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08.12.2016

Mehr als eine grüne Alternative

Bildergalerie: Anwendungsbeispiele für Biokunststoffe

Trotz des niedrigen Ölpreises steigen weltweit die Produktionskapazitäten für Biokunststoffe. Der Markt wird mittelfristig um 50% wachsen, biobasierte Kunststoffe sind dabei die größten Wachstumstreiber. Davon geht zumindest der Verband European Bioplastics e.V., Berlin, in seiner aktuellen Marktstudie aus.

Biologisch abbaubar Kunststoffe sind nicht zwangsläufig aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Es gibt auch Beispiele aus fossilen Rohstoffen. Die biologische Abbaubarkeit hängt demnach nicht von den Rohstoffen, sondern von der chemischen Struktur ab. Für den Verbraucher ist es jedoch nahezu unmöglich, zwischen den Stoffen zu unterscheiden.

Die Hauptanwendungen biologisch abbaubarer Kunststoffe in Europa liegen im Verpackungs- und Cateringbereich. Daneben existieren Anwendungen in der Landwirtschaft und im Gartenbau sowie im Pharma- und Medizinbereich. Bereits in relativ breitem Umfang eingeführt sind Produkte wie Abfallsäcke, Tragetaschen, Einweggeschirr und Verpackungsfolien.

Da Bilder bekanntlich mehr sagen als Worte, haben wir einige Anwendungen in einer Bildergalerie zusammengefasst und erläutert. (me)

  • Bioabbaubare Mulchfolien sind eine der wichtigsten Anwendungen bioabbaubarer Kunststoffe im Agrarbereich. In Deutschland werden sie eingesetzt, um landwirtschaftliche Erträge zu steigern und gleichzeitig die Böden zu schonen. Bei konventionellen Mulchfolien besteht die Gefahr der zunehmenden Akkumulation von Kunststoffpartikeln im Boden. Das Einsammeln und Recycling ist ein möglicher Entsorgungsweg, allerdings müssen diese eine gewisse Dicke aufweisen, um effizient einsammelbar zu sein. Dünne, bioabbaubare Folien hingegen können auf den Feldern verbleiben, verrotten dort und führen nicht zu einer Akkumulation von Mikrokunststoffen. (© BASF)

    Bioabbaubare Mulchfolien sind eine der wichtigsten Anwendungen bioabbaubarer Kunststoffe im Agrarbereich. In Deutschland werden sie eingesetzt, um landwirtschaftliche Erträge zu steigern und gleichzeitig die Böden zu schonen. Bei konventionellen Mulchfolien besteht die Gefahr der zunehmenden Akkumulation von Kunststoffpartikeln im Boden. Das Einsammeln und Recycling ist ein möglicher Entsorgungsweg, allerdings müssen diese eine gewisse Dicke aufweisen, um effizient einsammelbar zu sein. Dünne, bioabbaubare Folien hingegen können auf den Feldern verbleiben, verrotten dort und führen nicht zu einer Akkumulation von Mikrokunststoffen. (© BASF)

  • Zertifiziert kompostierbare Bioabfallbeutel zur Sammlung von Küchenabfällen und Essensresten sind die wichtigste Anwendung von bioabbaubaren Kunststoffen im Haushalt. Sie ermöglichen laut Hersteller eine saubere und hygienische Getrenntsammlung von Bioabfällen, was zu einer höheren Akzeptanz für die gesonderte Sammlung dieser Abfälle führt. (© Victorgroup)

    Zertifiziert kompostierbare Bioabfallbeutel zur Sammlung von Küchenabfällen und Essensresten sind die wichtigste Anwendung von bioabbaubaren Kunststoffen im Haushalt. Sie ermöglichen laut Hersteller eine saubere und hygienische Getrenntsammlung von Bioabfällen, was zu einer höheren Akzeptanz für die gesonderte Sammlung dieser Abfälle führt. (© Victorgroup)

  • Die Bioabfallverordnung gewährt den Einsatz von kompostierbaren Bioabfallbeuteln, wenn sie  nach EN 13432 zertifiziert sind. (© Victorgroup)

    Die Bioabfallverordnung gewährt den Einsatz von kompostierbaren Bioabfallbeuteln, wenn sie nach EN 13432 zertifiziert sind. (© Victorgroup)

  • Verbraucher legen zunehmend Wert auf umweltfreundliche Produkte, das gilt auch für Tragetaschen aus dem Supermarkt. Belastbar, möglichst häufig wieder verwendbar, eine ansprechende Optik und eine umweltschonende Entsorgung, so soll die schnelle Tragehilfe aus dem Supermarkt sein. (© Victorgroup)

    Verbraucher legen zunehmend Wert auf umweltfreundliche Produkte, das gilt auch für Tragetaschen aus dem Supermarkt. Belastbar, möglichst häufig wieder verwendbar, eine ansprechende Optik und eine umweltschonende Entsorgung, so soll die schnelle Tragehilfe aus dem Supermarkt sein. (© Victorgroup)

  • Die Bio-Tüte ist eine Alternative zur konventionellen Tüte aus Polyethylen (PE). Sie ist seit gut drei Jahren bei verschiedenen Ketten des Einzelhandels im Einsatz. Für ihre Herstellung wird das Erdöl zur Hälfte durch pflanzliche Stärke ersetzt. Forscher arbeiten daran, den Stärkeanteil laufend zu erhöhen. Das spart laut Aussage des Herstellers fossile Ressourcen und schont die Umwelt. Weitere Pluspunkte laut Hersteller: Die biobasierte Tragetasche ist strapazierfähiger als herkömmliche PE-Tüten und schon heute industriell kompostierbar. (© Victorgroup)

    Die Bio-Tüte ist eine Alternative zur konventionellen Tüte aus Polyethylen (PE). Sie ist seit gut drei Jahren bei verschiedenen Ketten des Einzelhandels im Einsatz. Für ihre Herstellung wird das Erdöl zur Hälfte durch pflanzliche Stärke ersetzt. Forscher arbeiten daran, den Stärkeanteil laufend zu erhöhen. Das spart laut Aussage des Herstellers fossile Ressourcen und schont die Umwelt. Weitere Pluspunkte laut Hersteller: Die biobasierte Tragetasche ist strapazierfähiger als herkömmliche PE-Tüten und schon heute industriell kompostierbar. (© Victorgroup)

  • Der Abbau der Bio-Tüte entspricht den Vorgaben der DIN EN 13432, welche einen Zeitraum von 12 Wochen vorsieht. Wie lange ein Kompostierzyklus in den einzelnen Kompostieranlagen dauert, bleibt jedem Anlagenbetreiber selbst überlassen. Bei einem Zyklus von beispielsweise fünf Wochen sind Rückstände der Bio-Tüte nicht auszuschließen. (© Victorgroup)

    Der Abbau der Bio-Tüte entspricht den Vorgaben der DIN EN 13432, welche einen Zeitraum von 12 Wochen vorsieht. Wie lange ein Kompostierzyklus in den einzelnen Kompostieranlagen dauert, bleibt jedem Anlagenbetreiber selbst überlassen. Bei einem Zyklus von beispielsweise fünf Wochen sind Rückstände der Bio-Tüte nicht auszuschließen. (© Victorgroup)

  • Noch umweltverträglicher sind nur Permanent-Tragetaschen. Anders als der bekannte Jutebeutel bestehen sie jedoch aus Biokunststoff, der auf Basis von Tapiokastärke aus der Maiswurzel hergestellt wird. Die Pflanze gedeiht im asiatischen Raum laut Hersteller wie Unkraut und stellt somit eine besonders schnell nachwachsende Quelle zur Stärkgewinnung dar. (© Victorgroup)

    Noch umweltverträglicher sind nur Permanent-Tragetaschen. Anders als der bekannte Jutebeutel bestehen sie jedoch aus Biokunststoff, der auf Basis von Tapiokastärke aus der Maiswurzel hergestellt wird. Die Pflanze gedeiht im asiatischen Raum laut Hersteller wie Unkraut und stellt somit eine besonders schnell nachwachsende Quelle zur Stärkgewinnung dar. (© Victorgroup)

  • Durch chemische Fermentierung wird die Stärke in Polymilchsäure umgewandelt, unter Zugabe pflanzlich basierter Additive wird daraus dann die Biokunststofffaser hergestellt. Die Tasche selbst entsteht in einer Art Webprozess. (© Victorgroup)

    Durch chemische Fermentierung wird die Stärke in Polymilchsäure umgewandelt, unter Zugabe pflanzlich basierter Additive wird daraus dann die Biokunststofffaser hergestellt. Die Tasche selbst entsteht in einer Art Webprozess. (© Victorgroup)

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Weiterführende Information
  • Biokunststoffe - Definition

    Was sind Biokunststoffe?

    Biokunststoffe können zu einem wesentlichen Anteil oder ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen. Müssen sie jedoch nicht. Es gibt jedoch auch eine Reihe von petrochemischen Kunststoffen, die aufgrund ihrer Abbaubarkeit unter dieses Kategorie fallen.   mehr

    1 Kommentar
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