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24.03.2020

Durst nach Innovation

Getränkeverpackungen auf der Interpack 2020

  • Die Getränkeindustrie zählt zu den wichtigsten Absatzmärkten von Verpackungsmaschinen (© KHS)

    Die Getränkeindustrie zählt zu den wichtigsten Absatzmärkten von Verpackungsmaschinen (© KHS)

  • Da die Vielfalt im Getränkeregal stetig zunimmt, müssen Maschinen und Anlagen entsprechend flexibel agieren (© Melanie Streich)

    Da die Vielfalt im Getränkeregal stetig zunimmt, müssen Maschinen und Anlagen entsprechend flexibel agieren (© Melanie Streich)

  • Flexible Formatänderungen in nur 10 Minuten und ein modernes Produktflussmanagement sorgen für Flexibilität und Nutzerfreundlichkeit bei der Verpackung von Flaschen (© Sidel)

    Flexible Formatänderungen in nur 10 Minuten und ein modernes Produktflussmanagement sorgen für Flexibilität und Nutzerfreundlichkeit bei der Verpackung von Flaschen (© Sidel)

  • Der Bereich der Getränkeverpackungen und -prozesse ist ein wichtiger Bestandteil der Interpack 2020. Einen Schwerpunkt bildet die Halle 13 (© Messe Düsseldorf/C.Tillmann)

    Der Bereich der Getränkeverpackungen und -prozesse ist ein wichtiger Bestandteil der Interpack 2020. Einen Schwerpunkt bildet die Halle 13 (© Messe Düsseldorf/C.Tillmann)

  • Bereits 2019 stellte Coca-Cola eine erste Musterflasche vor, die zu 25 % aus Meeresplastik besteht (© Coca-Cola Deutschland)

    Bereits 2019 stellte Coca-Cola eine erste Musterflasche vor, die zu 25 % aus Meeresplastik besteht (© Coca-Cola Deutschland)

  • Der Digitaldruck bietet ein Maximum an Flexibilität. Über Nacht lassen sich Marketingstrategien umsetzen, ohne vorrätige Flaschenetiketten zunächst aufbrauchen zu müssen. Die Direktdruckmaschine DecoType Select der Krones-Tochter Dekron bedruckt sowohl Virgin-PET- als auch rPET-Flaschen digital (© Krones/M.Jeserer)

    Der Digitaldruck bietet ein Maximum an Flexibilität. Über Nacht lassen sich Marketingstrategien umsetzen, ohne vorrätige Flaschenetiketten zunächst aufbrauchen zu müssen. Die Direktdruckmaschine DecoType Select der Krones-Tochter Dekron bedruckt sowohl Virgin-PET- als auch rPET-Flaschen digital (© Krones/M.Jeserer)

  • Die „Beyond Juice“-Flasche ist als folienfreies Gebinde erhältlich. Durch die Verpackungslösung Nature MultiPack werden die Flaschen mithilfe leicht lösbarer, aber verbundsicherer Klebepunkte zusammengehalten (© KHS)

    Die „Beyond Juice“-Flasche ist als folienfreies Gebinde erhältlich. Durch die Verpackungslösung Nature MultiPack werden die Flaschen mithilfe leicht lösbarer, aber verbundsicherer Klebepunkte zusammengehalten (© KHS)

  • Eine Kamera kontrolliert während des Füllprozesses Blaseneinschlag und Schaumbildung. Produktverluste können dadurch vermieden werden (© KHS)

    Eine Kamera kontrolliert während des Füllprozesses Blaseneinschlag und Schaumbildung. Produktverluste können dadurch vermieden werden (© KHS)

  • Der Augmented Reality Support von Krones bietet sofortige Unterstützung bei Fehlfunktionen der Anlagen durch Smart Glasses (© Krones/M.Jeserer)

    Der Augmented Reality Support von Krones bietet sofortige Unterstützung bei Fehlfunktionen der Anlagen durch Smart Glasses (© Krones/M.Jeserer)

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Nachhaltigkeit bei Produkt & Verpackung

Mehr und mehr achten Verbraucher bei Produkt und Verpackung auf Nachhaltigkeitsaspekte und wählen bewusst gesündere, regionale, Fair-Trade- oder Bioprodukte aus. Getränkehersteller und -verpacker reagieren auf die Forderungen der Kunden mit intelligenten Technologien, ressourcensparenden Maschinen und Anlagen wie auch mit recyclingfähigen Materialien, die in geschlossenen Kreisläufen genutzt werden können.

Globale Getränkemarken wie Coca-Cola oder Pepsi setzen auf die Nutzung nachwachsender Rohstoffe und hundertprozentige Recyclingfähigkeit bei Primär- und Sekundärverpackungen. So möchte Coca-Cola bis 2025 und spätestens ab 2030 weltweit für jede Verpackung, die auf den Markt kommt, eine Verpackung in den Recyclingkreislauf zurückführen und alle Flaschen vollständig recyclingfähig machen.

Im Jahr 2019 stellte der Getränkegigant die erste Musterflasche vor, die zu 25 % aus Meeresplastik besteht und für die Verwendung von Lebensmitteln geeignet ist. In dem Partnerprojekt zwischen Ioniqa Technologies, Indorama Ventures, Mares Circulares (Circular Seas) und The Coca-Cola Company sind zunächst 300 Flaschen produziert worden, die das Potenzial von verbesserten Recycling-Technologien, sogenanntem „Enhanced Recycling, verdeutlichen sollen (Bild 5).

Laut Konzernangaben sollen diese Recyclingverfahren es zukünftig ermöglichen, gebrauchte Kunststoffe jeglicher Qualität zurück in hochwertige Kunststoffe zu verwandeln. „Die verbesserten Recycling-Technologien sind enorm spannend. Das gilt nicht nur für uns, sondern für die gesamte Industrie und unsere Gesellschaft. Sie beschleunigen die Aussicht auf einen geschlossenen Wertstoffkreislauf für Plastik. Deshalb investieren wir in sie", erklärt Bruno van Gompel, Technical and Supply Chain Director für Coca-Cola in Westeuropa, das Engagement des Unternehmens.

Ganzheitliches Recycling

Ein Beispiel für verbesserte Recycling-Technologien sind die MetaPure Recycling-Anlagen der Unternehmensgruppe Krones. Auf ihnen können zwischen 150.000 und 200.000 t PET-Flaschen pro Jahr recycelt werden – in verschiedenen Materialqualitäten bis hin zu lebensmittelgeeignetem Food-Grade-PET. Ziel ist es, das Recycling kompletter Getränkeflaschen und anderer Kunststoffverpackungen samt allen enthaltenen Materialien zu ermöglichen. Beispielsweise kann die Tinte der Direktdruckmaschine DecoType Select der Krones-Tochter Dekron nicht nur auf 100-%-rPET-Flaschen aufgedruckt werden, sondern lässt sich im Recyclingprozess der PET-Flasche auch rückstandslos entfernen (Bild 6).

100 % rPET

Eine Verpackungsentwicklung, die den Fokus auf den gesamten Lebenszyklus legt, hat der deutsche Systemanbieter KHS Ende 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt. ‚Beyond Juice‘ heißt die neue Flaschenentwicklung für sensible Getränke wie etwa Saft. Die recyclingfähige PET-Flasche besteht zu 100 % aus Rezyklat und ist mit einer Barrierelösung ausgestattet, die dafür sorgt, dass Säfte und Schorlen im Vergleich zu unbeschichteten Kunststoffflaschen bis zu zehnmal länger haltbar sind. Möglich ist das durch eine hauchdünne aufgebrachte Glasschicht. Sauerstoff kann so nicht in die Flasche eindringen und CO2 nicht entweichen.

„Mit Beyond Juice“ geben wir am Beispiel einer Saftflasche konkrete Antworten auf die Herausforderungen der Getränkeindustrie. Auch im Hinblick auf die aktuelle Plastikdiskussion werden umweltschonende praxistaugliche Lösungen immer wichtiger“, sagt Philipp Langhammer, Produktmanager Barrieretechnologie bei KHS Corpoplast. Im Gebinde wird auf Folie verzichtet und die Flaschen stattdessen mit Klebepunkten zusammengehalten, die wiederum auch beim Recycling problemlos entfernt werden können. „Durch den Wegfall der umschließenden Folie tragen wir zu einer weiteren Reduzierung des Verpackungsmülls um bis zu 90 % bei“, sagt Langhammer (Bild 7).

Damit die Flasche in Sortieranlagen als PET-Flasche erkannt und problemlos recycelt werden kann, wurde die Etikettierfläche besonders klein gehalten. Der richtige Klebstoff sorgt darüber hinaus für eine einfache Abtrennung und verhindert Verunreinigung beim Recyclingprozess.


Inhaltsverzeichnis

Dieser Fachartikel wurde von der freien Journalistin Melanie Streich im Auftrag der Messe Düsseldorf verfasst.

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