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19.04.2017

Schichtarbeit für Laser

Bildergalerie vom Firmenbesuch bei der EOS GmbH

Generative Fertigungsverfahren sind die Antwort auf die Wünsche vieler Kunden nach immer individuelleren Produkten. Vor allem komplexe Produkte lassen sich so auch bei niedrigen und sehr niedrigen Stückzahlen wirtschaftlich herstellen. Während die Teilekosten bei generativen Herstellprozessen kontinuierlich sinken, steigt die Qualität der produzierten Teile stetig an. Längst werden auch hochbelastete und komplexe Serienbauteile additiv gefertigt. Sowohl im Kunststoff- als auch im Metallbereich hat sich das selektive Lasersintern als qualitativ hochwertiges und effizientes Verfahren etabliert.
Die EOS GmbH aus Krailling bei München ist einer der führenden Hersteller für Lasersinter-Anlagen. In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen einige Eindrücke, die bei einem Firmenbesuch entstanden sind.

  • EOS wurde 1989 gegründet und ist einer der führenden Hersteller für High-End-Lösungen im Bereich des Addtive Manufacturing. Das modulare Lösungsportfolio umfasst Produktionssysteme, entsprechende Softwarelösungen und Werkstoffe sowie verschiedene Beratungsdienstleistungen (© EOS)

  • Das Lieferprogramm umfasst sowohl Systeme für die Kunststoff- als auch für Metallverarbeitung. In den Modellbezeichnungen von EOS ist dies am „P“ (=polymer/plastic) oder am „M“ (=metal) zu erkennen (© Hanser/A.Stein)

  • Bei beiden Werkstofftechnologien kommt als Verfahren das selektive Lasersintern (SLS) zum Einsatz. Dabei wird das pulverförmige Material flächig im Bauraum verteilt und mit einem leistungsfähigen Laser selektiv zu einzelnen Schichten aufgeschmolzen (© Hanser/A.Stein)

  • In Abhängigkeit von der Korngröße des pulverförmigen Baumaterials entstehen Schichten vom ca. 1 bis 200 µm. Ohne Nachbearbeitung sind diese auch am fertigen Bauteil noch gut erkennbar (© Hanser/A.Stein)

  • Durch die additive Fertigungstechnologie können Bauteile ohne Werkzeuge hergestellt werden, einzig auf Basis der Konstruktionsdaten. Zudem spielt die Komplexität der Bauteile nahezu keine Rolle mehr und es lassen sich sogar Hinterschnitte und andere fertigungstechnische Herausforderungen meistern (© Hanser/A.Stein)

  • Mit dem richtigen Material und einer entsprechenden Konstruktion lassen sich auch bewegliche oder elastische Bauteile durch selektives Lasersintern herstellen (© Hanser/A.Stein)

  • Natürlich eignen sich SLS-Anlagen auch für die Herstellung von detailgetreuen und funktionalen Prototypen, die beispielsweise bei der Konstruktion und Auslegung von Spritzgießwerkzeugen wichtige Erkenntnisse zulassen (© Hanser/A.Stein)

  • Bei niedrigen Stückzahlen ermöglicht die SLS-Technologie die wirtschaftliche Fertigung von Serienbauteilen. EOS fertigt einige schwierige Bauteile für die additiven Fertigungsanlagen sogar im eigenen Haus (© Hanser/A.Stein)

  • Ein klassisches Anwendungsgebiet für das selektive Lasersintern ist die Medizin. Implantate oder Prothesen müssen individuell an jeden Patient angepasst werden und sind daher für additive Fertigungsverfahren prädestiniert. Dabei kommen Kunststoffe genauso zum Einsatz… (© Hanser/A.Stein)

  • … wie metallische Werkstoffe. Für die Konstruktion der künstlichen Gelenke und anderer Prothesen können beispielsweise auch Patientendaten aus der Computertomographie (CT) herangezogen werden (© Hanser/A.Stein)

  • In der Zahnmedizin werden generative Fertigungsverfahren schon lange für die Herstellung von Inlays, Kronen und Brücken verwendet. Da viele individuelle Bauteile gleichzeitig gefertigt werden, müssen die einzelnen Bauaufträge für die spätere Zuordnung nummeriert oder anderweitig markiert werden (© Hanser/A.Stein)

  • In der Luft- und Raumfahrttechnik sind die additiven Fertigungstechnologien sehr weit verbreitet. Dies liegt zum einen an den vergleichsweise niedrigen Stückzahlen, zum anderen gibt es keine anderen Fertigungsverfahren, mit denen sich die Bauteile mit der gleichen Funktionalität herstellen lassen (© Hanser/A.Stein)

  • Ein großer Vorteil der additiven Fertigung ist die schnelle Verfügbarkeit der hergestellten Produkte. Funktionale Bauteilvarianten lassen sich schnell und direkt aus den Konstruktionsdaten fertigen, ganz ohne zeitaufwändige Werkzeugherstellung oder Änderungen. Dies ermöglicht Konstruktionskonzepten schnell zu vergleichen, wie hier beispielhaft an zwei Varianten für ein sehr steifes und leichtes Bremspedal für den Motorsport demonstriert ist (© Hanser/A.Stein)

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Weiterführende Information
  • Generative Fertigungsverfahren - Selektives Sintern

    Vor- und Nachteile des Selektiven Sinterns

    Die Sinterverfahren erschließen gegenüber der Stereolithographie eine wesentlich größere Materialpalette. Darüber hinaus ist keine Nachvernetzung erforderlich. Die erzielbare Modellgenauigkeit ist jedoch geringer als bei der Stereolithographie.   mehr

  • Generative Fertigungsverfahren - Selektives Sintern

    Materialien für das Selektive Sintern

    Das Selektive Sintern kann grundsätzlich mit allen Materialien durchgeführt werden, die sich thermoplastisch verhalten. Der Sinterprozess wird industriell mit Kunststoffen, Metallen, Keramiken und kunstharzgebundenem Sand durchgeführt.   mehr

  • Generative Fertigungsverfahren - Selektives Sintern

    Selektives Sintern – Verfahrensgrundlagen

    Beim Selektiven Sintern werden Körnchen, die zu einem Pulverbett dicht nebeneinander gepackt sind, örtlich leicht an- oder aufgeschmolzen. Sie verbinden sich durch Abkühlung zu einer festen Schicht. Durch Absenken und erneutes Beschichten mit Pulver wird die nächste Schicht verfestigt und mit der vorhergehenden verbunden.   mehr

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