rolle spielte neben dem Wärme- auch der Brandschutz. Die Paneele sind der Brandklasse B-s1, d0 nach DIN EN 13501 einzuordnen. Es handelt sich um einen schwer entflammbaren Baustoff, der die Zusatzanforderungen „kein Rauch“ und „kein brennendes Abfallen/Abtropfen“ erfüllt.

Identität durch Farbe

Die Fassadenpaneele sind nicht nur in unterschiedlichen Stärken, sondern auch in einer Vielzahl von Farbvarianten erhältlich. Dadurch besteht die Möglichkeit, die Identität eines Unternehmens – im Sinne einer Corporate Architecture – optisch nach außen zu tragen.

In Oberhausen wurden die Paneele in der zweifarbigen Ausführung „Duocolor“ gewählt. Dabei sind die nach außen gerichteten Schalen in einer anderen Farbe gefärbt, als die ins Gebäudeinnere gerichteten. Außenseitig entschied man sich für den Farbton „Titangrau“ – in Anlehnung an das Unternehmenslogo von Gude. Im Innenbereich des Neubaus schafft „Kristall“ eine helle und freundliche Raumatmosphäre.

Zügige Verarbeitung

Die Montage erfolgte vertikal mit Elementen von 49,5 cm Breite und einer Länge von 948 cm. Die Länge der Paneele wurde auf die Höhe der Halle abgestimmt. Dabei war von Vorteil, dass dieses Maß lediglich durch den Transport begrenzt ist. Mitgeliefert wurden zudem systembedingte Rahmenprofile, die an der bauseitigen Unterkonstruktion angebracht wurden. An den Rahmenprofilen erfolgte dann die Befestigung der Elemente mit Nut- und Federverbindung.

Aufgrund des mehrschaligen Aufbaus weisen die Paneele ein geringes Eigengewicht von 5 kg/m² auf. Diese Eigenschaft und die Systemkomponenten erleichtern die Montage und sollen ein schnelles, effizientes Arbeiten ermöglichen. So konnte in Oberhausen innerhalb von zwei Monaten eine Fläche von 1780 m² mit den Lichtbauelementen realisiert werden. (ys)

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