Aktuelle Ausgabe 05/2013
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Barriere Eigenschaften von Polyamid 12 Filmen mit Talk als Nukleierungsmittel
M. Sc. Michaela Kersch1, Dr.-Ing. Felipe Wolff Fabris1, Dipl.-Chem. Marieluise Stumpf1, Dipl.-Chem. Florian Richter2, Prof. Dr. Hans-Werner Schmidt2,3, Prof. Dr.-Ing. Volker Altstädt1,3
1 Polymer Engineering, University of Bayreuth, Universitätsstraße 30, 95447 Bayreuth, Germany
2 Macromolecular Science I, University of Bayreuth, Universitätsstraße 30, 95447 Bayreuth, Germany
3 Bayreuther Institut für Makromolekülforschung (BIMF)
Im Rahmen des Beitrags wurde der Einfluss von Talk auf die Permeabilität von Polyamid 12 Filmen untersucht. Die Probenherstellung erfolgte durch Spritzgießen und anschließendes Pressen. Der Einfluss des Additivs auf die Kristallinität und Spherulitgröße wurde mittels DSC und optischer Mikroskopie untersucht. Permeationsmessungen für Sauerstoff, Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf wurden durchgeführt und Zusammenhänge zwischen Morphologie und Barriereeigenschaften der reinen und mit Talk nukleierten Filme aufgestellt. Durch die Zugabe von Talk wurde eine feinere und gleichmäßigere Spherulitstruktur erhalten und obwohl keine Erhöhung des Kristallinitätsgrads auftrat, wurde eine bemerkenswerte Erhöhung der Barrierewirkung von bis zu 50 % erzielt.
Potenziale der Faser-Verbund-Kunststoffe im allgemeinen Maschinenbau
Dipl.-Ing. Ben Haugk1, Dr.-Ing. Christian Koerber2, Prof. Dr.-Ing. Klaus Drechsler3
1 Lehrstuhl für Carbon Composites, TU München
2 TRUMPF GmbH + Co. KG
3 Lehrstuhl für Carbon Composites, TU München
Faser-Verbund-Kunststoffe (FVK) spielen aufgrund ihrer hohen gewichtsspezifischen Festigkeit und Steifigkeit nicht nur in der Luft- und Raumfahrt eine Schlüsselrolle. Abgesehen vom Leichtbaupotenzial bieten diese Werkstoffe weitere, oft unbeachtete Anwendungsmöglichkeiten, die dazu beitragen, auch im allgemeinen Maschinenbau eine Sonderstellung einzunehmen. Dies wird im Folgenden beispielhaft dargestellt. In dieser Branche muss dazu jedoch im Vorfeld erst ein Lernprozess im Umgang mit FVK stattfinden. Um die Leistungsfähigkeit dieser Werkstoffe im Maschinenbau richtig einzuschätzen, wird unter anderem eine Methodik zur Identifikation potenzieller Anwendungsfelder entwickelt.
Viskosimeter mit konischem Spalt
Adam W. Mix1, Prof. A. Jeffrey Giacomin1
1 Mechanical Engineering Department and Rheology Research Center, University of Wisconsin-Madison, Wisconsin
Für hochviskose Flüssigkeiten, die durch röhrenförmige Viskosimeter gleiten, verwendet man zuweilen konvergierenden Fluss, um Reibung zu vermeiden. Fokus des Aufsatzes ist der Fluss einer hochviskosen newtonschen Flüssigkeit mit konstanter Flussrate durch einen konischen Spalt mit gleitfreien Grenzen, indem die Bewegungsgleichung hinsichtlich der Spannung angewendet wird. Diese Arbeit vertieft das Verständnis eines Fließens mit kontrollierter Flussrate durch einen leicht konvergierenden Spalt beliebigen Konvergenzwinkels durch Betrachtung des Spalts in zylindrischen Koordinaten. Beispiele für die Berechnung der Viskosität unter Zuhilfenahme eines Viskosimeters mit konvergierendem Spalt werden herausgearbeitet
Messung zum Materialabbau von Polypropylen
Dipl.-Ing. Stefan Littek1, M. Sc. Martin Schneider2, Prof. Dr. Klaus Huber2, Prof. Dr.-Ing. Volker Schöppner1
1 Institut für Polymere Materialien und Prozesse, Universität Paderborn
2 Physikalische Chemie, Universität Paderborn
Die Extrusion ist der am häufigsten verwendete Prozess zur Verarbeitung von Polymeren. Die hohen Scherraten und Temperaturen, die während der Extrusion auf das Polymer einwirken, verursachen thermo-mechanische Abbauprozesse. Mit Hilfe eines speziellen Untersuchungsaufbaus wurde Polypropylen (PP) mit einer definierten Schergeschwindigkeit (γ) und Verweilzeit (tv) bei konstanter Temperatur belastet. Die entnommenen Materialproben wurden durch die Gelpermeationschromatographie (GPC) analysiert und ausgewertet. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse der experimentellen Untersuchungen vorgestellt und diskutiert.
M. Sc. Michaela Kersch1, Dr.-Ing. Felipe Wolff Fabris1, Dipl.-Chem. Marieluise Stumpf1, Dipl.-Chem. Florian Richter2, Prof. Dr. Hans-Werner Schmidt2,3, Prof. Dr.-Ing. Volker Altstädt1,3
1 Polymer Engineering, University of Bayreuth, Universitätsstraße 30, 95447 Bayreuth, Germany
2 Macromolecular Science I, University of Bayreuth, Universitätsstraße 30, 95447 Bayreuth, Germany
3 Bayreuther Institut für Makromolekülforschung (BIMF)
Im Rahmen des Beitrags wurde der Einfluss von Talk auf die Permeabilität von Polyamid 12 Filmen untersucht. Die Probenherstellung erfolgte durch Spritzgießen und anschließendes Pressen. Der Einfluss des Additivs auf die Kristallinität und Spherulitgröße wurde mittels DSC und optischer Mikroskopie untersucht. Permeationsmessungen für Sauerstoff, Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf wurden durchgeführt und Zusammenhänge zwischen Morphologie und Barriereeigenschaften der reinen und mit Talk nukleierten Filme aufgestellt. Durch die Zugabe von Talk wurde eine feinere und gleichmäßigere Spherulitstruktur erhalten und obwohl keine Erhöhung des Kristallinitätsgrads auftrat, wurde eine bemerkenswerte Erhöhung der Barrierewirkung von bis zu 50 % erzielt.
Potenziale der Faser-Verbund-Kunststoffe im allgemeinen Maschinenbau
Dipl.-Ing. Ben Haugk1, Dr.-Ing. Christian Koerber2, Prof. Dr.-Ing. Klaus Drechsler3
1 Lehrstuhl für Carbon Composites, TU München
2 TRUMPF GmbH + Co. KG
3 Lehrstuhl für Carbon Composites, TU München
Faser-Verbund-Kunststoffe (FVK) spielen aufgrund ihrer hohen gewichtsspezifischen Festigkeit und Steifigkeit nicht nur in der Luft- und Raumfahrt eine Schlüsselrolle. Abgesehen vom Leichtbaupotenzial bieten diese Werkstoffe weitere, oft unbeachtete Anwendungsmöglichkeiten, die dazu beitragen, auch im allgemeinen Maschinenbau eine Sonderstellung einzunehmen. Dies wird im Folgenden beispielhaft dargestellt. In dieser Branche muss dazu jedoch im Vorfeld erst ein Lernprozess im Umgang mit FVK stattfinden. Um die Leistungsfähigkeit dieser Werkstoffe im Maschinenbau richtig einzuschätzen, wird unter anderem eine Methodik zur Identifikation potenzieller Anwendungsfelder entwickelt.
Viskosimeter mit konischem Spalt
Adam W. Mix1, Prof. A. Jeffrey Giacomin1
1 Mechanical Engineering Department and Rheology Research Center, University of Wisconsin-Madison, Wisconsin
Für hochviskose Flüssigkeiten, die durch röhrenförmige Viskosimeter gleiten, verwendet man zuweilen konvergierenden Fluss, um Reibung zu vermeiden. Fokus des Aufsatzes ist der Fluss einer hochviskosen newtonschen Flüssigkeit mit konstanter Flussrate durch einen konischen Spalt mit gleitfreien Grenzen, indem die Bewegungsgleichung hinsichtlich der Spannung angewendet wird. Diese Arbeit vertieft das Verständnis eines Fließens mit kontrollierter Flussrate durch einen leicht konvergierenden Spalt beliebigen Konvergenzwinkels durch Betrachtung des Spalts in zylindrischen Koordinaten. Beispiele für die Berechnung der Viskosität unter Zuhilfenahme eines Viskosimeters mit konvergierendem Spalt werden herausgearbeitet
Messung zum Materialabbau von Polypropylen
Dipl.-Ing. Stefan Littek1, M. Sc. Martin Schneider2, Prof. Dr. Klaus Huber2, Prof. Dr.-Ing. Volker Schöppner1
1 Institut für Polymere Materialien und Prozesse, Universität Paderborn
2 Physikalische Chemie, Universität Paderborn
Die Extrusion ist der am häufigsten verwendete Prozess zur Verarbeitung von Polymeren. Die hohen Scherraten und Temperaturen, die während der Extrusion auf das Polymer einwirken, verursachen thermo-mechanische Abbauprozesse. Mit Hilfe eines speziellen Untersuchungsaufbaus wurde Polypropylen (PP) mit einer definierten Schergeschwindigkeit (γ) und Verweilzeit (tv) bei konstanter Temperatur belastet. Die entnommenen Materialproben wurden durch die Gelpermeationschromatographie (GPC) analysiert und ausgewertet. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse der experimentellen Untersuchungen vorgestellt und diskutiert.
Erschienen in Zeitschrift Kunststofftechnik / Journal of Plastics Technology 04/2012, Seite 1
Direct Link: http://www.kunststoffe.de/WAK120400
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