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23.11.2015

Polymere Arzthelfer

Bildergalerie Compamed 2015

Erstmals fand die Compamed vom 16. bis 19. November 2015 komplett zeitgleich zur Medica statt. Bislang endete die Zuliefermesse stets einen Tag früher. In den Messehallen 8a und 8b zeigten die 779 Ausstellern den 18 800 Besuchern Techniken und Services für die gesamte Medizintechnik-Wertschöpfungskette. Zu den wichtigsten Themen gehörten in diesem Jahr Miniaturisierung, 3D-Druck und antibakterielle Beschichtungen. Den anhaltenden Trend zu immer kompakteren und doch zugleich komplexeren Systemen thematisierte zum Beispiel der Gemeinschaftsstand des IVAM - Fachverband für Mikrotechnik, Dortmund, sowie auch die beiden in die Compamed integrierten Fachforen.

  • 1992 als Nebenveranstaltung der Medica gestartet, hat sich die Compamed in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Zulieferermesse für die Medizintechnik entwickelt.  An den vier Messetagen kamen insgesamt rund 130 000 Fachbesucher aus 120 Nationen nach Düsseldorf.  Der Anteil internationaler Besucher lag nach Aussagen des Veranstalters bei über 50%, auffällig viele kamen aus den Überseemärkten USA, Lateinamerika und verstärkt aus dem Iran und den arabischen Ländern. (Bilder: M. Ehrhardt/ Hanser)

    1992 als Nebenveranstaltung der Medica gestartet, hat sich die Compamed in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Zulieferermesse für die Medizintechnik entwickelt. An den vier Messetagen kamen insgesamt rund 130 000 Fachbesucher aus 120 Nationen nach Düsseldorf. Der Anteil internationaler Besucher lag nach Aussagen des Veranstalters bei über 50%, auffällig viele kamen aus den Überseemärkten USA, Lateinamerika und verstärkt aus dem Iran und den arabischen Ländern. (Bilder: M. Ehrhardt/ Hanser)

  • Der Guedel-Tubus wurde erstmals 1933 vom amerikanischen Anästhesisten Arthur Ernest Guedel vorgestellt und wird zum Offenhalten der oberen Atemwege benutzt. Die transparenten und elastischen Tuben werden aus Polyvinylchlorid (PVC) gefertigt. Hingegen wird für die weißlichen und starren Tuben Polyethylen (PE) verwendet.

    Der Guedel-Tubus wurde erstmals 1933 vom amerikanischen Anästhesisten Arthur Ernest Guedel vorgestellt und wird zum Offenhalten der oberen Atemwege benutzt. Die transparenten und elastischen Tuben werden aus Polyvinylchlorid (PVC) gefertigt. Hingegen wird für die weißlichen und starren Tuben Polyethylen (PE) verwendet.

  • PVC wird auch bei den Schlauchsystemen zur Beatmung genutzten, aber auch thermoplastische Kautschuke (TPR) sind Materialien, die sich für diese medizinische Anwendung eignen. Für die Reservoirbeutel (grün) wird hingegen Latex oder latexfreies Gummi verwendet.

    PVC wird auch bei den Schlauchsystemen zur Beatmung genutzten, aber auch thermoplastische Kautschuke (TPR) sind Materialien, die sich für diese medizinische Anwendung eignen. Für die Reservoirbeutel (grün) wird hingegen Latex oder latexfreies Gummi verwendet.

  • Eines der größten Anwendungsgebiete für Kunststoffe in der Medizin ist die Labortechnik. Häufig handelt es sich dabei um Einwegprodukte, die in großen Massen produziert werden. Dennoch wird auch hier ein hohes Maß an Präzision erwartet.

    Eines der größten Anwendungsgebiete für Kunststoffe in der Medizin ist die Labortechnik. Häufig handelt es sich dabei um Einwegprodukte, die in großen Massen produziert werden. Dennoch wird auch hier ein hohes Maß an Präzision erwartet.

  • Für Faserverbundwerkstoffe ergeben sich in der Medizintechnik eine Vielzahl von Anwendungsfeldern z.B. Vorfiltration, Probenvorbereitung, analytische und diagnostische Tests.

    Für Faserverbundwerkstoffe ergeben sich in der Medizintechnik eine Vielzahl von Anwendungsfeldern z.B. Vorfiltration, Probenvorbereitung, analytische und diagnostische Tests.

  • Die Anwendungsbereiche für Polyetheretherketon (PEEK) in der Medizintechnik sind vielseitig und reichen von Gehäusen und Pumpen bis hin zu chirurgischen Werkzeugen und Langzeitimplantaten.

    Die Anwendungsbereiche für Polyetheretherketon (PEEK) in der Medizintechnik sind vielseitig und reichen von Gehäusen und Pumpen bis hin zu chirurgischen Werkzeugen und Langzeitimplantaten.

  • Ein schon fast klassisches Anwendungsgebiet für Kunststoffe in der Medizintechnik sind Gehäuse für medizinische Geräte. Die Fried Kunststofftechnik GmbH, Ursach, setzt dabei vorwiegend auf das thermoplastische Schaumspritzgießen. Knapp 70 % ihrer Kunden sind aus dem medizinischen Sektor.

    Ein schon fast klassisches Anwendungsgebiet für Kunststoffe in der Medizintechnik sind Gehäuse für medizinische Geräte. Die Fried Kunststofftechnik GmbH, Ursach, setzt dabei vorwiegend auf das thermoplastische Schaumspritzgießen. Knapp 70 % ihrer Kunden sind aus dem medizinischen Sektor.

  • Auch der äußere Ring eines Computertomographens fertigt das Unternehmen im thermoplastischen Schaumspritzgießen.  Damit dieser auch in der Endmontage stabil ist, wurden früher Blechteile aus Edelstahl eingesetzt. Das benötigen die Ringe der neuen Generation nicht mehr. Hier kommen gerippte Spritzgussteile zum Einsatz, die durch eine besondere Mischung mit Glasfasern eine hohe Stabilität bringen sollen.  Dies macht den Ring nicht nur leichter, sondern auch kostengünstiger.

    Auch der äußere Ring eines Computertomographens fertigt das Unternehmen im thermoplastischen Schaumspritzgießen. Damit dieser auch in der Endmontage stabil ist, wurden früher Blechteile aus Edelstahl eingesetzt. Das benötigen die Ringe der neuen Generation nicht mehr. Hier kommen gerippte Spritzgussteile zum Einsatz, die durch eine besondere Mischung mit Glasfasern eine hohe Stabilität bringen sollen. Dies macht den Ring nicht nur leichter, sondern auch kostengünstiger.

  • Das Motto des Anbieters für technische Präzisionsteile und Baugruppen lautet „Kunststoff ersetzt Metall“. Zunehmend findet der Werkstoff auch an OP-Tischen, Herz-Lungen-Maschinen oder mobilen Röntgengeräten Anwendung.

    Das Motto des Anbieters für technische Präzisionsteile und Baugruppen lautet „Kunststoff ersetzt Metall“. Zunehmend findet der Werkstoff auch an OP-Tischen, Herz-Lungen-Maschinen oder mobilen Röntgengeräten Anwendung.

  • Damit diese vor elektromagnetischen Strahlungen geschützt bleiben, wird im Inneren eine Kupferlackierung aufgetragen. Insgesamt könnten Kunden durch den Verzicht von Metall Kosten zwischen 10 und 30% einsparen.

    Damit diese vor elektromagnetischen Strahlungen geschützt bleiben, wird im Inneren eine Kupferlackierung aufgetragen. Insgesamt könnten Kunden durch den Verzicht von Metall Kosten zwischen 10 und 30% einsparen.

  • Auch einen anderen Werkstoff vertreibt der Kunststoff zunehmend. Immer häufiger werden für Spritzen statt Glaszylinder entsprechende aus Kunststoff verwendet. Dies hat nicht nur produktionsbedingte Gründe. Oftmals ist der Werkstoff gegenüber bestimmten Chemikalien beständiger.

    Auch einen anderen Werkstoff vertreibt der Kunststoff zunehmend. Immer häufiger werden für Spritzen statt Glaszylinder entsprechende aus Kunststoff verwendet. Dies hat nicht nur produktionsbedingte Gründe. Oftmals ist der Werkstoff gegenüber bestimmten Chemikalien beständiger.

  • Kunststoffe in der Medizintechnik müssen besondere Anforderungen erfüllen. Neben einer hohen Beständigkeit gegenüber Chemikalien müssen sie auch hohe Temperaturgefälle weit über und unter dem Gefrierpunkt aushalten.  Die Polymerkugeln der Igus GmbH, Köln, sollen sich nicht nur für Temperaturen bis zu 150°C eignen, sondern darüber hinaus spülbar, unmagnetisch sowie schmiermittel- und wartungsfrei sein.

    Kunststoffe in der Medizintechnik müssen besondere Anforderungen erfüllen. Neben einer hohen Beständigkeit gegenüber Chemikalien müssen sie auch hohe Temperaturgefälle weit über und unter dem Gefrierpunkt aushalten. Die Polymerkugeln der Igus GmbH, Köln, sollen sich nicht nur für Temperaturen bis zu 150°C eignen, sondern darüber hinaus spülbar, unmagnetisch sowie schmiermittel- und wartungsfrei sein.

  • Speziell für die Medizin- und Labortechnik hat das Unternehmen den Gleitlager-Werkstoff iglidur entwickelt. Die antibakteriellen Gleitlager sollen dabei helfen, die Keimbelastung zu verringern, gleichzeitig sind sie schmier- und wartungsfrei.

    Speziell für die Medizin- und Labortechnik hat das Unternehmen den Gleitlager-Werkstoff iglidur entwickelt. Die antibakteriellen Gleitlager sollen dabei helfen, die Keimbelastung zu verringern, gleichzeitig sind sie schmier- und wartungsfrei.

  • Zusammentreffen auf Augenhöhe: In Kombination sollen additive Fertigung und Hochleistungskunststoffe eine Maximum an Konstruktionsfreiheit bieten. Der 3D-Druck war auch in Düsseldorf eines der bestimmenden Themen.

    Zusammentreffen auf Augenhöhe: In Kombination sollen additive Fertigung und Hochleistungskunststoffe eine Maximum an Konstruktionsfreiheit bieten. Der 3D-Druck war auch in Düsseldorf eines der bestimmenden Themen.

  • Dies konnten die Besucher auch am Stand der Payer International Technologies GmbH, St. Bartholomä/ Österreich, beobachten. Das Unternehmen zeigte unter anderem einen 3D-gedruckten Werkzeug-Prototypen.

    Dies konnten die Besucher auch am Stand der Payer International Technologies GmbH, St. Bartholomä/ Österreich, beobachten. Das Unternehmen zeigte unter anderem einen 3D-gedruckten Werkzeug-Prototypen.

  • Endoskopien sind für die Patienten ein oft nötiges aber unangenehmes Unterfangen. Das verwendete Material sollte das Verfahren daher so angenehm wie möglich machen. Die ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH, Bietigheim-Bissingen, verwendet für die Schläuche den Hochleistungskunststoff Polytetrafluorethylen (PTFE).

    Endoskopien sind für die Patienten ein oft nötiges aber unangenehmes Unterfangen. Das verwendete Material sollte das Verfahren daher so angenehm wie möglich machen. Die ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH, Bietigheim-Bissingen, verwendet für die Schläuche den Hochleistungskunststoff Polytetrafluorethylen (PTFE).

  • Auf der Compamed zeigte das Unternehmen außerdem einen Wärmetauscher. Die eingesetzten Werkstoffe reichen von Standardkunststoffen wie Perfluoralkoxy (PFA), Polypropylen (PP) und PE bis hin zu Hochleistungskunststoffen wie Polyvinylidenfluorid (PVDF). Alle Schweißverbindungen für die innere Medienführung werden im berührungslosen Infrarot (IR)-Strumpfschweißverfahren hergestellt. So sollen Toträume vermieden werden.

    Auf der Compamed zeigte das Unternehmen außerdem einen Wärmetauscher. Die eingesetzten Werkstoffe reichen von Standardkunststoffen wie Perfluoralkoxy (PFA), Polypropylen (PP) und PE bis hin zu Hochleistungskunststoffen wie Polyvinylidenfluorid (PVDF). Alle Schweißverbindungen für die innere Medienführung werden im berührungslosen Infrarot (IR)-Strumpfschweißverfahren hergestellt. So sollen Toträume vermieden werden.

  • Im Mittelpunkt der diesjährigen Compamed stand vor allem das Thema Miniaturisierung. Die Geräte werden immer leichter und  kompakter. So sind sie auch für den mobilen Einsatz oder die häusliche Pflege geeignet.  Ohne Kunststoff wäre diese Entwicklung kaum möglich.

    Im Mittelpunkt der diesjährigen Compamed stand vor allem das Thema Miniaturisierung. Die Geräte werden immer leichter und kompakter. So sind sie auch für den mobilen Einsatz oder die häusliche Pflege geeignet. Ohne Kunststoff wäre diese Entwicklung kaum möglich.

  • Am Stand der Albis Plastic GmbH, Hamburg, konnten die Besucher erneut sehen, dass Kunststoff in der Medizintechnik kein Werkstoff zweiter Wahl ist. Vielmehr ist er in vielen Bereichen anderen Materialien überlegen. Waren die Bildschirme von Blutzuckermessgeräten früher aus Glas, werden sie heute vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt.

    Am Stand der Albis Plastic GmbH, Hamburg, konnten die Besucher erneut sehen, dass Kunststoff in der Medizintechnik kein Werkstoff zweiter Wahl ist. Vielmehr ist er in vielen Bereichen anderen Materialien überlegen. Waren die Bildschirme von Blutzuckermessgeräten früher aus Glas, werden sie heute vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt.

  • Das Unternehmen setzt dabei auf ein breites Produktportfolio – sowohl bei den Materialen als auch bei den medizinischen Anwendungen.  Die Dialysefilter (rechts) bestehen aus einem gegenüber vielen Chemikalien beständigen Copolyester.

    Das Unternehmen setzt dabei auf ein breites Produktportfolio – sowohl bei den Materialen als auch bei den medizinischen Anwendungen. Die Dialysefilter (rechts) bestehen aus einem gegenüber vielen Chemikalien beständigen Copolyester.

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