nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt

Grenzflächen beim Mehrkunststoffspritzgießen

Die weitere Verbreitung des Spritzgießverfahrens zur Herstellung von Kunststoff-Bauteilen wird im Wesentlichen durch die Entwicklung von neuen technischen Varianten oder sog. Sondertechnologien vorangetrieben. Führend sind in diesem Zusammenhang die Mehrkomponententechniken, bei denen Kunststoffe sowohl untereinander (sog. Mehrkunststoffspritzgießtechnik), als auch mit anderen Materialien, wie z.B. Metallen, verbunden werden. Ziel ist u.a. die Kombination der Eigenschaften für eine optimale Erfüllung der Bauteilanforderungen. Um im Vorfeld bereits bei der Auswahl geeigneter Materialkombinationen und später bei der Verarbeitung gezielt auf die Qualität der Verbindung einwirken zu können, sind Kenntnisse der Entstehungsmechanismen von verarbeitungsinduzierten Grenzflächen sowie des Zusammenwirkens von Einflussfaktoren unerlässlich.

In der vorliegenden Arbeit erfolgt daher aufbauend auf den Grundlagen der Standard- und Mehrkunststoffspritzgießtechnik sowie der beiden Grenzflächenarten (heiß: Bindenaht, kalt: Zwei-K-Grenzflächen) eine detaillierte Analyse von wichtigen Einflussfaktoren. In den Untersuchungen werden Material- und Prozessparameter variiert und deren Auswirkungen auf die resultierende Verbundhaftung betrachtet. Es wird weiterhin auf das komplexe Zusammenspiel der Formänderungen und dadurch veränderter Wärmetransportbedingungen eingegangen. Im theoretischen Teil der Arbeit werden die experimentellen Erkenntnisse schließlich zur Festlegung der Anfangs- und Randbedingungen eines zweidimensionalen Berechnungsmodells angewandt, so dass die für eine Grenzfläche relevanten Abkühl- und Temperaturausgleichsabläufe nachgebildet werden können. Schwerpunkt ist hierbei die Anpassung der lokal unterschiedlichen Wärmeübergangsbedingungen in den einzelnen Prozessphasen. Im Ergebnis der Analyse der Einflussfaktoren konnte ein Beitrag zur gezielten Optimierung der Prozessführung und somit der Verbundfestigkeit erbracht werden.

Read this abstract in English at Kunststoffe-international.com
 Ines Kühnert

Ines Kühnert
Fakultät für Maschinenbau
Technische Universität Chemnitz

Informationen

Freie Schlagwörter: Thermoplast, Mehrkomponentenspritzgießen, Mehrkunststoffspritzgießen, Grenzfläche, Bindenaht, Haftung, Verbundfestigkeit, Wärmeleitung, Wärmeübergang
Institut / Lehrstuhl: Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Chemnitz
Sprache: Deutsch
Fachgutachter: Prof. Dr.-Ing. Günter Mennig (Betreuer), Prof. Dr.-Ing. Ernst Schmachtenberg, Prof. Dr.-Ing. Bernd Platzer
Erscheinungsjahr: 2005
Anbieter: Wissenschaftlicher Arbeitskreis Kunststofftechnik (WAK) / Kunststoffe.de

Informationen zum Beitrag
Weitere Informationen

Über die Dissertationsbank

In Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftlichen Arbeitskreis Kunststofftechnik stellen wir Ihnen kostenfrei aktuelle Dissertationen aus dem Themengebiet der Kunststofftechnik zur Verfügung.


Weitere Informationen und Kontakte

Zur WAK-Homepage

Kunststoffe im Automobil

Zum Special