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19.01.2016

Ein gutes Rezept

Weiterbildung am SKZ

Die Welt der Kunststoffe ist ebenso vielfältig wie die Verarbeitungsmöglichkeiten des Werkstoffs. Viele Industrien befinden sich ständig im Wandel – so auch die Kunststoffbranche. Ob Neuling oder alter Hase – Seminare und Weiterbildungen bieten die Möglichkeit, Verfahren und Materialien kennenzulernen oder das eigene Wissen aufzufrischen.

Viele Köche verderben ja bekanntlich den Brei. Doch wenn jeder einzelne auf dem Gebiet bleibt, das er am besten beherrscht, entsteht am Ende ein leckeres Menü. Genauso bunt wie die Welt der Gewürze und Zutaten ist die der Kunststoffe. Als Neuling fühlt man sich leicht überwältigt von der Vielzahl an Werkstoffen und Verarbeitungsmöglichkeiten. Einen ersten Überblick bieten die Kurse „Grundlagen der Kunststoffchemie“ und „Grundlagen der Kunststofftechnologie“ am Kunststoff-Zentrum SKZ, Würzburg.

Kunststoff befindet sich heute in nahezu jedem Lebensbereich, dies wird den Teilnehmern vor allem durch die verschieden Anschauungsstücke näher gebracht (© Hanser/ M. Ehrhardt)

Kunststoff befindet sich heute in nahezu jedem Lebensbereich, dies wird den Teilnehmern vor allem durch die verschieden Anschauungsstücke näher gebracht (© Hanser/ M. Ehrhardt)

Spaghetti sind amorph

Viele der durchschnittlich 14 Teilnehmer wollen vor allem ihre Grundlagen wieder auffrischen und den Werkstoff mit all seinen Facetten und Eigenschaften besser verstehen. Eine Teilnehmerin arbeitet im Vertrieb. Täglich hat sie mit Kunden zu tun, die ihr fachliche Fragen stellen. Oft ist der richtige Ansprechpartner gerade nicht am Platz und sie muss den Kunden vertrösten. Sie belegt den Kurs, um künftig selbst die passende Antwort geben zu können.

Begrüßt werden sie und die anderen Teilnehmer von Seminarleiter Joachim Hess. Nach einer kurzen Vorstellung des SKZ gibt er das Wort zügig an Dr. Wolfgang Müller von Polyolefins & Plastic Consult, Neustadt, weiter. Er wird den Kunststoff in seinem Vortrag bis ins kleinste Molekül darstellen. Von den Ausgangsstoffen über die Polymerisation bis hin zur industriellen Herstellung erklärt er die Polymere aus der Sicht eines Chemikers.

Von der Theorie zur Praxis: Im Technikum werden unter anderem Kästen im Spritzgießverfahren hergestellt (© Hanser/ M. Ehrhardt)

Von der Theorie zur Praxis: Im Technikum werden unter anderem Kästen im Spritzgießverfahren hergestellt (© Hanser/ M. Ehrhardt)

BIK-Vorstandsmitglied (Bund Industriemeister Kunststoff e. V., Würzburg) Peter Selzam erläutert die Eigenschaften und Anwendungen des Kunststoffs. Anschaulich demonstriert er den Unterschied zwischen Thermoplasten, Duroplasten und Elastomeren. „Amorphe Thermoplaste sind wie Spaghetti im Kochtopf“, bringt es Selzam bildlich auf den Punkt. Hess greift diese Metapher in seinem Vortrag zum Thema „Compoundieren von Thermoplasten“ wieder auf. „Wir granulieren sozusagen Spaghetti“, erklärt er den Anwesenden den Kaltabschlag.
Wie Selzam und Hess arbeiten die meisten Referenten fest am SKZ. Doch auch eine Handvoll externer Referenten hat den Weg nach Würzburg gerne auf sich genommen. So auch Timo Tobolla von der Ernst Hombach GmbH & Co. KG, Uehlfeld.


Inhaltsverzeichnis

Melanie Ehrhardt, Redaktion Kunststoffe

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