nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt

Schäumen und Pulverisieren ausgewählter Biopolymere

Das Schäumen von Biopolymeren mit zwei verschiedenen Verfahren wird unter Verwendung von verdichtetem CO2 untersucht. Als Modellpolymere wurden drei Polyester ausgewählt, die auf biologisch erzeugten Stoffen basieren und/oder biologisch abbaubar sind. Mittels Differentialkalorimetrie und Rheometrie werden die verwendeten Polyester charakterisiert. Außerdem wird die Verschiebung des Schmelzbereiches unter verdichtetem CO2 untersucht.

Die erste Prozedur zum Schäumen der Biopolymere ist ein mehrstufiges Verfahren, welches aus Pulverisierung, Verkapselung eines Treibmittels und anschließender Schaumbildung besteht. Die Pulverisierung und Verkapselung erfolgt mit dem PGSS-Verfahren, wobei die Polymere zunächst getrennt voneinander versprüht werden, um geeignete Prozessparameter für die Erzeugung rieselfähiger Pulver zu bestimmen. Der Einfluss der Verfahrensparameter auf die Gestalt und Größe der erzeugten Partikel wird diskutiert; auch die Schütt- und Stampfdichte der Proben werden ermittelt. Die Erzeugung von Partikelkompositen, bei denen Wasser als späteres Treibmittel eingekapselt wird, erfordert eine Anpassung der Prozessparameter an das veränderte Stoffsystem.

In der zweiten Prozedur, dem Direktschäumverfahren, wird das Polymergranulat in perforierte Formwerkzeuge gegeben und bei geeigneter Temperatur mit verdichtetem CO2 gesättigt. Dabei löst sich das Gas im Granulat und erweicht das Polymer, so dass bei der anschließenden Entspannung eine Ausdehnung des Polymers und die Füllung der Form erfolgt. Auf dieses Weise lassen sich stabile Schaumformteile erzeugen. Bei Gasdrücken bis 30 MPa werden für jedes Polymer in Abhängigkeit von Druck und Temperatur geeignete Schäumparameter identifiziert. Druckfestigkeitsanalysen ermitteln die mechanischen Eigenschaften der Schaumformteile.

Das PGSS-Verfahren liefert wichtige Erkenntnisse über das Verhalten der Biopolymere beim Versprühen mit Wasser. Das Direktschäumverfahren erweist sich demgegenüber als verfahrenstechnisch leichter handhabbar und liefert in einem einzigen Verfahrensschritt Schaumformteile, wie sie beispielsweise als Leichtverpackungen verwendet werden können.

Read this abstract in English at Kunststoffe-international.com
 Sulamith Frerich

Sulamith Frerich
Lehrstuhl für Verfahrenstechnische Transportprozesse
Ruhr-Universität Bochum

Informationen

Freie Schlagwörter: Biopolymere, Kohlendioxid, PGSS-Verfahren, Formteil, Schaum
Institut / Lehrstuhl: Fakultät für Maschinenbau der Ruhr-Universität Bochum
Sprache: Deutsch
Fachgutachter: Prof. Dr.-Ing. E. Weidner (Betreuer), rof. Dr.-Ing. M. Petermann
Erscheinungsjahr: 2011
Anbieter: Wissenschaftlicher Arbeitskreis Kunststofftechnik (WAK) / Kunststoffe.de

Informationen zum Beitrag
Weitere Informationen

Über die Dissertationsbank

In Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftlichen Arbeitskreis Kunststofftechnik stellen wir Ihnen kostenfrei aktuelle Dissertationen aus dem Themengebiet der Kunststofftechnik zur Verfügung.


Weitere Informationen und Kontakte

Zur WAK-Homepage

Kunststoffe im Automobil

Zum Special