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Technische Kunststoffe - Polyethylenterephthalat (PET)

Marktentwicklung Polyethylenterephthalat (PET)

PET wird nach wie vor hauptsächlich für Polyesterfasern eingesetzt. Aber bereits etwa ein Drittel der hergestellten Gesamtmenge wurde für PET-Verpackungen verwendet. In 2012 lag die produzierte Menge an PET-Verpackungen weltweit bei 14,7 Mio. t. Prognosen zufolge soll dieser Markt in 2017 auf 19 Mio. t ansteigen (Quelle: Pira International). Der asiatische Markt soll hierbei die größten Zuwachsraten aufweisen. Nach Regionen aufgeteilt liegt Asien bereits mit einem Anteil von derzeit 29 % vorn, gefolgt von Nordamerika mit 24 % und Europa mit 20 %. Die Regionen Mittelamerika, Mittel- und Osteuropa, der Nahe Osten und Afrika werden voraussichtlich ebenfalls überdurchschnittlich wachsen. Aber auch in Europa und Nordafrika soll das Wachstum bei immerhin 3 % p. a. liegen (Quelle: Pira International). Die Wachstumsraten sind umso beeindruckender, da PET-Flaschen in Europa immer leichter werden. Gespart wird hauptsächlich am Gewinde und im Bodenbereich. So wurde in Europa das PCO1810-Gewinde mit einem Gewicht von etwa 5 g weitestgehend durch das etwa 1 g leichtere PCO1881 ersetzt. Der Halsbereich wird zudem kürzer und damit leichter. Und auch im Bodenbereich konnte durch optimierte Preform- und Flaschengeometrien etwa 1 g eingespart werden. Aufsummiert ergeben sich so interessante Einsparpotenziale, die die Bilanz von PET gegenüber anderen Getränkeverpackungen verbessert.

Weltweite Produktion an PET-Verpackungen im Jahr 2012 (gesamt: 14,7 Mio. t)

Alternativmaterialien

In den letzten Jahren haben Biopolymere im Verpackungsbereich deutlich an Fahrt gewonnen. Den größten Marktanteil haben so genannte Drop-in-Biopolymere erreicht. Diese unterscheiden sich chemisch und physikalisch nicht von ihren petrochemischen Gegenstücken, werden aber zumindest teilweise aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen. Ein Beispiel ist das so genannte Bio-PET, dessen Ethylenglycol-Anteil aus Bioethanol hergestellt wird. Marktforscher sagen Bio-PET eine Kapazität von 5 Mio. t/a in 2020 voraus (Quelle: Nova- Institut).

Die Substitution von petrochemischem Ethylglycol durch Bio-Ethylenglycol führt letztlich zu einem Gewichtsanteil von etwa 30 % an nachwachsenden Rohstoffen in diesen PET-Flaschen. Eine Steigerung auf 100 % ist möglich, wenn auch das zweite Monomer, die Terephthalsäure bzw. deren Vorläufersubstanz para-Xylol, aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird. Aus heutiger Sicht sieht die Syntheseroute aus iso-Butanol über para-Xylol zu Terephthalsäure am vielversprechendsten aus. Das iso-Butanol wird dabei aus Glucose gewonnen. Die großtechnische Umsetzung steht jedoch noch aus. Daher sind derzeit nur Getränkeverpackungen mit einem 30 %-igen Anteil an nachwachsenden Rohstoffen am Markt. Mengenmäßig die zweitgrößte Gruppe an Drop-in-Biopolymeren sind biobasierte Polyolefine, deren Monomer Ethylen aus Bioethanol hergestellt wird. Bei PET-Getränkeverpackungen kann somit sowohl der PE-HD-Verschluss als auch die Flasche (teilweise) aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden.

Frank Welle Polyethylenterephthalat (PET) , Vom Markt zum Produkt, Kunststoffe 10/2013

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