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14.09.2017

Elektronik, Elektro und ganz viele Emotionen

Kunststoff-Trends von der IAA 2017

Vom 14. bis 24. September 2017 zeigen OEMs und Zulieferer auf der 67. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt ihre Neuheiten. Neben Auto-Shows der Superlative, waren auch viele Neuheiten und Trends für Kunststoffbauteile zu sehen. Elektronik- und Designbauteile verschmelzen vollends miteinander und alternative Antriebe erfordern neue Materialeigenschaften.

  • Vorhang auf: Han Hendriks, CTO des Interieur-Zulieferers Yanfeng Automotive Interiors (YFAI), Neuss, präsentiert die Neuheiten am Konzeptfahrzeug eXperience in Motion (XiM18) (© F.Gründel/Hanser)

  • Das Konzeptfahrzeug XiM18 bietet Passagieren vier unterschiedliche Innenraum-Modi zur Auswahl: Drive, Family, Meeting und Lounge. Der Zulieferer geht dabei von einem elektrisch betriebenen und autonom fahrenden Auto aus und zeigt viele Neuheiten, unter anderem funktionelle und intelligente Oberflächen (© F.Gründel/Hanser)

  • Im Konzeptfahrzeug verwendet Yanfeng Echtholz-Oberflächen nicht nur in kleineren Deko-Elementen, sondern setzt diese auch für große Hauptoberflächen ein, um eine natürliche Optik zu schaffen (© F.Gründel/Hanser)

  • Für möglichst viel Platz im Innenraum, können die Rücksitze des Konzeptfahrzeugs komplett in den hinteren Bereich des Fahrzeugs verschwinden (© F.Gründel/Hanser)

  • Die vordere und hintere Mittelkonsole sind miteinander kombinierbar. Sie zeigt eine nahtlose Integration von Anzeigen- und Bedienfunktionen. So kann sie beispielsweise beleucht und beheizt werden, bietet eine kabellose Handyladestation und verfügt im hinteren Teil über eine Kühlbox. Die Steuerung ist dabei laut Herstellerangaben „so intuitiv wie ein Smartphone“ (© F.Gründel/Hanser)

  • Die Kombination von Elektronik- und Designbauteilen ist mittlerweile so eng, dass sich die entsprechenden Experten zusammenschließen. So hat Yanfeng in Kooperation mit Kostal das Yanfeng-Kostal-Modul (YaKoMo) entwickelt. Es handelt sich dabei um eine frei gestaltbare 3D-Glasoberfläche mit zahlreichen Bedienfunktionen (© Yanfeng)

  • Ebenfalls bei Yanfeng gab es eine Instrumententafel mit Leichtbauträgerstruktur. Der Kunststoffträger wurde durch eine leichte Naturfasermatte ersetzt und soll so bis zu 20% Gewicht in der Trägerstruktur einsparen. Sie wurde in einem Verfahrensschritt im Compression Hybrid Molding-Verfahren (CHyM) hergestellt (© Yanfeng)

  • Mittlerweile finden sich auch immer mehr Angebote für Naturmaterialien im Sichtbereich. Hier eine sichtbare Naturfaser kaschiert mit einer Polypropylen-Folie (© Yanfeng)

  • Authentische Materialien liegen im Interieur im Trend, wie die amerikanische Firma Lenderink zeigt. Diese Zierleisten sind mit hauchdünnen und mit Kunststoff hinterspritzten Schichten aus Stein ausgestattet (© F.Gründel/Hanser)

  • Neben Holz und Stein sind auch metallische Oberflächen gefragt (© F.Gründel/Hanser)

  • Ebenfalls mit dekorativen Oberflächen befasst sich auch die Quin GmbH, Rutesheim. Auffällig sind auch hier viele Naturmaterialien und sehr unterschiedliche Haptiken. Dafür sind fast keine farbigen Muster zu sehen (© F.Gründel/Hanser)

  • Als ob eine Echtholzoberfläche nicht schon Herausforderung genug wäre, wurde auf dem Magnolien-Holz auch noch eine leichte Strukturierung durch Siebdruck aufgebracht (© F.Gründel/Hanser)

  • Quin gehört zur Joyson-Gruppe, ebenso wie der Hersteller von Elektronikkomponenten Preh GmbH, Bad Neustadt. Sie arbeiten bei der Entwicklung funktionalisierter Oberflächen zusammen. Am Stand von Preh wird ein Steuerungskonzept mit nahtloser Oberfläche vorgestellt, das sich sowohl lokal, beispielsweise von einer Mittelkonsole aus, wie auch extern mit einem Smartphone oder Tablett bedienen lässt (© F.Gründel/Hanser)

  • Experimente mit Materialien und Haptik: Bedienelemente mit nahtloser Oberfläche unter anderem aus Leder (oben links), Sichtcarbon (oben rechts), verschiedenen Kunststoffvarianten (Mitte) und Echtholz (unten) (© F.Gründel/Hanser)

  • Durchleuchtungen sind bei den gefragten Echtholz-Oberflächen nicht ganz einfach. Das Naturmaterial weist immer unterschiedliche Maserungen auf, was Laserschnitt und Beleuchtung beeinflusst. So ist man in der Auflösung von Schriften etc. begrenzt (© F.Gründel/Hanser)

  • Das Preh-Mittelkonsolen-Konzept zeigt ein durchgängiges Bedienpanel mit Drehsteller aus Echtholz. Auch hier muss bei der gesamten Verarbeitung die Maserung des Holzes mit bedacht werden, vor allem im Inneren des Stellknopfs (© F.Gründel/Hanser)

  • Eine weitere Mittelkonsolenstudie mit Naturmaterialien ist bei der F.S. Fehrer Automotive GmbH, Kitzingen, zu sehen. Die Armlehne der Mittelkonsole ist mit ungefärbter Schurwolle-/ Alpakamischung (70%/30%) verpolstert, die Kunststoffelemente mit naturgegerbten Leder kaschiert. Riefen, Falten, Unregelmäßigkeiten in der Lederoberfläche wurden bewusst mitverwendet, um das Naturmaterial zu betonen. Die Bedienung der Sitzklimatisierung, -massage und Ambiente-Beleuchtung über einen integrierten 7-Zoll-Touch-Screen ist mit neuer HMI-Bedienoberfläche möglich (© F.Gründel/Hanser)

  • Die Mittelkonsole wurde als modulares Ausstattungskonzept im Baukastensystem entwickelt. Hiermit bietet sich die Möglichkeit, die Mittelkonsole als einfache Basisvariante mit eingefärbten, genarbten Spritzgussteilen bis hin zu einer High-End-Variante mit lackierten, beschichteten oder kaschierten Kunststoffteilen zu entwickeln, wobei zahlreiche Gleichteile verwendet werden können (© F.Gründel/Hanser)

  • In der Sitzstudie von Fehrer sind ebenso Naturmaterialien mit hochwertigen Elektronikkomponenten verbunden. Letztere können beliebige Funktionen übernehmen und Einstellungen vornehmen (© F.Gründel/Hanser)

  • Für Sitzbezüge wird PET zu Polyesterfasern recycelt. Diese können in Reinform oder in Verbindung mit Naturfasern wie Schurwolle oder Alpaka zu Textilien verwebt werden (© F.Gründel/Hanser)

  • Ähnlich wie in der Schuhindustrie können mittlerweile Bezüge entsprechend ihrer Endkontur gestrickt werden. Das spart Material und ermöglicht gezielt Auslassungen oder Klimaelemente (© F.Gründel/Hanser)

  • Top Secret sind die von der BASF angekündigten Polyamide für den Innenraum. Es soll sich um Polyamide für Sichtbauteile mit hochwertigen Piano-Black-Oberflächen handeln, die gleichzeitig gute mechanische Eigenschaften zur direkten Aufnahme von etwa Elektronikkomponenten aufweisen. Soviel war bereits vorab zu erfahren. Die ausführliche Produktpräsentation soll auf der Fakuma stattfinden (© F.Gründel/Hanser)

  • Merck zeigt transparente Effektpigmente an einem zusammen mit der Hella KGaA Hueck & Co., Lippstadt, erstellten Demonstrator. Die Heckklappe ist hinterleuchtet (© F.Gründel/Hanser)

  • Im Zuge alternativer Antriebsformen geraten auch Wasserstofftanks als Energielieferant für Elektroantriebe wieder in den Fokus (© F.Gründel/Hanser)

  • Dazu gab es einige Tanks aus Kunststoff zu sehen, wie hier am Stand der Plastic Omnium Auto Inergy Division (© F.Gründel/Hanser)

  • DSM stellt im Rahmen der Messe dafür ihr Polyamid 6.6 Akulon Fuel Lock vor. Es wurde besonders hinsichtlich der Permeationsstabilität gegenüber Kohlenwasserstoff modifiziert und eignet sich aufgrund der guten Medienbeständigkeit auch für andere Tanks (© F.Gründel/Hanser)

  • Die Elring Klinger AG stellt ein Gesamtspeichersystem vor, das aus mehreren Batteriemodulen besteht und von einem Kunststoffgehäuse mit integriertem Druckausgleichselement umgeben ist (© F.Gründel/Hanser)

  • Im Rahmen der IAA war dies anhand eines 300-Zellen-PEM-Brennstoffzellenstacks auf Basis metallischer Bipolarplatten mit einer elektrischen Leistung von 63 kWeL zu sehen. Dieser wird in Fahrzeugsystemen als Brennstoffzellen-Batterie-Hybridsystem oder Range-Extender integriert und ist mit reduzierter Zellenanzahl bereits heute im Serieneinsatz (Flurförderzeuge) (© F.Gründel/Hanser)

  • Bei vielen Automobilherstellern standen Elektroantriebe beziehungsweise Hybridantriebe im Vordergrund. Bei Toyota feierte man bereits das 20-jährige Jubiläum des Prius Hybrid…(© F.Gründel/Hanser)

  • … in einer besonderen Form mit Solarpanel auf dem Fahrzeugdach (© F.Gründel/Hanser)

  • Auf der K-Messe letztes Jahr zeigten BASF und Hyundai das Konzeptfahrzeug RN30 mit vielen Kunststoffbauteilen. Eine Variante davon führte zu dem Sportfahrzeug i30 N, das in Frankfurt vorgestellt wurde (© F.Gründel/Hanser)

  • Die Fahrerin steigt aus, das Auto fährt autonom weiter. Zu sehen, in der Auto-Show am Stand von BMW (© F.Gründel/Hanser)

  • Pure Emotion… (© F.Gründel/Hanser)

  • … bei der Präsentation des i8 (© F.Gründel/Hanser)

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Weiterführende Information
  • 14.09.2017

    Von A wie Antrieb bis Z wie Zukunft

    Bericht von der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 2017

    Die Automobilbranche ist für viele Kunststoffverarbeiter eines der wichtigsten Anwendungsgebiete. Deswegen lohnt sich alle zwei Jahre der Blick auf die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt. Neben Digitalisierung und Vernetzung werden vor allem alternative Antriebsformen und multifunktionale Interieurkomponenten zukünftige Kunststoffbauteile prägen.   mehr

Patente fördern Innovationen

Patente fördern Innovationen: Bleiben Sie am Ball und finden Sie in unserer Rubrik Patente die neusten Innovationen der Kunststoffindustrie.


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